Dienstag, 9. Juni 2026

OpenR@thausPortal überzeugt

[11.08.2020] In Niedersachsen nutzen inzwischen über 100 Kommunen das Bürgerportal OpenR@thaus von Anbieter ITEBO. Es liefert einen kompletten Bausatz für die OZG-Umsetzung.

Seit der Produkteinführung im Herbst 2016 (wir berichteten) haben sich mehr als 100 der 442 niedersächsischen Kommunen für das Bürgerportal OpenR@thaus entschieden. Das teilt Hersteller ITEBO jetzt mit. Mit der Entwicklung und dem Betrieb von OpenR@thaus würden in Niedersachsen Trends und Maßstäbe gesetzt, die inzwischen auch in anderen Bundesländern große Strahlkraft entwickeln. Das Angebot punkte mit zentralen Basisdiensten, standardisierten Schnittstellen und einem umfangreichen Prozessbaukasten. Es binde bestehende Prozesse von Kommunen ein und stelle sie Bürgern und Unternehmen online zur Verfügung. Das Bürgerportal liefere so einen kompletten Bausatz für die Umsetzung des OZG und biete vollumfänglich die notwendigen technischen Basisdienste einer Portallösung an.
OpenR@thaus ist laut ITEBO Bestandteil von pmOnline des Unternehmens GovConnect. Neben der Integration und Nutzung von Servicekonten, dem Formular-Server der Firma Form-Solutions, dem Informationsdienst der Firma Teleport (BUS) und der Bezahlplattform pmPayment stünden derzeit circa 70 Online-Prozesse inklusive der Anbindung von Fachverfahren und Dokumenten-Management-Systemen zur Verfügung.
Während OpenR@thaus die Lösung für die einzelne Kommune darstelle, könnten mit OpenKreishaus die Portale einzelner Gemeinden zu einem Portalverbund zusammengeschlossen werden. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit biete OpenKreishaus dann ein zentrales Bürgerkonto, eine einheitliche Navigation und ein übergreifendes Suchen und Finden über alle Verwaltungsdienstleistungen des Landkreises und seiner kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden hinweg. Zehn Landkreise in Niedersachsen würden dieses Modell mittlerweile anwenden.
Die ITEBO-Unternehmensgruppe entwickelt OpenR@thaus laut eigenen Angaben kontinuierlich weiter. „Die Kombination aus Basisdiensten, Schnittstellen zu Fachverfahren, Modularisierungsmöglichkeiten bei der Integration von Online-Services und der lokale Portalverbund überzeugen“, fasst Ronny Kirchner, Geschäftsbereichsleiter Vertrieb zusammen.





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