Mittwoch, 22. April 2026

VitakoProjektgruppe Bildung

[06.02.2020] Um Schulen und Schulträger beratend und unterstützend zu begleiten, hat die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, eine Projektgruppe Bildung ins Leben gerufen. Wie die Mittel aus dem DigitalPakt Schule nachhaltig genutzt werden können, ist dabei ein zentrales Thema.
Thomas Coenen (rechts im Bild) ist Leiter der neuen Vitako-Projektgruppe Bildung.

Thomas Coenen (rechts im Bild) ist Leiter der neuen Vitako-Projektgruppe Bildung.

(Bildquelle: Vitako/Einhaus)

Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, hat die Projektgruppe Bildung eingerichtet, um Schulen und Schulträger zu unterstützen. An der ersten Sitzung der Gruppe haben 25 Mitglieder von Dienstleistern und Kommunen teilgenommen. Diskutiert wurde laut Vitako, wie die aus dem DigitalPakt Schule zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von insgesamt fünf Milliarden Euro (wir berichteten) von den Bildungseinrichtungen nachhaltig genutzt werden können. Hinzu kommen Investitionen von Ländern und Schulträgern, sodass Thomas Coenen, Geschäftsführer der Südwestfalen-IT (SIT) und Leiter der neuen Projektgruppe, mit 137.000 Euro pro Schule und rund 500 Euro pro Schüler rechnet.
„Die kommunalen IT-Dienstleister von Vitako werden die Schulen und Schulträger bei der Umsetzung beraten und im laufenden Support unterstützen“, kündigt der Projektgruppenleiter an. Dabei geht es laut Vitako nicht nur um den richtigen Hardware-Einsatz und eine leistungsstarke Anbindung sowie professionelle Vernetzung der Bildungseinrichtungen. Zentral seien auch Konzepte, welche die technisch-pädagogische Qualität, IT-Sicherheit und den Datenschutz langfristig gewährleisten. Für eine nachhaltige und wirtschaftliche Herangehensweise spielen außerdem die Definition und Anwendung von Standards sowie Kooperationen eine Schlüsselrolle – Themen, die der Projektgruppe laut Dienstleister SIT besonders wichtig sind. Die Bundes-Arbeitsgemeinschaft weist darauf hin, dass kommunale IT-Dienstleister hier auf bestehende Strukturen, Prozesse und Erfahrungen aufbauen können. Bereits im Dezember 2019 habe Vitako Bundesbildungsministerin Anja Karliczek in einem Brief auf die Möglichkeit und bereits vorhandene Zusammenarbeit aufmerksam gemacht: Wenn sich mehrere Schulträger einer Region zu einem Rechenzentrum zusammenschließen, sei das einerseits ein Weg, um Kosten für Wartung und Support nachhaltig zu senken. Andererseits lassen sich so Qualität und Sicherheit von Leistungen steigern.
Im Rahmen ihrer ersten Sitzung hat die neue Vitako-Projektgruppe auch einen Themenbeirat bestimmt. Ihn bilden neben Thomas Coenen Bernadette Thielen (PROSOZ Herten), Holger Richard (ITEBO), Detlev Rackow (Stadt Hannover) und Christoph Lindner (Dataport).





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