Samstag, 20. Juni 2026

WhitepaperOpen Data in Kommunen

[09.05.2014] Ein gemeinsames Positionspapier „Open Data in Kommunen“ haben Vitako, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) veröffentlicht.

Open Data ist ein wichtiges Element einer transparenten Verwaltung. Eine Reihe von Kommunen denkt über eine Öffnung ihrer Datenbestände nach oder setzt bereits entsprechende Konzepte um. Allerdings besteht zu diesem Thema auch noch ein erheblicher Informations- und Handlungsbedarf. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) und die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) haben daher ein gemeinsames Positionspapier „Open Data in Kommunen“ veröffentlicht. Dieses plädiert für Gelassenheit im Umgang mit Open Data. Eine proaktive Veröffentlichung von Daten könne als Basis für die Meinungsbildung in der Bevölkerung genutzt werden, heißt es in dem Papier. Zudem könne Open Data dazu beitragen, die Transparenz des Verwaltungshandelns zu erhöhen, indem zum Beispiel komplexe Sachverhalte durch Visualisierung von Daten in Form von Apps anschaulich vermittelt werden. Auch die Verwaltung selbst könne von Open Data profitieren, weil eine organisationsweite Aufbereitung von Daten für alle Beteiligten deutlich mache, welche Daten überhaupt vorhanden sind und gegebenenfalls für interne Zwecke genutzt werden können. Darüber hinaus gewinnen offene Datenbestände in der Wirtschaftsförderung zunehmend an Bedeutung. Das Positionspapier gibt nach Angaben von Vitako, DStGB und KGSt Anregungen und konkrete Hilfestellungen für die öffentliche Verwaltung, beschreibt Chancen und den möglichen Nutzen von Open Data, geht auf den notwendigen kulturellen Wandel ein und beschreibt rechtliche Grundlagen. Abgerundet werde das Papier durch konkrete Empfehlungen zur Vorgehensweise bei der Bereitstellung von Datenbeständen mit Hinweisen auf Praxisbeispiele.





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