RostockSchule ans Breitbandnetz angeschlossen

In Rostock wurde jetzt die erste Schule im geförderten Breitbandausbau-Projekt an das Glasfasernetz angeschlossen.
v.l.: Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Rostock Oliver Brünnich; Luke Jelitto; Schulleiterin Catrin Leiding; Malea Wulf; Tim Römer; Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Claus Ruhe Madsen; Vorstand der Stadtwerke Rostock Ute Römer
(Bildquelle: Sascha Schwarzer)
In Rostock wurde jetzt die erste Schule im geförderten Breitbandausbau-Projekt an das Glasfasernetz angeschlossen.
v.l.: Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Rostock Oliver Brünnich; Luke Jelitto; Schulleiterin Catrin Leiding; Malea Wulf; Tim Römer; Oberbürgermeister der Hanse- und Universitätsstadt Rostock Claus Ruhe Madsen; Vorstand der Stadtwerke Rostock Ute Römer
(Bildquelle: Sascha Schwarzer)
Die Stadtwerke Rostock haben jetzt die erste Schule im geförderten Breitbandausbau-Projekt an ihr Glasfasernetz angeschlossen. Wie die Stadtwerke Rostock mitteilen, haben den Startschuss für schnelles Internet an der Rostocker Grundschule Oberbürgermeister Claus Ruhe Madsen sowie die beiden Vorstände der Stadtwerke Rostock, Oliver Brünnich und Ute Römer, gegeben. Die öffentliche Bildungseinrichtung liege in einem der drei Cluster Brinckmansdorf, Gehlsdorf und Biestow, die unmittelbar vor der Fertigstellung stünden.
Insbesondere so genannte weiße Flecken, in denen bisher nur Datenübertragungsraten von weniger als 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich sind, versorgten die Stadtwerke in Zukunft mit schnellem Internet. Neben 14 Schulen bekämen auch 158 Gewerbeeinheiten eine Anbindung an das Breitband-Internet. Übertragungsgeschwindigkeiten von 1.000 Mbit/s seien damit sowohl beim Download als auch beim Upload möglich. Im Zuge des Projekts würden bis zum Spätherbst 2023 über 500 Kilometer moderne Glasfaserkabel verlegt werden. Alle Baumaßnahmen würden eng mit der Stadtverwaltung abgestimmt, um Synergien verschiedener Baustellen zu nutzen und die Einschränkungen durch die Baumaßnahmen so gering wie möglich zu halten.
Der Ausbau des Netzes werde mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt gefördert. Durch die neue FTTH-Infrastruktur (Fibre to the Home) führe die Glasfaserleitung bis in das jeweilige Haus. Für Privatpersonen sei der Anschluss kostenfrei, wenn sie sich vor dem Ende der Planungsphase dafür entschieden haben. Bereits bei rund 65 Prozent der anschließbaren Gebäude sei ein kostenloser Glasfaserhausanschluss beauftragt worden.
Kooperationsvertrag für unterversorgte Gebiete
Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock habe mit den Stadtwerken Rostock am 5. Mai 2021 einen Zuwendungsvertrag zur Erschließung von neuer Breitband-Infrastruktur in bisher unterversorgten Ausbaugebieten im gesamten Stadtgebiet geschlossen (wir berichteten). Bei dem Projekt würden 1.021 Gebäude und damit insgesamt 1.582 private und gewerbliche Anschlüsse im Ausbaugebiet Rostock mit dem Glasfasernetz der Stadtwerke verbunden. Insgesamt seien 17 Bauabschnitte im gesamten Stadtgebiet geplant. Bei der Erschließung der zum Teil am Stadtrand gelegenen Häuser könnten die Stadtwerke auf ihre eigene, bereits vorhandene Breitband-Infrastruktur zurückgreifen.
Seit vier Jahren bietet der Energieversorger laut eigenen Angaben Glasfaseranschlüsse vorrangig für Gewerbekunden an. 2020 seien Anschlüsse für Privatkunden in Quartierslösungen und mit TV-Grundversorgung hinzugekommen.
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