Mittwoch, 26. August 2026

HamburgService Pop up

[22.05.2025] Die Freie und Hansestadt Hamburg will mit dem „Hamburg Service Pop-up“ Bürgerinnen und Bürgern die Einrichtung der eID-Funktion des Personalausweises erleichtern und auf die digitalen Angebote der Verwaltung hinweisen.
Hamburg Service pop up hilft bei Einrichtung der eID-Funktion

Der Hamburg Service hilft Bürgerinnen und Bürgern dabei, die Online-Ausweisfunktion freizuschalten.

(Bildquelle: Senatskanzlei/Frank Molter)

Der „Hamburg Service Pop up“ lädt alle Bürgerinnen und Bürger der Freien und Hansestadt ein, sich über Hamburgs digitale Verwaltung zu informieren, ihre Online-Ausweisfunktion einzurichten oder eine Servicekonto anzulegen – alles ohne Termin. Im Rahmen der Marketingkampagne „Hamburg – digital für dich“ (wir berichteten) tourt der „Hamburg Service Pop-up“ nach Angaben der Senatskanzlei durch alle Bezirke.

Unter hamburg.de/service finden Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen mittlerweile rund 300 digitale Verwaltungsleistungen, die zahlreiche Behördengänge überflüssig machen, so die Senatskanzlei. Das spare Zeit und entlaste die Verwaltung. Eine Grundvoraussetzung für die Nutzung vieler Onlinedienste ist die eID-Funktion des Personalausweises. Aktuell nutzen diese bundesweit nur 22 Prozent der Bevölkerung. Die Hamburger Marketingkampagne lege daher auch einen Fokus auf die eID-Funktion. Ziel sei, dass immer mehr Bürgerinnen und Bürger den digitalen Weg zur Verwaltung einschlagen. Der „Hamburg Service Pop-up“ bietet eine einfache Möglichkeit, die eID-Funktion einzurichten und im persönlichen Gespräch mit den Digital-Lotsen der Stadt mehr über die Nutzungsmöglichkeiten zu erfahren.

Alle gewinnen

Jan Pörksen, Staatsrat und Chef der Senatskanzlei, sagt: „Unser Ziel ist es, die Erledigung von Behördenangelegenheiten für Bürgerinnen und Bürger so unkompliziert und einfach wie möglich zu gestalten. Schon jetzt bieten wir zahlreiche Services online an und es kommen immer mehr hinzu. Mit dem „Hamburg Service Pop-up“ unterstützen wir Bürgerinnen und Bürger, diese auch zu nutzen. Der Fokus liegt hier auf dem persönlichen Austausch und der Hilfestellung vor Ort. Nach dem Erfolg unserer ersten Aktion im vergangenen Jahr freue ich mich, dass wir dieses Angebot nun auf alle Bezirke ausweiten können.“

Finanzsenator Andreas Dressel ergänzt: „Digitale Angebote gehören zum täglichen Leben dazu und gewinnen immer mehr an Bedeutung. Sie sind nicht zuletzt auch ein Standortfaktor und in der Hamburger Verwaltung inzwischen vielfach gelebte Praxis. Und ganz konkret ist es unsere Aufgabe und unser Ziel, das bestehende Angebot an digitalen Dienstleistungen zu erweitern und damit für Zufriedenheit zu sorgen und Vertrauen zu schaffen. Der Hamburg Service Pop-up ist eine gute Gelegenheit, mit den Bürgerinnen und Bürgern in allen Bezirken in den Dialog zu gehen. Wir wollen zeigen, was bereits alles digital möglich ist und gleichzeitig freuen wir uns auf direktes Feedback und Anregungen für weitere Verbesserungen. So gewinnen wir alle.“

Mit der Marketingkampagne „Hamburg – digital für dich“ macht die Stadt Hamburg laut der Presseinformation der Senatskanzlei bis Ende 2025 mit einem vielfältigen Mix aus Plakaten, Aktionen und Social Media verstärkt auf die digitalen Verwaltungsleistungen aufmerksam. Im Fokus steht dabei der zentrale Einstieg in die Verwaltung über www.hamburg.de/service.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice

Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert

[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...

Gemeinde Jork: App für Verwaltungsinformationen und digitale Dienste eingeführt

[19.08.2026] Die Gemeinde Jork bündelt Verwaltungsinformationen und digitale Dienste in einer eigenen Smartphone-App. Grundlage ist die NOLIS | CityApp, die Inhalte direkt aus dem bestehenden Content Management System übernimmt und so den Bürgerservice auf einem weiteren Kanal verfügbar macht. mehr...

Rathaus Schöneberg, Außenansicht im Sommer

Berlin: New Work im Bürgeramt

[11.08.2026] Berlin erprobt, wie Frontoffice, Backoffice und Ausbildung in einem Großraumbüro organisiert werden können. Das Pilotprojekt soll zugleich moderne Arbeitsformen testen und einen Gestaltungs- und Organisationsrahmen für weitere Bürgerämter entwickeln. mehr...

