Montag, 18. Mai 2026

BayernModellprojekt zu XPlanung

[28.02.2022] In Bayern startet ein Modellprojekt des Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr, bei dem 15 Kommunen angepasste Lösungen für die Nutzung des Standards XPlanung entwickeln sollen. Die Lösungsansätze sollen alle bayerische Kommunen nutzen können.

Im November 2021 hatte das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr alle Kommunen im Freistaat aufgerufen, sich für das Modellprojekt „Digitale Planung Bayern-XPlanung“ zu bewerben. Nun hat ein Auswahlgremium unter Beteiligung verschiedener Ressorts und vom Städte- und Gemeindetag 15 Kommunen für die Teilnahme ausgewählt. In den kommenden Monaten sollen die Modellkommunen Flächennutzungspläne in den Standard XPlanung übertragen oder dessen Anwendung untersuchen und erproben. Dabei werden sie vom Bauministerium nach dessen Angaben fachlich beraten und finanziell unterstützt. Ziel sei es, Grundlagen zu schaffen, welche die Kommunen künftig bei Entscheidungsprozessen unterstützen. Im Anschluss sollen die Ergebnisse allen bayerischen Kommunen als übertragbare Lösungsansätze zur Verfügung gestellt werden.
Bei dem Modellprojekt gehe es auch darum, auf kommunaler Ebene Strategien zu entwickeln und Strukturen zu schaffen, mit denen die Nutzungen neuer Instrumente möglich werde, sagte Bauministerin Kerstin Schreyer nach der Sitzung des Auswahlgremiums. Die Städte und Gemeinden hätten unterschiedliche Ausgangssituationen, es gelte, alle „mitzunehmen und die Chancen der Digitalisierung nutzbar zu machen“, so Schreyer.
Beim Bauministerium seien zahlreiche Bewerbungen aus allen Regierungsbezirken eingegangen. Sowohl große Städte als auch Gemeinden im ländlichen Raum hätten sich mit unterschiedlichen Projektideen beworben. In Oberbayern hat das Gremium die Stadt Dachau, die Gemeinden Haar, Anger und Piding sowie die Stadt Ingolstadt ausgewählt. Aus Niederbayern nehmen die Verwaltungsgemeinschaft Hunderdorf und die Stadt Dingolfing am Modellprojekt teil, in der Oberpfalz ist es die Stadt Bad Kötzting. Aus Oberfranken konnten sich die Verwaltungsgemeinschaft Tröstau, die Gemeinde Bindlach und die Stadt Forchheim durchsetzen. Aus Unterfranken überzeugten die Bewerbungen der Gemeinde Himmelstadt und der Stadt Haßfurt, aus Mittelfranken die Marktgemeinde Weisendorf und aus Schwaben die Gemeinde Deiningen.





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