Montag, 9. Februar 2026

HessenVereinbarung über Glasfaser-Ausbau

[06.10.2021] Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus und der CEO des Unternehmens Deutsche Glasfaser, Thorsten Dirks, haben eine Vereinbarung für die Anbindung von insgesamt rund einer Million Haushalte in Hessen bis 2030 unterzeichnet.
Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus und Thorsten Dirks

Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus und Thorsten Dirks, CEO von Deutsche Glasfaser, nach der Unterzeichnung des Letter of Intent (LOI).

(Bildquelle: Deutsche Glasfaser)

Im August wurde mit der Vereinbarung der Gigabitregion FrankfurtRheinMain GmbH das größte Glasfaserprojekt in der Geschichte Hessens gestartet. Nun hat Hessens Digitalministerin Kristina Sinemus mit dem CEO des Telekommunikationsunternehmens Deutsche Glasfaser, Thorsten Dirks, eine Vereinbarung unterzeichnet, die vorsieht, dass bis 2030 rund eine Million hessische Haushalte an das Glasfasernetz angebunden werden. Bis 2022 sollen bereits mindestens 150.000 Haushalte angebunden sein. Auch nahezu alle Schulen sollen bis Ende 2022 mit dem Highspeed-Netz verbunden sein, erklärte Sinemus. Hessens Digitalstrategie lege ein besonderes Augenmerk auf den zügigen Ausbau der digitalen Netze, insbesondere für Schulen, Wirtschaft und vor allem auf den ländlichen Raum. Aktuell verfügten 96,5 Prozent aller Haushalte in Hessen über Breitbandanschlüsse mit mindestens 50 Mbit/s, mehr als drei Viertel der Haushalte über 200 Mbit/s, über zwei Drittel der Haushalte über 400 Mbit/s und über die Hälfte über 1.000 Mbit/s. Damit stehe das Land im bundesweiten Vergleich gut da, doch am flächendeckenden Glasfaserausbau führe kein Weg vorbei, so die Digitalministerin. Der marktgetriebene Ausbau digitaler Infrastrukturen habe weiterhin oberste Priorität. Die private Telekommunikationswirtschaft werde durch die Optimierung von Genehmigungsprozessen und die Beschleunigung moderner Verlegemethoden unterstützt. Nur wenn der Ausbau in einem definierten Gebiet nicht wirtschaftlich darstellbar sei, dürfe der Staat mit öffentlichen Mitteln unterstützen. Mit rund 270 Millionen Euro investiere die Landesregierung in dieser Legislaturperiode so viel Geld wie noch nie zuvor in den Ausbau der digitalen Infrastruktur.





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