Donnerstag, 5. November 2026

BrandenburgOZG-Umsetzung auf Kurs

[19.12.2024] In seiner OZG-Bilanz meldet Brandenburg für 2024 deutliche Fortschritte: 100 neue digitale Verwaltungsdienste wurden eingeführt, insgesamt sind nun 650 verfügbar. Fördermittel und Kampagnen unterstützen Kommunen bei der Digitalisierung.
Außenansicht des Ministeriums des Innern und für Kommunales in Potsdam, ein weißes, klassizistisches Gebäude

Das Brandenburger Ministerium des Innern und für Kommunales zieht eine positive Digitalisierungsbilanz.

(Bildquelle: MIK)

Auf seiner OZG-Informationsseite zieht das Land Brandenburg eine Bilanz des 2024 erreichten Umsetzungsstandes. Demnach werden den Brandenburgerinnen und Brandenburgern in diesem Jahr 100 digitalisierte Verwaltungsleistungen mehr angeboten als im Vorjahr. Im Schnitt ist in Brandenburg jeden vierten Tag ein Dienst online gegangen. Insgesamt stehen auf den Webseiten der Kommunen und des Landes rund 650 Onlinedienste oder Onlineformulare zur Verfügung. Der Bürgerservice im Land wird nicht nur durch mehr Onlineangebote verbessert, sondern auch durch leicht zugängliche Behördenauskünfte: Im April ist Brandenburg der Behördennummer 115 beigetreten. Den Service für das Land Brandenburg soll das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) bereitstellen. Um seine Onlinedienste bekannter zu machen, hat das Land die Marketingkampagne Mach’s jetzt online angestoßen. Diese soll die Sichtbarkeit und die Akzeptanz digitaler Verwaltungsdienste in Brandenburg steigern. Die Kampagne umfasst auch Unterstützungsangebote für Kommunen, die ihre eigenen digitalen Angebote bewerben wollen.

Auch bei der Digitalisierung unterstützt das Land die Kommunen. In diesem Jahr förderte das Innenministerium den Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg (ZV DIKOM) mit etwa 3,4 Millionen Euro. Darüber hinaus haben im Jahr 2024 zehn brandenburgische Kommunen eine Förderung zur Nachnutzung der Smart Village App erhalten (Gesamtfördersumme von 200.000 Euro). Nicht zu vergessen sind die IT-Basiskomponenten, die das Land Brandenburg den Kommunen zur entgeltfreien Nutzung zur Verfügung stellt. Diese Unterstützung ermöglicht es den Kommunen, die erforderlichen Technologien für die Entwicklung und den Betrieb digitaler Verwaltungsdienste bereitzustellen.

Weiter etabliert hat sich Brandenburg auch als Themenfeldführer im Bereich der Ein- und Auswanderung. Mittlerweile sind die Onlinedienste Aufenthaltstitel und Aufenthaltskarten sowie aufenthaltsrelevante Bescheinigungen in über 200 Ausländerbehörden in 13 Bundesländern ausgerollt. Durch die finanzielle Unterstützung der Entwicklung und des Betriebs zahlreicher Onlinedienste in den Kommunen wird der Zugang zu wichtigen Informationen und Dienstleistungen erheblich erleichtert.





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