Freitag, 13. März 2026

Frankfurt am MainModernes Betreuungsplatz-Portal

[05.11.2024] Ihr Portal zur Vergabe von Kita-Betreuungsplätzen modernisiert die Stadt Frankfurt am Main. Die IT-Dienstleister ekom21 und Lecos betreuen die Neuentwicklung, die im Dezember nutzerfreundlicher und mobiloptimiert starten soll.
Software optimiert Kita-Platzvergabe.

Eine nutzerfreundliche Platzvergabe für Betreuungsplätze erlaubt das kindernet-Portal in Frankfurt.

(Bildquelle: Stauke/Fotolia.de)

Die Stadt Frankfurt am Main ist dabei, ihr zentrales Vormerksystem, das Betreuungsplätze für Kinder vermittelt, technisch zu modernisieren. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits seit einigen Monaten. Wie die Stadt berichtet, haben die IT-Dienstleister ekom21 und Lecos das System neu aufgesetzt und weiterentwickelt. Anfang November 2024 übernehmen sie den Roll-out und auch den dauerhaften Support. Das Portal, das bisher von rund 35.000 Frankfurter Familien genutzt wird, soll in Zukunft noch anwendungsfreundlicher sein und sich auch auf dem Smartphone gut nutzen lassen.

Der geplante Neustart umfasst zwei Phasen. Ab Anfang November erfolgt zunächst die Umstellungsphase. Dabei wird das Portal den gesamten Monat über nicht nutzbar sein. Anfang Dezember folgt Phase zwei: kindernetfrankfurt.de startet neu. Das Portal soll dann freigeschaltet werden und wieder verfügbar sein. Wer einen Betreuungsplatz sucht, muss sich neu registrieren und auch Vormerkungen für seine Wunscheinrichtungen neu eingeben.

Informationskampagne begleitet Umstellung

Das kindernet-Team des Amts hat unter der Adresse des Portals Informationsseiten für Träger und Einrichtungen wie auch für Eltern und Sorgeberechtigte eingerichtet und auf verschiedenen Kanälen über die Umstellung aufgeklärt. So sind im gesamten Stadtgebiet an öffentlichen Stellen, in Betreuungseinrichtungen und an die Grundschulen mehrsprachige Info-Flyer verteilt und ausgelegt worden. Alle registrierten Benutzerinnen und Benutzer haben eine E-Mail mit den wichtigsten Informationen zu Umstellung und Neustart erhalten. Zudem wurde die Servicestelle in der Übergangszeit personell verstärkt besetzt, um Fragen zu beantworten.

Nachteile werden den Betreuungsplatz-Suchenden durch die Umstellung oder die Systempause im November nicht erwachsen, da die Stadt Frankfurt Betreuungsplätze nicht nach dem zeitlichen Eingang der Vormerkung, sondern nach eigenen Aufnahmekriterien vergibt, heißt es in der Pressemeldung. „Ab Dezember und für viele Jahre wird das neue Portal dazu beitragen, dass tausende Frankfurter Familien für ihre Kinder individuell gewünschte Betreuungsplätze finden“, so Bildungsdezernentin Sylvia Weber.





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