Mittwoch, 28. Oktober 2026

ErfurtOnline-Terminvergabe im Bürgeramt

[20.03.2018] In Erfurt können Termine beim Bürgeramt online vereinbart werden. Der Formular-Server von cit ermöglicht es dabei, den Service mit der einheitlichen Benutzeroberfläche der Stadt anzubieten.
Termine für das Erfurter Bürgeramt können online vereinbart werden.

Termine für das Erfurter Bürgeramt können online vereinbart werden.

(Bildquelle: www.erfurt.de)

Termine für das Bürgeramt können in Erfurt jetzt online vereinbart werden. Wie das Unternehmen cit meldet, lassen sich so Termine für Melde-, Pass- und Ausweisangelegenheiten sowie Kfz- und Fahrerlaubnisangelegenheiten buchen. „Mit der neuen Online-Terminvergabe schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe“, erläutert Steffen Linnert, Beigeordneter für Bürgerservice, Sicherheit und Wirtschaft der Stadt. „Die Bürger vermeiden Wartezeiten und können ihr Anliegen zur gewünschten Zeit erledigen, unsere Mitarbeiter können so besser ihren Tag planen. Eine Win-win-Situation für Bürger und Verwaltung.“ Für die Terminvergabe und -verwaltung nutzt die Landeshaupstadt Thüringens laut cit die Lösung NetAppoint von NetCallUp Software, nicht jedoch die NetAppoint-eigene Web-Oberfläche für den Online-Zugang. Wie bei sämtlichen anderen Online-Diensten der Stadt sei stattdessen ein eigener Zugang über die zentrale E-Government-Plattform cit intelliForm geschaffen worden. Bürger können das Angebot so im gewohnten Look and Feel nutzen. Durch die hocheffizienten Möglichkeiten der cit-Lösung sei die anwendungsspezifische Oberflächenentwicklung nicht aufwendig gewesen. cit intelliForm sei über eine Schnittstelle an NetAppoint gekoppelt, leite die eingegebenen Informationen an das Fachverfahren weiter und steuere auch den Rückfluss der Informationen. Durch die enge Verknüpfung mit anderen Fachverfahren und Systemen können weitere Informationen wie beispielsweise Ansprechpartner, Termindauer und mitzubringende Unterlagen direkt angezeigt werden. Auch fallen laut cit Synergien leicht: Besteht zum Thema des Terminwunsches ein Online-Antrag, kann der Nutzer alternativ auf das Online-Verfahren wechseln, ohne sich an ein neues System gewöhnen zu müssen. Damit werde der gesamte Bearbeitungsprozess beschleunigt. Ferner schütze die einheitliche Benutzeroberfläche besser vor Cyber-Angriffen. Externe Nutzer haben keinen direkten Zugang zu den Kernverfahren, alle Informationen und Services werden vom cit-Formular-Server nach extern bereitgestellt. Dieser wiederum werde durch eine leistungsstarke, zentrale Firewall geschützt. Ein weiterer Vorteil der Lösung: Einzelne Funktionsbausteine wie beispielsweise E-Payment müssen nicht für jedes Verfahren separat eingekauft, implementiert und gepflegt werden, sondern nur einmal für den Formular-Server.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
bericht

Registermodernisierung: Was Kommunen jetzt tun sollten

[28.10.2026] Die Registermodernisierung nimmt Fahrt auf. Was Kommunen bereits jetzt vorbereiten können, welche Erfahrungen erste Pilotprojekte liefern und wie gemeinsame IT-Lösungen die Umsetzung erleichtern sollen, diskutierten Experten im Webinar „Kommune21 im Gespräch“. mehr...

bericht

Darmstadt: Leuchtturmpolitik ist beendet

[26.10.2026] Ein massiver Ausfall des E-Mail-Systems hat in Darmstadt die Schwachstellen einer über Jahre gewachsenen IT-Infrastruktur offengelegt. Im Interview mit Kommune21 sprechen Oberbürgermeister Hanno Benz und Digitalisierungsdezernent Holger Klötzner über die Konsequenzen, welche die Stadt aus dem Vorfall zieht. mehr...

Handshake zu viert

Registermodernisierung: Gemeinsam zum cloudbasierten Register

[22.10.2026] AKDB, Komm.ONE, ekom21 und Dataport wollen eine gemeinsame Plattform für Register-as-a-Service entwickeln und betreiben. Cloudbasierte Dienste und standardisierte Adapter sollen den Anschluss von Registern an die Infrastruktur der Registermodernisierung vereinfachen. mehr...

Modernes Konzept für technischen Support mit Touchscreen-Oberfläche, die verschiedene Kommunikationssymbole anzeigt, sowie einem Headset für Kundenservice-Lösungen.

