BremenNeues Quartier für die Verwaltung

Bremens Finanzstaatsrat Martin Hagen zeigt dem Verwaltungsrat von Dataport, wo im Alten Tabakspeicher der Innovationscampus für die öffentliche Verwaltung entsteht.
(Bildquelle: Finanzressort Bremen)
In der Freien Hansestadt Bremen entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Tabakwarenfabrik Brinkmann der Innovationscampus für die öffentliche Verwaltung. Noch wird der ehemalige Tabakspeicher zum Alten Tabakspeicher II umgebaut, wie das Bremer Finanzressort mitteilt. Alles liege im Zeitplan und so werden im Sommer die Digitalisierungsabteilung und die Referate für Organisation und Aus- und Fortbildung des Senators für Finanzen einziehen. Die Digitalisierungsabteilung entwickle mit ihren 180 Mitarbeitenden unter anderem Online-Dienste für die Verwaltung und sorge für die IT-Ausstattung der öffentlichen Hand. Auch IT-Dienstleister Dataport werde den neuen Bremer Unternehmenssitz für 300 Mitarbeitende im Alten Tabakspeicher II haben. „Noch kürzer gehen Wege nicht“, sagt Bremens Finanzstaatsrat Martin Hagen. „Die Zusammenarbeit mit Dataport war schon in der Vergangenheit eng und gut. Auf dem neuen Innovationscampus wird der Austausch miteinander noch besser werden. Das ist deswegen gut, weil die Zusammenarbeit noch wichtiger wird. Wir wollen die Verwaltung digital, effizient und bürgerfreundlich aufstellen. Auf dem Innovationscampus setzen wir das mit unseren Partnern um.“
Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender von Dataport, ergänzt: „Der neue Bremer Standort bietet uns die erforderlichen Strukturen und Räume, um digitale Innovationen für die Verwaltung zu ermöglichen. Hier im Innovationscampus finden wir ein modernes Arbeitsumfeld, um gemeinsam und vor Ort mit unseren Bremer Auftraggebern und Partnern an neuen Projekten und digitalen Lösungen für die Verwaltung zu arbeiten.“ Nach Angaben von Dataport werden der IT-Dienstleiter und der Senat für Finanzen einige Flächen gemeinsam nutzen, etwa einen Coworking-Bereich und Aufenthaltsräume. Mit dem Innovationscampus Bremen entstehe auf 16.700 Quadratmetern ein Ort für hybrides, agiles und teamorientiertes Arbeiten in der bremischen Verwaltung.
Neue Ideen haben Platz
Auch das Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) wird nach Angaben des Finanzressorts im Tabakquartier mit rund 50 Mitarbeitenden ein neues Zuhause finden. Ebenso die Norddeutsche Akademie für Steuerrecht und Finanzen, Außenstelle Bremen. Künftig würden neue Fachkräfte für den öffentlichen Dienst hier ausgebildet und Mitarbeitende fortgebildet. Das Immobilienunternehmen Justus Grosse hat den Alten Tabakspeicher II nach den Wünschen des Senators für Finanzen und Dataport umgebaut. Es seien Arbeitsräume entstanden, die viele Möglichkeiten bieten: Es gebe Bereiche, in denen Coworking gelebt werden soll. Ebenso würden moderne Konzepte für geteilte Arbeitsplätze umgesetzt.
Das gesamte Gelände des Tabakquartiers umfasst laut der Pressemeldung aus Bremen rund 200.000 Quadratmeter. Hier werde künftig gewohnt und gelebt. Es gebe bereits Kultur- und Gastronomieangebote. Über 300 Unternehmen mit mehr als 4.000 Mitarbeitenden haben sich im Quartier angesiedelt. Dazu Finanzstaatsrat Hagen: „Das Tabakquartier ist eines der spannendsten Stadtentwicklungsprojekte in Bremen. Hier verbindet sich Altes mit Neuem, hier ist Aufbruch, hier haben neue Ideen Platz. Diesen Geist wollen wir nutzen, um die Verwaltung neu zu denken und zu machen.“
Augsburg: Digitale Teilhabe ausgebaut
[07.08.2026] Im EU-geförderten Projekt DIWA 4.0 erweitert Augsburg schrittweise den barrierearmen Zugang zu städtischen Informationen. Nach Angeboten in Fremdsprachen und Leichter Sprache stehen auf der Website nun auch Videos in Deutscher Gebärdensprache bereit. mehr...
Databund/BMDS: Besserer Informationsfluss
[06.08.2026] Das BMDS und der Databund haben eine Initiative gestartet, die es ermöglichen soll, dass IT-Unternehmen früher über zentrale Digitalvorhaben des Bundes informiert werden. Gleichzeitig sollen sie ihre Erfahrungen künftig einfacher in die Planungen einbringen. mehr...
Schleswig-Holstein: Einheitliche Technik für große Schadenslagen
[04.08.2026] Schleswig-Holstein beschafft eine neue Software für die Bevölkerungsschutzbehörden von Land und Kommunen. Sie soll den Austausch von Lageinformationen nahezu in Echtzeit ermöglichen und vor allem bei großflächigen Schadenslagen eine bessere Koordination unterstützen. mehr...
Mönchengladbach: Smarte Parktour
[04.08.2026] Mit einer Web-App lässt sich eine beliebte Parkanlage in Mönchengladbach nun individuell entdecken. Die digitale Führung verbindet Natur, Geschichte und Wissenswertes mit den Möglichkeiten moderner Technologie. mehr...
Katastrophenmanagement: Im Ernstfall den Überblick behalten
[29.07.2026] Kommunen müssen sich heutzutage auf zahlreiche potenzielle Krisen vorbereiten. Doch wann ist eine Lage überhaupt eine Krise? Der KGSt-Lagecheck hilft Kommunen, die Situation einzuschätzen und die richtigen Schritte einzuleiten. Digital und notfalls auch ohne Strom. mehr...
Vitako: Neue Vorstandsspitze
[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...
TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten
[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...
Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte
[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...
Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper
[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...
DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz
[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...
Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg
[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...
Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören
[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...





















