Freitag, 30. Oktober 2026

eWAVerfügbarkeit steigt

[04.03.2025] Mehr als 42 Millionen Bürgerinnen und Bürger können sich aktuell nach dem Umzug online ummelden. Der von Hamburg entwickelte EfA-Dienst breitet sich immer weiter aus und soll bis Ende des Jahres fast flächendeckend verfügbar sein.
Familie zwischen Umzugskartons

Hamburgs EfA-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist in immer mehr Bundesländern verfügbar.

(Bildquelle: peopleimages12/123rf.com)

Die elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist mittlerweile für mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung verfügbar. Wie die Hamburger Senatskanzlei mitteilt, wurden in 13 Bundesländern bereits rund 1.200 Meldebehörden angebunden, und der Onlinedienst wurde rund 100.000 Mal genutzt.

Rund acht Millionen Menschen ziehen jährlich in Deutschland um, die An- und Ummeldung ist daher eine der wichtigsten Verwaltungsleistungen, heißt es in der Hamburger Pressemeldung. Mit dem Onlinedienst benötigen Bürgerinnen und Bürger keinen Behördentermin mehr und auch die Meldebehörden sparen Zeit und Ressourcen.

Entwickelt wurde der Onlinedienst im Rahmen des Onlinezugangsgesetz (OZG) von der Senatskanzlei Hamburg, gemeinsam mit dem Bundesministerium des Innern und für Heimat nach dem Einer-für-Alle-Prinzip.

Jan Pörksen, Chef der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg, sagt: „Ich freue mich sehr, dass sich bundesweit immer mehr Kommunen anschließen und eWA inzwischen für 42 Millionen Bürgerinnen und Bürger verfügbar ist. Das ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen und bürgerfreundlichen Verwaltung und ein gutes Beispiel für eine gelungene Umsetzung des Einer-für-Alle-Prinzips.“

Flächendeckung bis Ende 2025

Der Onlinedienst steht in Hamburg, Bremen, Berlin und Schleswig-Holstein bereits flächendeckend zur Verfügung. In Rheinland-Pfalz können 98 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Dienst nutzen, während in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg aktuell mehr als die Hälfte der Bevölkerung angebunden ist. Bis Ende 2025 soll eWA in nahezu allen Bundesländern flächendeckend verfügbar sein, so die Hamburger Meldung.

Der Onlinedienst bildet den gesamten Prozess der Ummeldung Ende-zu-Ende digital ab. Für die Nutzung sind die eID-Funktion des Personalausweises oder der eID-Karte sowie ein behördliches Nutzerkonto erforderlich. Am einfachsten ist die Nutzung mit dem Smartphone. Nach Eingabe der Daten und anschließender Prüfung durch die zuständige Meldebehörde steht eine fälschungssichere digitale Meldebestätigung zum Download zur Verfügung. Nun kann die Aktualisierung der Adressdaten auf dem Chip des Personalausweises selbstständig über den Onlinedienst und die AusweisApp vorgenommen werden. Abschließend werde der Adressaufkleber für den Personalausweis und gegebenenfalls der Wohnortaufkleber für den Reisepass per Post versendet und kann nach Anleitung eigenständig angebracht werden.



Stichwörter: Bürgerservice, EfA, eWA, Hamburg, OZG


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice

Hamburg: Neue App informiert über Verkehrsstörungen

[30.10.2026] Mit der neuen App HH!mobil informiert Hamburg über Baustellen, Verkehrsstörungen und Großveranstaltungen. Nutzer können Meldungen nach ihren Interessen auswählen und bei kurzfristigen Beeinträchtigungen auch Push-Nachrichten erhalten. mehr...

Würzburg: Ankommen mit Integreat

[28.10.2026] Integreat ist eine gut etablierte digitale Integrationsplattform für Geflüchtete und Fachkräfte aus dem Ausland. Auch die Stadt Würzburg nutzt nun die Anwendung, um lokale Informationen mehrsprachig bereitzustellen. mehr...

Nürnberg: Gesundheitsamt setzt digitale Impulse

[28.10.2026] Mit dem Abschluss des Projekts DIGiN wurden in Nürnberg wichtige Grundlagen für ein modernes und zukunftsfähiges Gesundheitsamt geschaffen. Unter anderem wurde in den vergangenen drei Jahren eine digitale Terminvergabe mit integriertem Managementsystem eingeführt. mehr...

Autotür mit Beschriftung "Bürgermobil Stadt Essen"

Essen: Wenn das Bürgeramt nach Hause kommt

[26.10.2026] Ein Antrag für ein Ausweisdokument muss nicht am Weg zur Behörde scheitern. Die Stadt Essen besucht stark mobilitätseingeschränkte Menschen zu Hause und in Pflegeeinrichtungen. Dort lassen sich Meldeangelegenheiten und andere Anträge erledigen – ohne zusätzliche Gebühren für den Vor-Ort-Service. mehr...

interview

Interview: In allen Sprachen sprechen

[21.10.2026] In Ämtern treffen Mitarbeitende täglich auf Menschen mit unterschiedlichen Sprachkenntnissen. Das System Cotopat von TA Triumph-Adler soll die Verständigung erleichtern. TA-Produktmanager Daniel Krogmann erläutert die Lösung im Kommune21-Interview. mehr...

