FachverfahrenLösung für Gebäude
Kommunen sind als Eigentümer verantwortlich für eine Vielzahl von Gebäuden, wie etwa Bauhof, Schulen oder Bürgerbüros. Insbesondere die steigenden Aus- und Aufgaben, die gesetzlichen Verpflichtungen und eine kaum noch zu bewältigende Datenflut in diesem Bereich erfordern ein effektives Management des kommunalen Immobilienportfolios. Zudem wird von den Kommunen erwartet, die Energiewende voranzutreiben, Konzepte hierfür zu entwickeln und gleichzeitig den Bürgern als Vorbild zu dienen.
Diese immensen Aufgaben können mit herkömmlichen Mitteln, wie zum Beispiel Excel-Tabellen, nicht mehr bewältigt werden und bedürfen Unterstützung durch Beratung und Software. So haben sich die Landkreise Kitzingen, Bamberg und Passau für den Einsatz der Software-Lösung FMService der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) entschieden. Weitere Landkreise sollen in Kürze folgen.
Die Stadt Stadtbergen nutzt seit einiger Zeit erfolgreich das Modul Energie-Controlling. Dabei ermöglichen zahlreiche Informationen, Energiefresser schnell zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern. Mittelfristig sind damit beträchtliche Kosteneinsparungen verbunden.
Voraussetzung: Erfahrungen im kommunalen Bereich
Die Implementierung einer Software sollte in erster Linie kommunale Anforderungen berücksichtigen. Hierbei ist es für den Anbieter wichtig zu wissen, wie eine Kommune organisiert ist. Des Weiteren sollten im Vorfeld sämtliche Aspekte der Integration betrachtet und geprüft werden. So scheint etwa die Aufnahme von Gebäudedaten und deren Visualisierung in CAD- und Geo-Informationssystemen zwar auf den ersten Blick beeindruckend, dieser Aufwand lohnt sich allerdings nur dann, wenn man genau weiß, wofür diese Daten in anderen Bereichen genutzt und welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Es stellt sich somit die Frage, welche Ergebnisse die Kommune mit einer Software für das Gebäude-Management erzielen will.
Prozessorientierte Planung ist ebenfalls eine Voraussetzung für einen späteren Erfolg. Arbeitsabläufe müssen optimiert und auch entsprechend in einer Software abbildbar und nachvollziehbar sein. Auch sollten eventuelle Schnittstellen zu bereits vorhandenen Verfahren geprüft und in die Überlegungen für eine kurz- oder mittelfristige Planung einbezogen werden. Als sinnvoll haben sich dabei zum Beispiel Schnittstellen zum Finanzwesen, zur Personalwirtschaft oder zur Anlagenbuchhaltung erwiesen. Um mögliche Außenstellen und deren Verantwortliche, wie etwa Hausmeister, aktiv in die Prozesse einzubinden, eignen sich webbasierte Anwendungen besonders. Die Einführung eines CAFM-Systems (Computer Aided Facility Management) bedeutet also zu Beginn – wie bei jeder Software-Implementierung – einen gewissen Organisations- und Erfassungsaufwand. Deshalb sollte auch nur der Umfang an IT eingesetzt werden, der organisatorisch und personell zu stemmen ist.
Schnelle Amortisation
Mit entsprechenden Erfahrungen der Berater ist also der Aufbau eines effizienten Gebäude-Management-Systems möglich – erste positive Ergebnisse sind bereits nach kurzer Zeit messbar. Die Kommune kann folglich gerade in diesem Bereich positive Resultate öffentlichkeitswirksam vermarkten und damit ihrer Vorbildfunktion noch stärker gerecht werden.
Kiel: Digitales Verfahren zur Geburtsanzeige
[12.02.2026] Die in Kiel realisierte elektronische Geburtsanzeige zeigt, was Digitalisierung ermöglicht: Kliniken und Hebammen sparen Zeit und vermeiden doppelte Eingaben, die Eltern bekommen Urkunden automatisch zugeschickt und Mitarbeitende des Standesamts können Anzeigen schneller prüfen und bearbeiten. mehr...
Rostock: Pilot für digitalen Bauantrag
[11.02.2026] Schluss mit Papierakten und Postwegen: Rostock startet als Pilotkommune den Digitalen Bauantrag in Mecklenburg-Vorpommern – ein organisatorisch und technisch anspruchsvolles Großprojekt. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Fischereischein auf dem Smartphone
[10.02.2026] In Nordrhein-Westfalen können Fischereischeine ab Juli dieses Jahres auch online beantragt werden – und werden außerdem im neuen Scheckkartenformat und als elektronische Zertifikate auf dem Smartphone ausgegeben. mehr...
