Sonntag, 15. März 2026

Baden-WürttembergKoordiniertes E-Government

[28.03.2024] Baden-Württemberg fördert seine E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren weiter – zunächst bis Ende Juni 2025. Die ingesamt 38 Koordinatorinnen und Koordinatoren unterstützen die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bei der Verwaltungsdigitalisierung und fördern die Vernetzung zwischen den Kommunen.

Das baden-württembergische Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen hat in Abstimmung mit den kommunalen Landesverbänden das Förderprogramm für die E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren verlängert. Über den ursprünglich geplanten Zeitraum von zwei Jahren hinaus werden die Koordinatorinnen und Koordinatoren zunächst bis zum 30. Juni 2025 weiter gefördert, so das Ministerium.
Digitalisierungsminister Thomas Strobl kommentiert: „Ein Erfolgsmodell geht in die nächste Runde: Die Koordinatorinnen und Koordinatoren für E-Government sind die zentralen Ansprechpartner der Kommunen bei allen Fragen zur Verwaltungsdigitalisierung. Sie stehen als wichtige Multiplikatoren den kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit Rat und Tat zur Seite und fördern den Austausch untereinander. Damit schieben sie die Digitalisierung in den Verwaltungen vor Ort kräftig an. Die Förderung setzen wir deswegen fort.“
Seit Ende 2023 sind in allen baden-württembergischen Landkreisen E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren tätig. Sie haben eine Schlüsselfunktion insbesondere im Hinblick auf die herausfordernde Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes im Flächenland Baden-Württemberg, heißt es in der Meldung des Ministeriums. Strobl erläutert: „Die Verwaltungsdigitalisierung hat viele Facetten. Die E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren unterstützen die Kommunen etwa bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes, beim Umgang mit der E-Government-Plattform von Land und Kommunen, service-bw, und bei der Einführung und Betreuung von elektronischen Akten.“
Seit dem Jahr 2022 fördert die Landesregierung mit acht Millionen Euro insgesamt 38 E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren bei den Landkreisen und kommunalen Landesverbänden, so die Pressemeldung. Das oberste Ziel der Koordinatorinnen und Koordinatoren sei es, die kreisangehörigen Städte und Gemeinden bei der Verwaltungsdigitalisierung zu unterstützen und die Vernetzung zwischen den einzelnen Kommunen zu fördern. In den vergangenen beiden Jahren seien die E-Government-Koordinatorinnen und -Koordinatoren zu einem wichtigen Baustein der Verwaltungsdigitalisierung im Land geworden.





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