Montag, 26. Oktober 2026

Geodaten-Infrastruktur DeutschlandÜber Ausbau verständigt

[28.02.2017] Die Weichen für den weiteren Ausbau der Geodaten-Infrastruktur Deutschland (GDI-DE) sind jetzt von Experten aus Bund, Ländern und Kommunen gestellt worden.
Experten verständigen sich über den Ausbau der Geodaten-Infrastruktur Deutschland.

Experten verständigen sich über den Ausbau der Geodaten-Infrastruktur Deutschland.

(Bildquelle: GDI-DE)

Experten von Bund, Ländern und Kommunen haben sich über die Grundzüge des weiteren Ausbaus der Geodaten-Infrastruktur Deutschland (GDI-DE) verständigt. Zugleich unterstrichen die Mitglieder des Lenkungsgremiums GDI-DE die Notwendigkeit einer ausreichenden finanziellen Vorsorge für eine ständige Aktualisierung der Datenbestände und deren Ausbau. „Das Lenkungsgremium hat die Leitplanken für eine künftige Aufgabenplanung eingezogen. Damit wird vor allem sichergestellt, dass die EU-Richtlinie für den Aufbau der europäischen Geodaten-Infrastruktur in Deutschland fristgerecht bis 2020 umgesetzt werden kann“, sagte der Vorsitzende des Lenkungsgremiums, Ministerialrat Lothar Sattler vom brandenburgischen Ministerium des Innern und für Kommunales (MIK). Wie das Ministerium berichtet, hat sich das Lenkungsgremium unter anderem über die Entwicklung und Implementierung der nationalen technischen Komponenten, die Sicherstellung des Betriebs und die Erschließung weiterer Anwendungsfelder für Geodaten geeinigt. Damit soll sichergestellt werden, dass Geodaten in Deutschland und grenzüberschreitend für viele Verwaltungsentscheidungen, aber auch für Wirtschaft und Wissenschaft besser verfügbar werden. „Gerade in Brandenburg mit seiner Grenze zu Polen wird die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Nutzbarkeit von Geodaten besonders deutlich“, so Lothar Sattler. „Geodaten sind inzwischen auf praktisch allen Feldern eine zentrale Grundlage für Planungs- und Entscheidungsprozesse. Die dauerhafte Herausforderung ist es, den Geodatenbestand stets aktuell zu halten. Schon der Bau eines Hauses, einer Straße oder die Veränderung eines Flusslaufs machen einen Teil der Geodaten wertlos und verlangen Aktualisierungen.“





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