Donnerstag, 7. Mai 2026

AntragsprozesseSchnell zum Zuschuss

[06.07.2023] Innerhalb von nur drei Wochen konnte die Investitions- und Förderbank Niedersachsen den digitalen Antrag zum Energiekostenzuschuss in ihr neues Kundenportal integrieren.
Umstellung auf digitale Verfahren reduziert administrativen Aufwand.

Umstellung auf digitale Verfahren reduziert administrativen Aufwand.

(Bildquelle: CREALOGIX)

Die Corona-Pandemie hat die öffentliche Verwaltung gezwungen, komplexe Abläufe schnell und unkompliziert digital umzustellen. Die Investitions- und Förderbank Nieder­sachsen – NBank hat in diesem Zusammenhang beschlossen, den Energiekostenzuschuss im Rahmen der Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen digital abzuwickeln. Die Umsetzung und Integration dieses Programms in das neue Kundenportal erfolgte gemeinsam mit dem Software-Partner Crealogix und dessen marktführendem Portal bei Landesförderinstituten in Deutschland. Nachdem die Anforderungen vom Ministerium definiert wurden, konnte die Umsetzung inklusive Test und Qualitätssicherung innerhalb kürzester Zeit erfolgen.

Prozessschritte vereinfachen

Michael Kiesewetter, Vorsitzender des Vorstands der NBank, erläutert: „Unser Ziel ist es, mit der Portallösung von Crealogix die notwendigen Prozessschritte für unsere Kunden wesentlich zu vereinfachen und zu minimieren. Aufseiten der beteiligten Finanzierungsinstitute wollen wir den Bearbeitungsaufwand reduzieren.“ Nach einer intensiven Planungs­phase von sieben Wochen wurde das Projekt innerhalb von drei Wochen umgesetzt. Der Fokus lag dabei auf der Entwicklung eines benutzerfreundlichen Kundenportals und einer einfachen Antragsstrecke. Über das Kundenportal konnten die Antragsteller den Energiekostenzuschuss schnell und unkompliziert beantragen. Dies wurde durch ein Online-Formular ermöglicht, das intuitiv bedienbar war und durch logische Schritte leitete.
Die Anträge wurden automatisch an die zuständigen Stellen weitergeleitet und bearbeitet. Die Antragsteller wurden zudem über den Status ihres Antrags informiert, sodass sie immer auf dem neuesten Stand waren. Kommunen und öffentlichen Einrichtungen zeigt dieses Beispiel, wie komplexe Prozesse schnell und effizient digitalisiert werden können. Die Umstellung auf digitale Verfahren reduziert den administrativen Aufwand, senkt Kosten und erhöht die Effizienz. Zudem können Anträge schneller bearbeitet werden, und die Antragsteller profitieren von einem einfacheren und schnelleren Antragsprozess.
Das Beispiel des Energiekos­tenzuschusses in Niedersachsen zeigt, dass auch komplexe Prozesse schnell und unkompliziert digital umgesetzt werden können. Dank Low-Code-Antrags- und -Bewilligungssoftware können Änderungen an Antragsstrecken schnell realisiert werden.

Michael Bramm ist Head of Customer Implementation Services bei CREALOGIX.




Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...