Advertorial: Barrierefreie Kommunikation

[19.10.2026] Mit dem Kommunikationssystem Cotopat erweitert TA Triumph-Adler sein Portfolio um eine KI-gestützte Lösung für die barrierefreie Verständigung. Die Technologie übersetzt gesprochene Sprache in Echtzeit und kann insbesondere in Behörden, Bildungseinrichtungen und Krankenhäusern zum Einsatz kommen. mehr...

Foto des Kassel Service Point im Kaufhaus Galeria

Kassel: Service Point wird digital

[16.10.2026] Die Stadt Kassel entwickelt ihren bisherigen Service Point in der Innenstadt zu einem digitalen Informationsangebot weiter. Ab 2027 sollen sich Bürgerinnen und Bürger am neuen Kassel Info Point selbstständig über städtische Dienstleistungen und Online-Services informieren können. mehr...

Blick von unten in eine Baumkrone

Baden-Baden: Baumfällung digital beantragen

[16.10.2026] Bäume stehen unter Schutz und dürfen im Stadtkreis Baden-Baden nicht einfach gefällt werden. Wer einen geschützten Baum aus wichtigem Grund entfernen möchte, muss dies vorher bei der Stadt beantragen. Das geht ab sofort bequem online. mehr...

Blick auf die Aachener Altstadt mit Dom

Aachen: Großprojekt Registermodernisierung gestartet

[08.10.2026] Die Stadt Aachen hat gemeinsam mit dem IT-Dienstleister regio iT die Registermodernisierung auf den Weg gebracht. Eine eigene Projektstruktur soll die Verwaltung auf den Datenaustausch nach dem Once-Only-Prinzip und die Anbindung an die europäische digitale Brieftasche vorbereiten. mehr...

Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

BundID: KI-gestützter Bürgerservice bewährt sich

[05.10.2026] Das Bundesdigitalministerium hat den Support für die BundID 2025 neu aufgestellt. Seit einem Jahr beantwortet dort die KI-Lösung EMMA AI Routinefragen und übergibt komplexere Fälle an den Servicedesk von Bechtle. Das soll Beschäftigte entlasten und Wartezeiten verkürzen. mehr...

Mehrere gedruckte Ausgaben des eGovernment Monitor 2026 liegen auf einem Tisch, oberstes Heft ist aufgeschlagen

eGovernment Monitor 2026: Digitale Verwaltung überzeugt bei der Nutzung

[29.09.2026] Wer digitale Verwaltungsangebote nutzt, ist damit überwiegend zufrieden. Dennoch erledigt dem aktuellen eGovernment Monitor zufolge die Hälfte der Befragten Behördenanliegen weiterhin vollständig offline. Die Studie sieht vor allem bei Auffindbarkeit, durchgängiger Digitalisierung und mobiler Nutzbarkeit Handlungsbedarf. mehr...

bericht

Besuchermanagement: Ungewissheiten beseitigen

[25.09.2026] Fortgeschrittene Aufrufsysteme schaffen mehr Transparenz über anfallende Wartezeiten und vermeiden so unnötigen Frust bei den Bürgerinnen und Bürgern. mehr...

Infobanner zu Onlinediensten am Aufzugturm des Rathauses in Rheydt.

Mönchengladbach: Vieles geht online

[25.09.2026] Die Stadt Mönchengladbach macht erneut auf ihre digitalen Verwaltungsangebote aufmerksam. Zahlreiche Anliegen lassen sich bereits über das Serviceportal erledigen. Kostenlose Schulungen sollen Bürgerinnen und Bürger außerdem bei der Nutzung von Online-Ausweisfunktion, AusweisApp und BundID unterstützen. mehr...

Paar auf einem Dünenwanderweg auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Tourismusabgabe vollständig digital

[23.09.2026] Das Amt Föhr-Amrum hat die Tourismusabgabe vollständig digitalisiert. Rund 5.500 Abgabefälle können künftig medienbruchfrei online bearbeitet werden. Die gemeinsam mit dem Land Schleswig-Holstein und dem Unternehmen Netcompany entwickelte Lösung soll ab 2027 auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen. mehr...

Vergrößerte Ansicht von Handy mit Mannheim-Bot

Mannheim: Bot beantwortet Bürgerfragen

[18.09.2026] Die Stadt Mannheim erweitert ihr digitales Informationsangebot um einen Chatbot. Der Mannheim-Bot durchsucht die Inhalte der städtischen Website und soll Bürgerinnen und Bürgern schnell passende Antworten auf konkrete Fragen liefern. mehr...