BremenTransparenter als Hamburg
Die Bremische Bürgerschaft hat die Novellierung des Informationsfreiheitsgesetzes beschlossen. Diese Novellierung erweitert laut Imke Sommer, Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, die Verwaltungstransparenz im Land noch einmal erheblich: „Bei der Veröffentlichung von Dokumenten ist aus einem Sollen ein Müssen geworden und die Menschen erhalten das Recht, die Veröffentlichung von Informationen im Informationsregister notfalls gerichtlich durchzusetzen.“ Damit hat Bremen laut Sommer im Nordderby mit Hamburg um die Verwaltungstransparenz wieder die Nase vorn. Im Bremer Transparenzportal waren laut der Meldung am 22. April 2015 32.821 Dokumente zu finden, im Hamburger Transparenzportal hingegen 28.782. Außerdem gebe es in Bremen nicht nur das Recht, bei der Veröffentlichung von Senatsvorlagen die letzte halbe Seite mit den Beschlüssen zu kennen. Die Bürger haben auch das Recht auf Veröffentlichung der zehn vergangenen Seiten, in denen die Gründe für die Entscheidung dargestellt sind und eine Auseinandersetzung mit Alternativen stattfindet. Sommer: „Als Landesbeauftragte für Informationsfreiheit hoffe ich, dass die Konkurrenz zwischen den Schwesterstädten um die größte Verwaltungstransparenz auch künftig in Bremen in konstruktiver Weise genutzt wird.“
Wolfsburg: Münchner Lösung im Einsatz
[12.06.2026] Die Stadt München nutzt für die Verwaltung, Auswertung, Darstellung und Aufbereitung von Verkehrserhebungen eine Eigenentwicklung. Die Stadt Wolfsburg setzt nun ebenfalls auf die Münchner Open-Source-Anwendung. mehr...
Münster: Interaktive Stadtstatistik
[10.06.2026] Münster macht kommunale Statistik interaktiv nutzbar. Ein neues Online-Portal bündelt mehr als 130 Kennzahlen zu verschiedenen Themenbereichen. Daten für alle 45 Stadtteile können in mehreren Formaten eingesehen werden: tabellarisch, im Zeitverlauf oder mit Raumbezug. mehr...
Saarland: Aufbau von zentralem Open-Data-Portal
[19.05.2026] Das Saarland baut ein zentrales Open-Data-Portal für Verwaltungsdaten auf. Die Plattform soll Daten aus Land und Kommunen bündeln und damit Verwaltung, Forschung und Wirtschaft neue Möglichkeiten eröffnen. mehr...
Wiesbaden: Eine Datenstrategie für die Landeshauptstadt
[10.03.2026] Die Stadt Wiesbaden will städtische Daten in Zukunft stärker bündeln, besser verwalten und effizient und verantwortungsvoll nutzen. Dazu wurde eine stadtweite Datenstrategie entwickelt und jetzt vorgestellt. mehr...
Hamburg: Ein Rechtsrahmen für die Datennutzung
[23.02.2026] Ein neues, von der Stadt Hamburg beauftragtes Fachgutachten will Orientierung für die moderne, datengetriebene Verwaltung schaffen. Die frei verfügbare Publikation liefert Hinweise für die Praxis und zeigt Ansatzpunkte, wie Datenteilen rechtssicher und effektiv unterstützt werden kann. mehr...
Portale: Wiesbaden goes Open Data
[05.02.2026] Eine Beta-Version ihrer Open-Data-Plattform hat die Stadt Wiesbaden vorgestellt. In der kommenden Phase sollen neue Datensätze integriert, Möglichkeiten der Datenvisualisierung ergänzt und die Plattform nutzerzentriert weiterentwickelt werden. Dafür sind verschiedene Beteiligungsformate geplant. mehr...
Schleswig-Holstein: Open-Source-Intranet pilotiert
[26.11.2025] Das Open-Source-Intranet Pleio passt der IT-Dienstleister Dataport an die Anforderungen Schleswig-Holsteins an. Aktuell wird es in Pilotkommunen erprobt und soll anschließend allen Kommunen des norddeutschen Bundeslandes angeboten werden. mehr...
Open Data: Begeisterung wecken
[24.11.2025] Was motiviert Menschen, offene Daten zu nutzen? Ein Forschungsteam an der TU Dresden hat am Beispiel des Dresdner Open-Data-Portals untersucht, wie Kommunen mit solchen Angeboten mehr Menschen erreichen und für deren Nutzung begeistern können. mehr...
Projektmanagement: Gütersloh führt OpenProject ein
[11.11.2025] Getreu dem Motto Public Money, Public Code hat die Stadt Gütersloh die Projektmanagement-Plattform OpenProject eingeführt, die auf Open-Source-Software basiert. mehr...
ZenDIS: Kommunales Open-Source-Board nimmt Arbeit auf
[10.11.2025] Das neue Kommunale Open-Source-Board soll Kommunen dabei unterstützen, digitale Souveränität durch offenen Technikeinsatz zu stärken und gemeinsam Know-how aufzubauen. Die Initiative bündelt Expertise, vernetzt Akteure und fördert den strategischen Austausch zu Open-Source-Lösungen in der Verwaltung. mehr...
Public-Data-Konferenz: Das Gold der Zukunft
[30.09.2025] Hochwertige Daten bilden für die erfolgreiche Modernisierung der öffentlichen Verwaltung eine wesentliche Grundlage. Mit der Public-Data-Konferenz lenkt das Berliner Fraunhofer-Institut FOKUS den Blick auf die Wertschöpfungspotenziale, die in öffentlichen Daten liegen. mehr...
KOSIS: Kommunale Statistikapp wird zehn
[23.06.2025] Seit zehn Jahren stellt die Statistikapp KOSIS (Kommunale Statistische InformationsSysteme) kleinräumige Daten zu den Bereichen Bevölkerung, Beschäftigung, Haushalte, Wohnungen und Wahlen zur Verfügung. Die ursprünglich in Augsburg entwickelte Lösung wird heute von bundesweit mehr als 30 Kommunen genutzt. mehr...
Dresden: Umfrage zum Open-Data-Portal
[19.05.2025] Eine Onlineumfrage soll zeigen, wie die offenen Daten der Stadt Dresden noch besser sicht- und nutzbar gemacht werden können. Bis zum 31. Mai können interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu Rückmeldung geben. mehr...
Ingolstadt: Offene Daten – durch KI schneller verfügbar
[30.04.2025] Die Stadt Ingolstadt setzt Künstliche Intelligenz bei der Bereitstellung offener Statistikdaten ein. Damit entfällt das zeitraubende händische Verfassen von Metadaten. Rund 200 Datensätze wurden bereits publiziert, weitere sollen folgen. mehr...
Bayern: Nürnberg by data
[27.03.2025] Die Stadt Nürnberg stellt jetzt offene Daten für alle zur Verfügung. Dafür wurde eine eigene Präsenz innerhalb des bayerischen Open-Data-Portals eingerichtet. mehr...


















