Dienstag, 3. März 2026

Frankenberg (Eder)Tandem-Lösung für IT bewährt sich

[17.05.2016] Die IT-Strategie der hessischen Stadt Frankenberg (Eder) hat sich bewährt. Das hat ein externes Gutachten ergeben. Positiv hervorgehoben wird darin auch der Einsatz des Sitzungsdienstes SD.NET.
Externes Gutachten bestätigt: Die Stadt Frankenberg ist im IT-Bereich gut aufgestellt.

Externes Gutachten bestätigt: Die Stadt Frankenberg ist im IT-Bereich gut aufgestellt.

(Bildquelle: Franzfoto)

Auf der Suche nach Verbesserungspotenzialen hat die nordhessische Stadt Frankenberg (Eder) in den vergangenen Monaten die interne Organisation, die Arbeitsplätze sowie die technische Ausstattung innerhalb der Stadtverwaltung von einem externen Beratungsunternehmen unter die Lupe nehmen lassen. Hintergrund dafür war ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom März 2013. Wie der kommunale IT-Dienstleister ekom21 berichtet, wurden im Rahmen der Untersuchung neben einer Analyse von Arbeitsplatzbeschreibungen und der Erhebung von Fallzahlen eine Vielzahl von Organisationsgesprächen geführt und zudem die Mandatsträger über den Einsatz des elektronischen Sitzungsdienstes SD.NET befragt. Breiten Raum habe zudem die Untersuchung der IT-Basis der Kommune eingenommen. Insbesondere der Aufbau der Frankenberger IT-Strategie wurde in dem kürzlich veröffentlichen Gutachten laut ekom21 positiv hervorgehoben. Im Rahmen der EDV fahre die Stadt bewusst zweigleisig: So werde zum einen überwiegend eine externe Datenhaltung mit externer Betreuung der Hard-, Soft- und Netware durch ekom21 gewährleistet. Gleichzeitig werden die Nutzer der IT vor Ort von einer eigenen Stelle im Stadthaus unterstützt. Diese Tandem-Lösung hat sich laut dem Gutachten bewährt, das hätten die Organisationsgespräche mit den Mitarbeitern der Stadtverwaltung bestätigt. Außerdem seien die Kosten der städtischen IT pro Mitarbeiter und Monat vergleichsweise niedrig. Auch der Einsatz der Sitzungsdienst-Software SD.NET von Anbieter Sternberg, die ebenfalls von ekom21 betreut wird, wurde in dem Gutachten positiv bewertet. Die gesamte Gremienarbeit werde im Stadthaus mit einem rechnerischen Anteil von 1,34 Stellen geleistet. Dies sei sehr moderat für eine Stadt mit rund 20.000 Einwohnern. Grund für die jetzt schon effiziente Arbeit sei eine sehr gute Sitzungssoftware. Das Gutachten sieht hier künftige Kosteneinsparpotenziale, wenn sich alle Mitglieder der städtischen Gremien für die Software-Lösung entscheiden würden. Dadurch könnte nicht nur Papier, sondern insbesondere auch Druck-, Sortier-, Montage-, Transport- und Verteilzeit eingespart werden. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß wertete das Ergebnis der Organisationsuntersuchung als sehr positiv für die Stadtverwaltung. Nun gelte es, den hohen Dienstleistungsstandard fortzusetzen und weitere Optimierungspotenziale auszuschöpfen.  





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Holzklötze mit Icons: Buch, Hirn, Schachfigur

Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen

[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...

Rotweißer Leuchtturm hinter Sünden auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln

[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...

Mehrere Personen halten bunte Zahnräder aneinander.

NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert

[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...

Detailaufnahme Bauplan mit Bleistift

Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung

[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...

Zeichnung von Händen, die je ein Puzzleteil in der Hand halten, die zusammengefügt werden. Daneben steht ÖFIT-Wegbereiter geschrieben.

ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis

[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...

