Donnerstag, 6. August 2026

Baden-WürttembergNeuer Verwaltungsstudiengang

[01.10.2020] An den baden-württembergischen Verwaltungshochschulen in Ludwigsburg und Kehl gibt es einen neuen Studiengang zum digitalen Verwaltungsmanagement. Dieser soll den Weg zur Modernisierung und Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung ebnen.

An der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg ist nun der neue Bachelor-Studiengang „Gehobener Dienst im digitalen Verwaltungsmanagement“ offiziell an den Start gegangen. Auch in Kehl kann der Studiengang seit dem Wintersemester 2020/2021 belegt werden. Wie die Landesregierung Baden-Württembergs mitteilt, startet er an den beiden Verwaltungshochschulen jeweils mit 25 Studierenden. In sechs Semestern sollen sie in die Lage versetzt werden, den digitalen Wandel in den Landes- und Kommunalverwaltungen künftig anwendungsbezogen auf wissenschaftlicher Grundlage zu gestalten und voranzutreiben.
„Nicht erst seit der Corona-Krise kommt es für Bürgerinnen und Bürger wie für Unternehmen darauf an, möglichst schnell und kontaktlos mit der öffentlichen Verwaltung interagieren zu können“, sagt Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor und Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. „Der Schlüssel für das Gelingen dieser digitalen Transformation in der öffentlichen Verwaltung liegt in der Ausbildung hoch qualifizierten Personals.“ Der Bedarf für solche Fachkräfte in den Landes- und Kommunalverwaltungen sei groß. Die möglichst frühzeitige Einrichtung des innovativen Studiengangs sei dem Land deshalb ein wichtiges Anliegen gewesen.
Das Wissenschaftsministerium unterstützt den neuen Studiengang über die neue Hochschulfinanzierungsvereinbarung mit zusätzlichen Personal- und Sachmitteln. Hochschulübergreifend werden im Endausbau rund 620.000 Euro pro Jahr bereitgestellt. „Damit wird nicht nur ein hinreichend großer Lehrkörper gewährleistet. Zugleich kann auch die technische Ausstattung an den beiden Verwaltungshochschulen zielgerichtet für den Studiengang erweitert werden“, berichtet Ulrich Steinbach.





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