Böblingen: IT-Support teilweise ausgelagert

[13.10.2026] Die Stadt Böblingen hat die Erstannahme von IT-Störungen und Anwenderanfragen an den IT-Dienstleister enthus vergeben. Damit will die Verwaltung ihre IT-Abteilung entlasten und Kosten sparen. Die Bearbeitung der Störungen und die Verantwortung für die Fachverfahren bleiben bei der Stadt. mehr...

bericht

Cloud-Infrastruktur: Souveräne Smart City

[07.10.2026] Smarter, vernetzter, bürgerfreundlicher und trotzdem digital souverän. Städte und Gemeinden müssen sich modernisieren und gleichzeitig die Herrschaft über ihre digitale Zukunft behalten. Eine standardisierte und interoperable Cloud-Architektur hilft dabei. mehr...

Grünlich ausgeleuchteter Gang in einem Rechenzentrum, Mann mit Arbeitsweste und Tablet aus Untersicht aufgenommen
bericht

RPM Technical Solutions: Rechenzentren modernisieren – bei laufendem Betrieb

[06.10.2026] Rechenzentren müssen technisch up to date sein, um Performance und Sicherheit zu gewährleisten. Sie im Live-Betrieb ohne Ausfälle umzubauen, ist anspruchsvoll. Der Rechenzentrumsspezialist RPM Technical Solutions erläutert in einem Fachbeitrag, wie worauf es dabei ankommt. mehr...

Hand mit Holzsteinchen, auf denen Icons für Aktenordner und Pfeile aufgedruckt sind

KDN sozial: Registermodernisierung einfach erklärt

[01.10.2026] Die Registermodernisierung gilt als Basis für eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung. Doch was ändert sich dadurch eigentlich für die Hersteller und Anwender von Fachverfahren? Ein Informationsangebot von KDN.sozial erläutert die wichtigen Basics. mehr...

Ausschnitt eines Computer-Keyboards, bei dem die Return-Taste die Aufschrift "Open Source" trägt.

ZenDiS: openDesk-Partnerprogramm startet

[24.09.2026] Die Nachfrage nach der digital souveränen Office- und Kollaborationssuite openDesk ist hoch. Das ZenDiS, das die Lösung seit 2024 weiterentwickelt, reagiert darauf mit neuen Bezugswegen: Erstmals können neben öffentlichen IT-Dienstleistern auch privatwirtschaftliche Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister eigene openDesk-Enterprise-Angebote aufbauen. mehr...

Das passende Vorgehensmodell zu wählen

Hessen: Land fördert Low Code für Kommunen

[17.09.2026] Der Main-Kinzig-Kreis will die Open-Source-Plattform Limbas für den Einsatz in Kommunalverwaltungen weiterentwickeln. Das Land Hessen unterstützt das Projekt OSLOCO-Hessen mit rund 1,3 Millionen Euro. Verwaltungen sollen damit eigene Anwendungen ohne spezielle Programmierkenntnisse erstellen können. mehr...

Abgedunkelter Saal mit Holzvertäfelung, Blick über Zushcauerköpfe aufs Podium, wo man eine grüße Projektion und verschiedene Flaggen sieht.

Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau

[05.08.2026] Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen. mehr...

Luftbild der Gemeinde Eichenzell
bericht

Eichenzell: Infrastruktur setzt Maßstäbe

[24.07.2026] Mit einer kommunalen Datenplattform sowie vernetzter Sensorik hat die hessische Gemeinde Eichenzell ein starkes Fundament für die digitale Daseinsvorsorge gelegt. Perspektivisch soll die Infrastruktur auch von Nachbarkommunen genutzt werden können. mehr...

Geschäftsmann hält Puzzle mit virtuellem Symbol.
bericht

IT-Dienstleister: Next Level IT

[22.07.2026] Das Programm Komm2IT arbeitet daran, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen zu reduzieren und landesweit einheitliche, stabile Lösungen für die Kommunen zu schaffen. mehr...

Lennart_Schaer_Stephan_Brinkmann
interview

IT-Dienstleister: Kompetenzen vereinen

[22.07.2026] Stephan Brinkmann und Lennart Schaer sprechen als Leiter über das Programm Komm2IT. mehr...

drei Personen durchtrennen vor einem Gebäude ein rotes Band

regio iT: Energieeffizientes Rechenzentrum

[14.07.2026] In Aachen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT sein neues Rechenzentrum namens EURaix Evolution (EVO) in Betrieb genommen. Es soll Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. mehr...

Darmstadt: Städtische IT ist zu alt

[13.07.2026] Die Stadt Darmstadt hatte Ende Juni mit einem massiven Ausfall ihres E-Mail-Systems zu kämpfen. Der Grund: veraltete Technik. Mittlerweile ist die Erreichbarkeit der betroffenen Ämter wiederhergestellt – und die städtische IT soll nun mit Nachdruck modernisiert werden. mehr...