Emscher-LippeServiceportal gelauncht
Das Gemeinschaftsprojekt „Serviceportal Emscher-Lippe“ wird gelauncht. Das Portal stellt E-Government-Angebote für Bürger und die Wirtschaft in der Region bereit und wird durch das Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Dies meldete jetzt die am Projekt beteiligte Stadt Dorsten.
Zwei Jahre dauerten demnach die Vorarbeiten der insgesamt 17 Projektbeteiligten (wir berichteten). Beteiligt sind die kreisfreien Städte Bottrop und Gelsenkirchen, der Kreis Recklinghausen und seine zehn kreisangehörigen Städte, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft WiN Emscher-Lippe GmbH (WiN) sowie als IT-Dienstleister die Gelsenkirchener Kommunale Datenzentrale (gkd-el), der Zweckverband Kommunales Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) und der Zweckverband Gemeinsame Kommunale Datenzentrale (GKD) Recklinghausen.
Bereits im August 2020 startete das Serviceportal Emscher-Lippe in Castrop-Rauxel, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Waltrop mit ersten Angeboten in eine Pilotphase (wir berichteten). Nun folgen die Kreisverwaltung Recklinghausen und die anderen acht Städte der Region. Seit 19. November 2020 ist auch das Dachportal der Emscher-Lippe-Region mit seinen 13 lokalen Serviceportalen erreichbar.
Sinnvolle Bündelung von Prozessen
Ziel des Projekts ist es, gemeinsam entwickelte Online-Dienstleistungen anzubieten, berichtet die Stadt Dorsten weiter. Aktuell wurde im Portalverbund eine Anmeldung privater Veranstaltungen in Corona-Zeiten entwickelt; genutzt wird sie allerdings noch nicht, da derzeit private Veranstaltungen nicht gestattet sind. Auch bereits vorhandene Prozesse werden im Portalverbund Emscher-Lippe gebündelt und dazu technisch aktualisiert. So sollen die bestehenden E-Government-Angebote der Emscher-Lippe-Region in Stadtportalen ebenso wie im neuen Dachportal für die Region abgebildet werden. Die kommunalen Web-Seiten bleiben als zentrale Informationsquelle für die Bürger erhalten.
Die Dienste werden im Serviceportal nach Städten sortiert angeboten und dabei nach Lebenslagen sortiert. Dabei werden nicht nur kommunale, sondern auch digitale Angebote von Bund und Land verlinkt. Über die sichere Identifizierung der Anwender per Servicekonto.NRW können Dienstleistungen elektronisch beantragt und bezahlt werden. Der Antragsstatus kann laut Dorsten jederzeit nachverfolgt werden. Eine Chat-Funktion erlaube die direkte Kommunikation zwischen Antragsteller und Verwaltung, sodass beispielsweise Fragen zum Antrag direkt geklärt oder Unterlagen nachgereicht werden können.
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