Rheinufer Düsseldorf mit Rheinturm

Studie: Diese Bürgerämter sind digital spitze

[06.08.2026] Auch in diesem Jahr hat die Gisma University of Applied Sciences untersucht, wie weit die Bürgerämter in den 20 größten deutschen Städten digitalisiert sind. Den Spitzenplatz konnte Düsseldorf erobern, gefolgt von München, Frankfurt, Berlin und Essen. mehr...

Stuttgart: Bürgerbüros setzen auf digitale Services

[04.08.2026] Die Bürgerbüros in Stuttgart wollen künftig Online-Services und die Online-Terminvergabe noch stärker in den Mittelpunkt rücken. mehr...

In Nordrhein-Westfalen soll der digitale Gang aufs Rathaus künftig zur Regel werden.

Leverkusen: Neue digitale Dienste

[03.08.2026] Leverkusen baut seinen digitalen Bürgerservice aus. Den neuen Online-Antrag auf Grundsicherung begleitet die Stadt mit gezielten Informationen für Betroffene und rechtliche Betreuende. Auch Feinstaubplakette und Fischereiabgabe lassen sich nun digital erledigen. mehr...

eine Reihe von Personen steht in einem Büro

Bad Berleburg: Entspannter Start für digitalen Bürgerservice

[30.07.2026] Die Einführung der neuen digitalen Lösungen für die Terminvereinbarung und die Besuchersteuerung wurde in der Stadt Bad Berleburg detailliert vorbereitet. Das machte sich bezahlt: Beim Go-Live im April dieses Jahres lief das neue System von Beginn an stabil. mehr...

Mann im Rollstuhl bedient ein Self-Service-System in einem Rathaus

Richtlinie: Interaktive Systeme barrierefrei gestalten

[29.07.2026] Eine aktuelle Richtlinie des Unternehmens Werkstation unterstützt unter anderem öffentliche Auftraggeber, Kommunen und Verkehrsbetriebe dabei, Kioskterminals, Informationsstelen und Self-Service-Systemen barrierefrei zu gestalten. mehr...

Eine Hand hält ein Smartphone aus dem rote Rechtsparagraphen fliegen

Lohmen: Einführung von digitaler Satzungsverwaltung

[29.07.2026] Die Gemeinde Lohmen digitalisiert als erste Kommune in Sachsen ihre Satzungsverwaltung mit einem zentralen System für kommunales Recht. Das Projekt soll Verwaltungsabläufe vereinfachen, Ortsrecht transparenter machen und neue Möglichkeiten für die digitale Bereitstellung kommunaler Vorschriften schaffen. mehr...

Die digitale Wohnsitzanmeldung erspart Bürgerinnen und Bürgern nach einem Umzug den Amtsbesuch – und entlastet die Bürgerämter. In Hessen startet jetzt der Roll-out.

Braunschweig: Wohnsitzanmeldung ab sofort digital

[23.07.2026] Braunschweig hat die elektronische Wohnsitzanmeldung freigeschaltet. Umzüge innerhalb der Stadt und Zuzüge lassen sich damit ohne Termin beim Amt erledigen. Die Authentifizierung erfolgt mit einem geeigneten Ausweis und der AusweisApp. mehr...

Screenshot Serviceportal Oldenburg

Oldenburg: Bürgerservice erweitert

[22.07.2026] Ihre digitalen Verwaltungsangebote baut die Stadt Oldenburg mit elektronischer Wohnsitzanmeldung und Meldebescheinigung weiter aus. Bei letzterer zählt Oldenburg zu den Vorreitern. mehr...

bericht

Springe / Burgwedel: Versprechen eingelöst

[17.07.2026] Die niedersächsischen Städte Burgwedel und Springe begreifen die Digitalisierung als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Das Ergebnis: Der Bürgerservice wird verbessert und die Verwaltungsabläufe werden beschleunigt. mehr...

Gruppenfoto mit vier Personen in einem kleinen Büro.

Gütersloh: Ohne Medienbrüche zum Schulbus-Ticket

[17.07.2026] Die Stadt Gütersloh hat für den Prozess von der Prüfung des Anspruchs auf ein Schülerticket bis hin zur Ticketbuchung ein durchgängig digitales Verfahren entwickelt. Die zugrunde liegende Datenbank enthält über 700.000 mögliche Routenberechnungen zwischen Wohnung und Schule. mehr...

Künftig soll es im Schweizer Kanton Zürich möglich sein

Potsdam: eWA-Potenziale noch nicht ausgeschöpft

[15.07.2026] Rund 2.000 Wohnsitzanmeldungen haben die Potsdamerinnen und Potsdamer innerhalb eines Jahres digital erledigt. Damit ist die Nutzung des Online-Dienstes hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Dennoch zieht die Stadt ein positives Zwischenfazit. mehr...

Person schaut auf Smartphone_Neuer Webauftritt_Jobcenter_münster

Münster: Jobcenter strukturiert Webauftritt neu

[15.07.2026] Die neu strukturierte Webseite des Jobcenters Münster bündelt Informationen, Online-Anträge und Services und will den Zugang zu den Angeboten erleichtern. mehr...