Praxis-Webinar: Digitale Entlastung für Jobcenter
[09.02.2026] Typische Herausforderungen im Jobcenter-Alltag und wie diese mit der Einführung einer digitalen Lösung zur Besuchersteuerung gemeistert werden können, stehen im Fokus eines Online-Webinars von SMART CJM gemeinsam mit dem Jobcenter des Landkreises Esslingen. mehr...
Kita-Lösungen: Neue Anwender für Little Bird
[05.02.2026] Das Unternehmen Little Bird hat zum Jahresauftakt zehn neue Kunden gewonnen: von Bautzen in Sachsen bis Lindau am Bodensee in Bayern ist der digitale Neustart in der Kinderbetreuung in vollem Gange. mehr...
Nordrhein-Westfalen: BAföG-Fachverfahren fürs ganze Land
[02.02.2026] In Nordrhein-Westfalen wird das Gros der Anträge auf BAföG und Aufstiegs-BAföG per Post oder E-Mail eingereicht. Nun soll ein neues Fachverfahren eingeführt werden – landesweit. Den Auftrag erhielt die Firma Datagroup. mehr...
Darmstadt: Fahrerlaubnisbehörde nimmt Fahrt auf
[02.02.2026] Mit neuen Strukturen und digitalen Angeboten konnte die Fahrerlaubnisbehörde in Darmstadt ihre Servicequalität erhöhen. Mehrere Onlineanträge, die vorherige Terminvereinbarung für den Behördenbesuch und eine digitale Schnittstelle zum TÜV-Hessen straffen dort nun die Abläufe. mehr...
VG Polling: Biometric Go ergänzt PointID
[26.01.2026] In Polling können biometrische Passbilder direkt auf dem Amt erstellt werden. Die Verwaltungsgemeinschaft bietet dafür die PointID-Geräte der Bundesdruckerei an. Um Babys und Kleinkinder ablichten zu können, greift sie auf die mobile Fotolösung Biometric Go zurück. Beide Aufnahmegeräte überstellen die Bilder direkt ins Fachverfahren des Einwohnermeldeamts. mehr...
AKDB: adebisKITA als Cloud-Version
[26.01.2026] Als Cloud-Version soll die Software adebisKITA noch besser bei der Verwaltung von Kindertagesstätten unterstützen. Eine intuitive Bedienbarkeit und zeitgemäße Visualisierung sollen dazu ebenso beitragen wie die grundlegend neu gedachten Prozesse in der webbasierten Version. mehr...
Düsseldorf: Terminagent erfüllt Wünsche
[23.01.2026] In Düsseldorf stand das Amt für Einwohnerwesen lange vor der Herausforderung, den Bürgerservice effizient und gleichzeitig bürgerfreundlich zu gestalten. Gelungen ist das der Stadt mithilfe eines Terminagenten. mehr...
Kreis Steinfurt: Bauantrag ohne Papier
[14.01.2026] Das Bauportal Nordrhein-Westfalen ist um eine Kommunikationsplattform ergänzt worden, sodass auch der Austausch rund um einen Bauantrag digital abgewickelt werden kann. Als erster Landkreis startet Steinfurt mit dem voll digitalisierten Verfahren. mehr...
Hamm: Schub für digitale Genehmigungen
[12.01.2026] Die Stadt Hamm bearbeitet Bau- und Immissionsschutzanträge künftig Ende-zu-Ende digital. Digitale Einreichungen werden vollständig elektronisch geprüft und beschieden. Mit gezielten Anreizen und Informationsangeboten will die Stadt den Wechsel von Papier- zu Digitalanträgen beschleunigen. mehr...
Bremerhaven: Schulgebäude smart gebaut
[16.12.2025] Die Stadt Bremerhaven setzt beim Hochbauprojekt „Allianz 3 Schulen“ auf smarte Methoden wie Building Information Modeling, um Prozesse effizienter und präziser zu gestalten. Zudem kommt das innovative Verfahren der integrierten Projektallianz (IPA) zum Einsatz. mehr...
Lösungen: Medienbruchfreie Marktorganisation
[16.12.2025] Die Anbieter cit, S-Public Services und LTE Consulting bündeln ihre Kompetenzen, um Kommunen eine vollständig digitale Lösung für die Organisation und Verwaltung von Märkten bereitzustellen. mehr...
Metropolregion Rhein-Neckar (MRN): Online zum Handwerkerparkausweis
[16.12.2025] In der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) können Handwerkerparkausweise nun medienbruchfrei über eine zentrale Onlineplattform beantragt werden. Ist der Ausweis genehmigt, können die Betriebe ihn selbst ausdrucken. mehr...






















