Donnerstag, 30. April 2026

MünchenWahlhelferportal zur Europawahl

[06.06.2024] Um Bürgerinnen und Bürgern die Registrierung als Wahlhelfer für die Europawahl am 9. Juni zu erleichtern, hat die bayerische Landeshauptstadt München im Februar ein Wahlhelferportal freigeschaltet.
Wer die Stadt München bei Wahlen als Wahlhelfer unterstützen will

Wer die Stadt München bei Wahlen als Wahlhelfer unterstützen will, kann sich jetzt über ein neues Portal registrieren und informieren.

(Bildquelle: bizoon/123rf.com)

Wer sich bei der Stadt München als Wahlhelfer registrieren wollte, musste bislang ein Online-Formular ausfüllen, abschicken und dann auf die Rückmeldung per Post warten. Um diesen Prozess bequemer und transparenter zu gestalten, hat der IT-Eigenbetrieb der Stadt München it@M ein neues Wahlhelferportal entwickelt, und im Februar dieses Jahres freigeschaltet. Ein Hauptvorteil des in Deutschland bislang einzigartigen Angebots besteht nach Angaben von it@M darin, dass Wahlhelfende ihre Aktivitäten im Portal einsehen und ihre persönlichen Daten anpassen können – so können sie sich beispielsweise anzeigen lassen, welchem Wahllokal sie zugewiesen sind, welche Rolle sie haben, ihre Entlohnungsoption auswählen und sich entscheiden, ob sie bei der Briefwahl oder im Wahllokal unterstützen wollen. Diese Daten seien für Wahlhelfende bisher nicht einsehbar gewesen. Eine der größten Veränderungen durch das Portal sei zudem die Einführung einer einheitlichen Authentifizierung über die BayernID.
 Die Daten aus dem Portal werden in das Wahlorganisationssystem (WOS) der Stadt München eingespeist. Dort erfolgt die Einteilung der Wahlhelfer durch die Sachbearbeitenden. Dabei können die im Portal erfassten Daten bereits bei der Anmeldung mit den im WOS vorhandenen Daten zusammengeführt werden. Gleichzeitig werden sie mit dem Einwohnermeldewesen (EWO) abgeglichen. Das vorherige Formular machte eine manuelle Prüfung erforderlich, der Abgleich konnte dabei jeweils erst nach einer Wahl erfolgen.
Wie it@M weiter mitteilt, waren insbesondere die Anbindung an das WOS und die Dublettenprüfung technisch herausfordernd. Das alte Formularsystem bleibe noch im Hintergrund aktiv, für den Fall, dass weitere Abstimmungen notwendig sind. Für die Zukunft sind weitere Ausbaustufen des Portals geplant, um die Funktionalität zu erweitern und zum Beispiel mehrere Wahlen gleichzeitig abwickeln zu können. Zudem ist der Vorgang aktuell noch nicht komplett digital möglich: Das Berufungsschreiben erhalten die Wahlhelfenden vorerst weiterhin per Post – zukünftig soll es jedoch direkt im Portal einsehbar sein.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...

fünf Personen vor einem Bildschirm_relaunch_kreis Neuwied

Kreis Neuwied: Website erneuert

[04.03.2026] Seine Internetpräsenz hat der Kreis Neuwied neu gestaltet. Nach dem Relaunch präsentiert sich die Website nun nutzerfreundlich, barrierefrei und konsequent auf Service ausgerichtet. mehr...

Screenshot der Rosengarten-App.

Rosengarten: App schafft digitale Nähe

[17.02.2026] Um Servicethemen und Meldungen noch direkter und unkomplizierter zu vermitteln, bietet die Gemeinde Rosengarten ab sofort eine City-App an. Die Kommune kann somit relevante Informationen in Echtzeit und gezielt verteilen. mehr...

Screenshot der Bernauer Plattform mit eingeblendeten Eye-Able-Einstellungen.

Bernau bei Berlin: Barrierearmes Online-Rathaus

[11.02.2026] In Bernau bei Berlin können die Bürgerinnen und Bürger über das Serviceportal Rathaus online bestimmte Verwaltungsdienste zeit- und ortsunabhängig digital in Anspruch nehmen. Der integrierte Eye-Able-Assistent erleichtert Menschen mit Einschränkungen den Zugang zur Plattform. mehr...