Mittwoch, 1. April 2026

WuppertalStadtrat beschließt Smart-City-Strategie

[31.03.2023] Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung geförderten Projekts Smart Cities made in Germany hat Wuppertal eine Smart-City-Strategie entwickelt. Diese wurde nun verabschiedet. In sechs Handlungsfeldern und mit drei Umsetzungsprojekten will die Stadt eine deutschlandweite Vorreiterposition erreichen.
Smart-City-Strategie für Wuppertal steht.

Smart-City-Strategie für Wuppertal steht.

(Bildquelle: https://smart.wuppertal.de)

Wuppertal wird smart: Unter dem Titel „vernetzt | digital | lebenswert“ hat die Stadt eine Smart-City-Strategie entwickelt, die der Rat der nordrhein-westfälischen Kommune jetzt einstimmig verabschiedet hat. Die Strategie setze den Rahmen für die Fortentwicklung Wuppertals als innovativer Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, heißt es dazu in einer Meldung der Stadt. In sechs Handlungsfeldern formuliert die Strategie Ziele, die Wuppertal in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren erreichen möchte. Die Bandbreite reicht von Mobilität, Umwelt und Leben bis hin zu Wirtschaft und Verwaltung. Zudem sind bereits drei große Umsetzungsprojekte konkret geplant, mit denen Wuppertal in eigenen Worten eine deutschlandweite Vorreiterrolle einnehmen will.
Der so genannte DigiTal Zwilling etwa soll Planungs- und Beteiligungsverfahren bei Stadtentwicklungsprojekten verbessern. Im Teilprojekt Gesundes Tal sollen die bereits für Wuppertal geplanten Gesundheitskioske um digitale Angebote ergänzt werden. Bei den Gesundheitskiosken handelt es sich um ein niederschwelliges Beratungsangebot zu gesundheitlichen und sozialen Themen, initiiert wurde das bundesweite Konzept vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Im Teilprojekt Smart Waste Tal soll eine KI-basierte Bilderkennung entwickelt werden, die die Bürgerinnen und Bürger bei Recyclingfragen unterstützt. Daneben seien „digitale spielerische Herausforderungen in Pilotquartieren“ zur Müllvermeidung geplant.

Nutzen für Bürgerinnen und Bürger im Blick

Entstanden ist Wuppertals Smart-City-Strategie im Rahmen des Modellprojekts Smart Cities made in Germany, das vom Bundesministerium für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung (BMWSB) gefördert wird. Derzeit enthalte die Smart-City-Strategie im Wesentlichen Projekte, die durch die Bundesförderung abgedeckt sind. Die Förderung sei eine Chance und ein Start – aber die Smart City höre dort nicht auf, betont Daniel Heymann, Leiter des Amts für Informationstechnik und Digitalisierung der Stadt Wuppertal. Es gebe viele Dinge, die Wuppertal smarter machen, die nicht förderfähig sind, weil sie zum Beispiel schon jemand anderes umgesetzt hat. Solche Projekte seien aber trotzdem wichtig. Es gelte, den jetzt begonnenen Prozess in die Zukunft zu bringen – auch über das Förderende im Jahr 2026 hinaus, erklärt Heymann.
Nach Angaben der Stadt werden digitale Technologien dabei stets als Werkzeug verstanden, die dem Menschen dienen sollen. Diese Herangehensweise spiegele sich auch in dem eigens entwickelten Wertekanon der Smart-City-Strategie wider. Darunter finden sich Werte wie inklusiv, verantwortungsvoll, transparent und menschenzentriert, die künftig bei allen Digitalprojekten der Stadt sichergestellt werden sollen.
Die nun verabschiedete Strategie soll demnächst in einer Lang- und Kurzfassung zur Verfügung gestellt werden.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Fünf Personen, der in der Mitte hält ein Tablet_Gütersloh stellt Urban Stack vor
bericht

Gütersloh: Vernetzt mit Urban Stack

[01.04.2026] Von Kommunen für Kommunen: Nach diesem Prinzip hat die Stadt Gütersloh das digitale Ökosystem Urban Stack entwickelt. Durch gemeinschaftliche Weiterentwicklung können Synergien gehoben und Kosten gespart werden. Erste Interessenten gibt es bereits. mehr...

Screenshot des Digitalen Zwillings der Stadt Aachen.

Aachen / Mannheim: Verlässliche Daten für die Stadtplanung

[30.03.2026] Wie urbane Digitale Zwillinge die klimafeste Stadtplanung unterstützen können, wollen die Städte Mannheim und Aachen in dem vierjährigen Förderprojekt MACspeeDZ zeigen. Die nötigen Daten liefern im Stadtgebiet installierte Sensoren, Künstliche Intelligenz hilft bei der Aufbereitung der Messwerte. Am Ende soll ein Werkzeug entstehen, das auch andere Städte nutzen können. mehr...

Zwei Männer in neongelber Warnkleidung auf einem städtischen Platz, sie betrachten ein kleines Solarmodul

Hannover: Neue Messtechnik für alte Bäume

[27.03.2026] Im Rahmen des Projekts BlueGreenCity-KI entwickelt die Stadt Hannover KI-basierte Lösungen, um städtisches Grün klimaresilient und ressourcenschonend zu bewirtschaften. Nun wird ein neues Dendrometer erprobt, das differenzierte Analysen zum Trockenstress eines typischen Stadtbaums ermöglicht. mehr...

Pegelmessstelle der Stadt Lohmar

Lohmar: Pegel werden digital überwacht

[25.03.2026] Neue Pegelmessstellen an fließenden Gewässern liefern der Stadt Lohmar jetzt kontinuierliche Daten zur Überwachung der Wasserstände. Die Informationen sind über die städtische Datenplattform auch öffentlich einsehbar. mehr...

