VitakoNeue Vorstandsspitze

William Schmitt folgt an der Spitze des Vitako-Vorstandes auf Sören Kuhn.
(Bildquelle: Thomas Niedermueller/www.niedermueller.de)
William Schmitt hat den Vorsitz der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, übernommen. Der Vorstandsvorsitzende des baden-württembergischen IT-Dienstleisters Komm.ONE war zuvor bereits stellvertretender Vorsitzender des Verbands. Zu seinem Stellvertreter wurde Matthias Drexelius bestimmt, Geschäftsführer und Direktor des IT-Dienstleisters ekom21. Das teilten Vitako und Komm.ONE mit. Schmitt folgt auf Sören Kuhn, der nach 14 Jahren als Geschäftsführer den Zweckverband GKD Recklinghausen verlässt und aufgrund dessen auch sein Amt im Vitako-Vorstand niedergelegt hat.
Fundament eines digital souveränen Staates
Mehr als 60 kommunale IT-Dienstleister vertreten im Verband Vitako ihre Interessen gegenüber Bund und Ländern. Der neue Vorsitzende William Schmitt sagte: „Die Kommunen und ihre IT-Dienstleister stehen vor riesigen Herausforderungen: Digitale Souveränität, Künstliche Intelligenz, Registermodernisierung, zentrale Digitalisierungsvorhaben des Bundes, Standardisierungsbedarf, dazu knappe kommunale Kassen.“
Vitako verleihe den kommunalen IT-Dienstleistern in dieser Phase des Umbruchs eine gemeinsame Stimme. Zusammen wolle man daran arbeiten, einen modernen digitalen Staat mitzugestalten. Schmitt betonte auch die Bedeutung der kommunalen Ebene für die Staatsmodernisierung. „Die Digitalisierung des Staates wird in den Kommunen entschieden. Kommunale IT ist das Fundament eines modernen, handlungsfähigen und digital souveränen Staates.“ Dafür brauche es verlässliche Finanzierung, leistungsfähige Infrastrukturen und eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen.
Kommunale IT vor großen Aufgaben
Vitako würdigte Kuhns langjähriges Engagement für den Verband. Der geschäftsführende Vorstand Lars Hoppmann verwies auf die enge Zusammenarbeit der vergangenen Jahre. „Gemeinsam haben wir wichtige Impulse für die kommunale IT gesetzt. Diesen Weg werden wir konsequent fortsetzen: Vitako wird sich auch weiterhin als Stimme der kommunalen IT mit Nachdruck in die Digitalpolitik einbringen.“ Nach Einschätzung des Verbands stehen die kommunalen IT-Dienstleister nun vor entscheidenden Jahren. Die Umsetzung bundesweiter Digitalvorhaben, der Ausbau digital souveräner Infrastrukturen, steigende Anforderungen an die Cyber-Sicherheit und der Einsatz von KI in der Verwaltung verlangten leistungsfähige Dienstleister und verlässliche politische Rahmenbedingungen, so Vitako. Die nächste reguläre Neuwahl des Verbandsvorstands ist für 2027 vorgesehen.
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