Dienstag, 24. März 2026

akgov.deIT-Leiter im Austausch

[10.07.2014] Eine Plattform für den Austausch rund um Fragen der kommunalen IT hat der Arbeitskreis IT des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen freigeschaltet.
www.akgov.de: Neuer Treffpunkt für kommunale IT-Leiter.

www.akgov.de: Neuer Treffpunkt für kommunale IT-Leiter.

(Bildquelle: www.akgov.de)

Vonseiten der kommunalen IT-Leitungen gab es immer wieder die Anregung, ein Portal zu schaffen, das es ermöglicht, rund um die kommunale IT Kontakte zu knüpfen, Informationen auszutauschen und Rat einzuholen.
Der Arbeitskreis IT des Städte- und Gemeindebunds Nordrhein-Westfalen hat mit www.akgov.de nun eine solche Plattform ins Leben gerufen. Kommunen können sich darüber etwa über aktuelle Sicherheitslücken informieren, Muster von Stellenbeschreibungen abrufen oder ihre Personalaustattung mit derjenigen anderer Städte ähnlicher Größenordnung vergleichen. Darüber hinaus dient die Plattform dem Austausch. Teilnehmer können sehen, welche IT-Projekte in anderen Kommunen realisiert werden, sich gegenseitig Tipps zu kommunalen IT-Fragen geben oder erfahren, welche juristischen Fallstricke beim Aufbau und Betrieb eines WLAN-Hotspots lauern.

Probleme gemeinsam lösen

IT-Leiter und -Mitarbeiter jeder deutschen Kommune können sich selbstständig auf dem Portal registrieren und nach Eintragung der eigenen Basisdaten aktiv mitwirken. Aktuell sind in www.akgov.de mehr als 200 Kommunen aus allen Teilen der Bundesrepublik vertreten, wobei das Portal in Nordrhein-Westfalen mit knapp 35 Prozent aller Städte den stärksten Verbreitungsgrad aufweist. Bezogen auf ganz Deutschland sind knapp zehn Prozent der städtischen IT-Leiter, die zusammen mehr als 92.000 Rechner betreuen, auf der Plattform aktiv.
Das Portal enthält unter anderem ein soziales Netzwerk der öffentlichen Verwaltung (SNÖV). Darüber können die Portalbenutzer gemeinsam und zeitgleich mit anderen kommunalen IT-Fachleuten Problemlösungen erarbeiten. „Kollegen aus der kommunalen IT konnten mir schon mehrfach bei der Lösung von Problemen behilflich sein“, berichtet etwa Andreas Werner, IT-Systemadministrator der Stadt Bad Sooden-Allendorf im hessischen Werra-Meißner-Kreis. „Ich habe einfach und unkompliziert Anfragen ins Portal gestellt. Diese wurden dann zeitnah beantwortet.“ Überdies besteht die Möglichkeit, sich mit anderen Kommunen im Sinne eines kommunalen IT-Benchmarks zu vergleichen und Trends zu erkennen. Des Weiteren wurden Themengruppen zu den Bereichen Technik, Organisation und Recht gebildet.

Teilnahme empfohlen

Neu im Portal und gerade freigeschaltet ist der Patchfinder xpatch. Dieser informiert auf Basis einer aktuellen Datenbank, welche mit den jeweiligen Hard- und Software-Konfigurationen abgeglichen werden kann, genau über die Sicherheitslücken und Schwachstellen, die für die individuelle Installation in einer Kommune bestehen. Somit werden sehr wichtige Informationen passgenau für den Benutzer bereitgestellt. Ein zeitaufwendiges Durchsuchen des Internets entfällt.
„Der Nutzwert des Portals steigt mit der Anzahl der registrierten Kommunen. Wir empfehlen unseren Mitgliedskommunen die Teilnahme an diesem Portal, da es die Möglichkeit bietet, sich in allen IT-Fragen ohne Aufwand und Kosten Informationen von kommunalen Praktikern zu besorgen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes Nordrhein-Westfalen, Bernd Jürgen Schneider.

Joachim Wetzel ist Mitinitiator von www.akgov.de und Mitglied im Arbeitskreis IT des Städte- und Gemeindebunds NRW.




Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...

Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...

Screenshot der Startseite von Augsburg.de mit eingeblendetem Barrierefreiheit-Menü.

Augsburg: Informationen in Leichter Sprache

[11.02.2026] Die Augsburger Website kann nun in 15 Sprachen und zahlreiche Inhalte auch in Leichter Sprache ausgespielt werden. Die Plattform soll so barriereärmer werden. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert. mehr...

Screenshot leben in Weimar

Weimar: Leben in der Stadt im Überblick

[06.02.2026] Die Stadt Weimar hat ihre Internetseiten rund um das Leben in der thüringischen Kommune überarbeitet und neu strukturiert. Statt eines komplexen Mixes aus Zuständigkeiten, Formularen und Verweisen stehen nun lebensnahe Themen im Mittelpunkt. mehr...

Mehrere Personen stehen vor einem Whiteboard mit einer Präsentation der Integriert-App versammelt, zwei davon drücken symbolisch den Startknopf des neuen Angebots.
bericht

Essen / Kaiserslautern / Würzburg: Integreat-App unterstützt Zugezogene

[03.02.2026] Um zugewanderten und geflüchteten Menschen das Ankommen in der Stadt zu erleichtern, greifen jetzt auch Essen und Würzburg auf die Integreat-App zurück. Kaiserslautern bietet die Open-Source-Anwendung bereits seit sechs Jahren an und stellt sie neuerdings in 13 Sprachen zur Verfügung. mehr...

Screenshot Serviceportal Kreis Wittenberg

Kreis Wittenberg: Service im Portal

[30.01.2026] Im Serviceportal der Kreisverwaltung Wittenberg können Dienstleistungen digital in Anspruch genommen werden. Das Online-Angebot wird kontinuierlich ausgebaut. Der Verwaltung ist aber auch der persönliche Kontakt wichtig. mehr...

Mock-up eines Monitors mit den Webinhalten

Krefeld: Update für die Stadt-Webseite

[28.01.2026] Krefeld.de startet mit neuem Design und klarer Struktur. Die Website bündelt Informationen, trennt Inhalte konsequent vom Serviceportal und ist mobil, barrierearm sowie suchmaschinenoptimiert aufgebaut. Ziel ist ein schneller Zugang zu städtischen Angeboten. mehr...