Montag, 17. August 2026

Bad NauheimHessens dritter Smart Region Hub

[24.06.2025] Ende Juni eröffnet mit Digital.im.Puls der dritte Smart Region Hub in Hessen. Mit smarten Technologien macht er in Bad Nauheim digitale Anwendungsbeispiele im Stadtleben ersichtlich und soll als Ort der Ideen, des Austauschs und der Zusammenarbeit fungieren.
Drei Personen sitzen vor einem Banner, das die Eröffnung des Smart Region Hub in Bad Nauheim ankündigt.

Bad Nauheim: Bürgermeister Klaus Kreß (l.), die städtische Community-Managerin Smart City Jessica Francke, und Matthias Wieliki, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung, freuen sich auf die Eröffnung des Smart Region Hubs.

(Bildquelle: Bad Nauheim)

Ein Ort für für innovative, kreative und smarte Lösungen steht ab dem 29. Juni 2025 in Bad Nauheim zur Verfügung. An diesem Tag eröffnet dort der dritte Smart Region Hub in Hessen. „Mit Digital.im.Puls setzen wir ein klares Zeichen: Bad Nauheim ist offen für neue Ideen und Technologien“, kündigt Bürgermeister Klaus Kreß an. „Unser Smart Region Hub soll alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen inspirieren und vernetzen.“ Matthias Wieliki, Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung, ergänzt: „Bei all unseren Digitalisierungsvorhaben steht der konkrete Nutzen für die Menschen, die in der Stadt leben, im Mittelpunkt. Der Hub bietet daher umfassende Möglichkeiten und Veranstaltungsformate für alle Zielgruppen, um digitale Anwendungsbeispiele im Stadtleben zu zeigen und gemeinsam Zukunftslösungen zu entwickeln.“

Wie die hessische Kommune mitteilt, stehen im Hub unterschiedliche smarte Technologien zur Verfügung. Beispielsweise zeige ein digitaler Planungstisch Bad Nauheims Stadtkarte und ermögliche es, die Messdaten der smarten Sensoren, die im Stadtgebiet verteilt sind, darzustellen. Dabei werden auch Abhängigkeiten der unterschiedlichen Werte abgebildet. Eine neue KI-Stele beantworte den Nutzenden via Sprachsteuerung Fragen. Virtual-Reality-Brillen wiederum lassen durch das virtuelle Bad Nauheim reisen und zeigen dabei verschiedene Zukunftsszenarien auf, etwa wie sich die Parkstraße und der Kurpark aufgrund verschiedener Einflussfaktoren verändern würden.

Smart-City-Projekte mit Vorbildcharakter

Bei einem smarten Stadtspaziergang mache Augmented Reality, die über Smartphones genutzt werden kann, verbaute Sensoren und deren Zweck sichtbar. So können die Bürgerinnen und Bürger beispielsweise die verbauten Bodenfeuchtigkeitssensoren an dem tatsächlichen Standort sehen. Eine Datenethik-Stele im Smart Region Hub zeige des Weiteren den Weg der Daten auf, die von einem Verkehrssensor erfasst werden. Es soll ersichtlich werden, welche Daten gesammelt und verarbeitet werden und wie sie datenschutzkonform für den Verbraucher sichtbar werden. Auch ein 3D-Drucker sei im Hub vorhanden. „Ein weiteres Highlight ist unsere LED-Wall. Die Technologie dahinter schafft ein immersives, interaktives Erlebnis und das ganz ohne sichtbare LEDs oder Bildschirme. Sie fördert Neugier sowie Austausch und macht digitale Inhalte intuitiv erlebbar“, erläutert Jessica Francke, städtische Community-Managerin Smart City im Fachdienst IT und Digitalisierung.

„Mit dem Smart Region Hub in Bad Nauheim entsteht eine weitere zentrale Anlaufstelle für Kommunen, die ihre digitale Transformation vorantreiben wollen“, erklärt Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus. „Der Hub dient als Ort der Ideen, des Austausches und der Zusammenarbeit. Denn Digitalisierung lebt vom Miteinander. Ich freue mich, wenn an diesem Ort digitale Anwendungen entstehen, die den Menschen konkret helfen und von denen auch andere Kommunen profitieren können. Denn Bad Nauheim hat mit seinen Smart-City-Projekten Vorbildcharakter.“ Die Smart-City-Projekte Bad Nauheims werden mit Landesmitteln über rund zwei Millionen Euro aus dem Programm Starke Heimat des Digitalministeriums, bei einer Förderquote von 90 Prozent, realisiert.





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