Junger Mann mit Kopfhörern in einer Büroumgebung, die untere Hälfte seines Gesichts von einem Monitor verdeckt.

Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast

[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...

KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt

[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...

Grafik, die den Ablauf des Kölner IT-Planungsprozesses erläutert.

Köln: Erster IT-Planungsprozess

[22.12.2025] Um die IT- und Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung schneller bewerten und priorisieren zu können, hat Köln erstmals einen gesamtstädtischen IT-Planungsprozess umgesetzt. Er orientiert sich an Industriestandards für die IT-Planung in Unternehmen und sorgt für einen optimalen Ressourceneinsatz sowie eine nachhaltig gesteuerte digitale Transformation. mehr...

Vier Personen stellen das Aachener Baumkataster vor

Aachen: Straßenbäume exakt dokumentiert

[19.12.2025] In Aachen wurden in den vergangenen Jahren alle Stadtbäume mit Stamm- und Zustandsdaten in ein Kataster eingepflegt. Das soll der Stadtverwaltung künftig alle Prozesse rund um Baumkontrolle und -pflege erleichtern. mehr...

Cuxhaven: Schnell informiert im Notfall

[19.12.2025] Seit 2005 informiert die Stadt Cuxhaven ihre Bürgerinnen und Bürger über regionale Gefahrenlagen oder Schadensereignisse per App. Nun erhielt die mobile Anwendung ein umfassendes Update. mehr...

Junger Mann sitzt mit Laptop, Taschenrechner und einigen Papieren in sorgenvoller Haltung am Schreibtisch.

Fraunhofer FOKUS: Zwischen Medienbrüchen und Bürokratiearbeit

[03.12.2025] Was macht einen Verwaltungsprozess wahrhaft nutzerfreundlich? Dieser Frage geht – anhand des Wohngeldantrags – eine Studie von Fraunhofer FOKUS nach. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, ein handlungsleitendes Gesamtbild der Verwaltungsmodernisierung zu entwickeln. mehr...

Fragestellung er Umfrage mit einem Störer "Deine Meinung zählt"

NeXT: Breite Umfrage zur Nachnutzung

[27.11.2025] Wie steht es um die Nachnutzung digitaler Lösungen in der öffentlichen Verwaltung? Das Netzwerk NeXT hat dazu eine Umfrage aufgesetzt Alle Verwaltungsbeschäftigten – ungeachtet der Ebene oder Rolle – können noch bis Ende November ihre Praxiserfahrungen teilen. mehr...

Gruppenfoto der Teilnehmenden am „Kooperationsraum für Verwaltungsmodernisierung in föderalen Strukturen“

Metropolregion Rhein-Neckar: Kooperationsraum für moderne Verwaltung

[25.11.2025] Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Metropolregion Rhein-Neckar bauen ihre seit 2010 bestehende Kooperation aus und richten einen föderalen Kooperationsraum ein, der digitale Lösungen länder- und ebenenübergreifend entwickelt und erprobt. mehr...

Frau schreibt auf einem Notizblock, im Hintergrund weihnachtliche Deko
bericht

Studie: Intern besser integrieren

[20.11.2025] Wie erleben Behördenmitarbeitende die Digitalisierungsbemühungen in ihrem Alltag? Dies wollte das Unternehmen d.velop herausfinden. Ein Ergebnis der Umfrage: Eine vollständige Digitalisierung bis 2030 halten 75 Prozent der Befragten für unrealistisch. mehr...

Porträtaufnahme von Ilona Nickel.
interview

Lohr a.Main: Neue Perspektiven eröffnet

[19.11.2025] Ilona Nickel aus der IT-Abteilung der Stadt Lohr a.Main zählt zu den ersten Absolventen des Weiterbildungslehrgangs Digitalwirt. Im Interview erklärt sie, was den Lehrgang besonders macht und wie ihr dieser hilft, die Digitalisierung in Lohr voranzutreiben. mehr...