Frankfurt am MainStadtpolizei führt BOS-Funk ein
Als bundesweit erste Kommune hat die Stadt Frankfurt am Main mit ihrem kommunalen Sicherheits- und Ordnungsdienst die Zulassung zur Teilnahme am Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) erhalten. Nach umfangreichen Vorbereitungen startete Mitte Mai der Echtbetrieb.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, soll mit der Einführung des BOS-Digitalfunks die Stadtpolizei weiter professionalisiert, die Kommunikation mit anderen Polizeidienststellen, der Branddirektion, dem Zoll und anderen Sicherheitsakteuren auf ein funktionales Niveau gehoben und der Funkzugang der Beamten zur Leitstelle der Polizei jederzeit gewährleistet werden. Insgesamt werden 131 Geräte für den uniformierten und zivilen Außendienst der Stadtpolizei bereitgestellt – neben rund 100 Handfunkgeräten für die Beamten erhalten auch 26 Dienstfahrzeuge, die Funkleitzentrale und die beiden Wachen der Stadtpolizei fest eingebaute Kommunikationseinheiten.
Der Probebetrieb in der vergangenen Woche sei positiv verlaufen, so die Stadt. Die regionalen Dienstgruppen sowie die Task Force Sicherheit der Stadtpolizei könnten daher ab sofort mit zunächst 46 Handfunkgeräten sowie einer digitalen Einsatzleitstelle und den technisch aufgerüsteten Wachen in der Innenstadt und in Höchst digital funken. Die Lieferung der restlichen 54 Handfunkgeräte sowie der Einbau in die Dienstfahrzeuge folgen.
Die Frankfurter Sicherheitsdezernentin Annette Rinn begrüßt das Engagement des Ordnungsamts, das zur Aufnahme in den BOS-Funk geführt hat. „Der Digitalfunk ist die derzeit beste Möglichkeit der Kommunikation zwischen den Sicherheitsakteuren und damit ein unverzichtbarer Baustein für erfolgreiches Handeln vor Ort“, so Rinn.
Die Technik ermöglicht eine organisationsübergreifende und bundesweite Verständigung und erleichtert damit die Bewältigung komplexer Einsatzszenarien, insbesondere in Krisen- und Katastrophensituationen. Für die Teilnahme der Stadtpolizei am BOS-Digitalfunk stehen im städtischen Haushalt rund 150.000 Euro zur Verfügung.
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