PaderbornMärkte leichter planen

Paderborner Weihnachtsmarkt wird digital geplant.
(Bildquelle: Besim Mazhiqi)
Hinter den Kulissen beginnt die Planung eines Weihnachtsmarkts bereits lange vor der Adventszeit. Das Amt für Öffentlichkeitsarbeit und Stadtmarketing in Paderborn hat hierfür eine wegweisende Entscheidung getroffen: Bereits seit dem Jahr 2022 bietet die nordrhein-westfälische Kommune ein digitales Bewerbungsverfahren für ihre Markt- und Volksfestveranstaltungen an. Nach erfolgreicher zweijähriger Probezeit, während der neben den digitalen auch herkömmliche Papierbewerbungen akzeptiert wurden, hat die Stadtverwaltung nun beschlossen, ab dem kommenden Jahr ausschließlich digitale Bewerbungen anzunehmen. Für das Projekt hatte sich Paderborn zwei starke Partner an Bord geholt: Form-Solutions und LTE Consulting. Der Firma Form-Solutions gelingt es derzeit, mit dem Antragsmanagement 4.0 für mehr als 2.000 Kunden die Front Ends von deren Antragsverfahren anwender- und nutzerfreundlich über das Internet bereitzustellen. LTE Consulting ist Hersteller des Fachverfahrens Marktmeister Pro für die Planung von Volksfesten, Märkten und ähnlichen Veranstaltungen. Beide IT-Dienstleister haben zusammen nun einen Antragsassistenten für die Volksfestbewerbung entwickelt, der Form-Solutions-Kunden in ihrem Formularverlag zur Verfügung steht. Weniger Fehler, höhere Planungsqualität „Der große Vorteil für uns als Veranstaltungsplaner ist dabei, dass die eingereichten Online-Bewerbungen nicht nur als CSV- oder Excel-Export vorliegen, sondern auch medienbruchfrei in unser Fachverfahren Marktmeister Pro überführt werden. Dort können die Anträge geprüft und anschließend verwaltet werden. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und erleichtert unsere Arbeit enorm“, erklärt Marktmeister Matthias Amediek. Gemeinsam mit seinem vierköpfigen Team verantwortet er die Planungen von neun Paderborner Veranstaltungen mit insgesamt mehr als 1.600 Bewerbungen pro Jahr. „Eine der größten Aufgaben im Rahmen der Bewerbungserfassung ist es, die eingehenden Anträge daraufhin zu prüfen, ob diese korrekt und formgerecht sind“, fährt Amediek fort. „Mithilfe eines durchdachten Online-Diensts sowie durch technische Validierungen – beides gestaltet durch unsere IT-Abteilung mithilfe des Antragsmanagement 4.0 – wird Sorge getragen, dass keine fehlerhaften Übermittlungen stattfinden.“ Bei der fachlichen Prüfung der Bewerbereingaben erkennt die Marktmeister-Pro-Software, ob es sich um einen neuen Betrieb handelt oder dieser dem System bereits bekannt ist. Ist letzteres der Fall, kontrolliert die Software für den Marktplaner, ob es Unterschiede zwischen den vergangenen und den aktuellen Angaben gibt, diese werden dann entsprechend farblich markiert. „Durch dieses Verfahren beheben wir Eingabefehler und sichern eine höhere Planungsqualität“, so Amediek.
https://www.form-solutions.de
Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Dezember 2023 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt
[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...
Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte
[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...
Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel
[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...
Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren
[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...
Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch
[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...
Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit
[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...
Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum
[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...
Minden: Online-Dienst zur An- und Abmeldung von Hunden eingeführt
[11.08.2026] Minden bündelt die digitale An- und Abmeldung von Hunden in einem Online-Dienst. Ein selbst entwickelter Workflow verteilt die Angaben innerhalb der Verwaltung und soll die Bearbeitung beschleunigen. mehr...
Advertorial: Wie Verwaltungen mit KI schneller zu besseren Abläufen kommen
[05.08.2026] Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, Prozesse in Verwaltungen zu verbessern. Sie erstellt zum Beispiel Prozessmodelle und zeigt auf, wie Abläufe optimiert werden können. Ein Beispiel ist die PICTURE-Prozessplattform. Sie demonstriert, wie KI in der Praxis funktioniert und welche Grenzen es gibt. mehr...

