Eine Personengruppe steht in der Amberger Altstatt versammelt.

Amberg: Ist ein Behindertenparkplatz frei?

[25.03.2026] Künftig soll auf der Amberger Website in Echtzeit angezeigt werden, ob die Behindertenparkplätze in der Altstadt belegt oder frei sind. Die entsprechenden Daten liefern Bodensensoren. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung ist damit nicht möglich. mehr...

Drei Männer sitzen nebeneinander an einem Tisch. Vor ihnen liegen Vertragsunterlagen.

Nürnberg: Digitaler Verkehrszwilling im Test

[23.03.2026] Mit einem Digitalen Zwilling will Nürnberg die Auswirkungen von Straßenbaumaßnahmen auf den Verkehr künftig im Vorfeld simulieren und somit Engpässe besser einschätzen und Baustellen noch gezielter aufeinander abstimmen können. Mit diesem Ziel hat die Stadt nun ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt gestartet. mehr...

Vier Personen stehen um einen Monitor versammelt, auf dem das Smart City Dashboard für Schlangen zu sehen ist.

Schlangen: Wetter- und Pegeldaten im Blick

[23.03.2026] Ein Smart City Dashboard zeigt für die Gemeinde Schlangen Wetter- und Pegeldaten in Echtzeit an. Messstationen und Sensoren liefern über ein offenes LoRaWAN die nötigen Werte. Neben den öffentlich zugänglichen Daten erhält die Verwaltung selbst zusätzliche Auswertungen, um beispielsweise auf kritische Wetterlagen passgenauer reagieren zu können. mehr...

Eine Person scannt mit dem Smartphone den QR-Code eines Stadtwürfels in Bremerhaven.

Bremerhaven: Stadtwürfel statt Baustellenschild

[20.03.2026] Mit QR-Code versehene Stadtwürfel sollen in Bremerhaven künftig direkt am Ort des Geschehens über Bauprojekte informieren. Der QR-Code führt zu einer ausführlichen Projektbeschreibung auf der kommunalen Website. Im Gegensatz zu Bauschildern können die Würfel flexibel platziert und verlinkt werden. mehr...

Mönchengladbach: Echtzeit-Sensoren überwachen Verkehrsflüsse

[18.03.2026] Ob ausverkaufte Heimspiele der Borussia, Konzerte populärer Bands oder internationale Sportereignisse – im Mönchengladbacher Nordpark finden zahlreiche Großveranstaltungen statt. Mithilfe smarter Daten will die Stadt die dort anfallenden Verkehrsströme besser verstehen und lenken. mehr...

Abstrakte Darstellung eines Baums, der Daten sendet.

KI: Wenn Bäume ihren Wasserbedarf selbst melden

[17.03.2026] Um Stadtbäume gesund zu erhalten, müssen sie vor Trockenstress geschützt werden. Nicht zuletzt aus Kostengründen ist aber auch eine Überwässerung zu vermeiden. Ein urbanes, mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitendes Bewässerungssystem erfüllt beide Kriterien und unterstützt obendrein bei der Routenplanung. mehr...

Screenshot vom Deckblatt des Studienberichts zum Smart City Index 2025, den der Digitalverband Bitkom vorgelegt hat.

Smart City Index 2025: Studienbericht liefert Detailergebnisse

[17.03.2026] Den Smart City Index 2025 ergänzend hat der Digitalverband Bitkom nun einen Studienbericht mit bislang unveröffentlichten Teilergebnissen herausgegeben. Er macht beispielsweise ersichtlich, dass fast alle Städte bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien setzen. mehr...

Screenshot aus dem Simulationstool

Hamburg: Mit dem Digitalen Zwilling Verkehrslärm simulieren

[11.03.2026] Hamburg hat ein neues Tool zur Lärmsimulation entwickelt, mit dem bereits in frühen Phasen die Verkehrslärmverhältnisse für Bauvorhaben bewertet werden können. Die quelloffene Lösung steht über OpenCoDE auch anderen Städten zur Verfügung. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Raum zum Gruppenfoto versammelt. Zwei von ihnen betätigen einen symbolischen Startknopf, eine dritte hält einen aufgeklappten Laptop in den Händen auf dem die Startseite der neuen Website zu sehen ist.

Kreis Warendorf: Smart Region mit eigener Website

[11.03.2026] Als Smart Region Kreis Warendorf bringen der Landkreis und 13 kreisangehörige Kommunen ihre Digitalisierung gemeinsam voran. Auf einer neuen Website präsentiert das Zukunftsprojekt nun seine Digitalisierungsstrategie und erklärt die einzelnen Handlungsfelder. mehr...

Der Digitale Zwilling der Stadt Dresden ist auf einem Tablet zu sehen, das eine Person in den Händen hält.

Dresden: Digitaler Zwilling simuliert Unwetter

[09.03.2026] Wie sich Unwetterereignisse auf Dresden auswirken können, simuliert jetzt ein Digitaler Zwilling der Stadt. Welche Eindrücke und Erfahrungen die Nutzerinnen und Nutzer mit dem öffentlich zugänglichen Prototyp der 3D-Anwendung machen, soll eine Online-Umfrage zeigen. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Raum zum Gruppenfoto versammelt.

Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft

[09.03.2026] Über ihren Co-Creation Fund unterstützt die Stadt Oberhausen zum zweiten Mal innovative Smart-City-Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Der Fund wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht mit dem Ziel, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Beteiligten gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. mehr...