EssenWeichenstellung für die smarte Stadt

Mit einem Leitbild und sieben Handlungsfeldern skizziert Essens Smart-City-Strategie die Ruhrmetropole der Zukunft.
v.l.: Gerhard Grabenkamp, Kämmerer der Stadt Essen und Vorsitzender des Aufsichtsrats der EVV; Jochen Sander, Geschäftsführer der EVV; Silke Berger, Leiterin der Smart-City-Initiative Connected.Essen bei der EVV
(Bildquelle: Jochen Tack/Connected.Essen)
Mit einem Leitbild und sieben Handlungsfeldern skizziert Essens Smart-City-Strategie die Ruhrmetropole der Zukunft.
v.l.: Gerhard Grabenkamp, Kämmerer der Stadt Essen und Vorsitzender des Aufsichtsrats der EVV; Jochen Sander, Geschäftsführer der EVV; Silke Berger, Leiterin der Smart-City-Initiative Connected.Essen bei der EVV
(Bildquelle: Jochen Tack/Connected.Essen)
Die Stadt Essen hat eine Smart-City-Strategie. Kern der umfassenden Strategie zur Stadtentwicklung ist ein Leitbild mit sieben Handlungsfeldern, das alle Lebensbereiche abdecken soll: Mobilität und Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen, Wohnen und Quartiere, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und smarte Verwaltung. Die Smart-City-Strategie bilde den Rahmen, um den zukunftsorientierten Umbau der Stadt gezielt voranzutreiben, so Gerhard Grabenkamp, Stadtkämmerer und Aufsichtsratsvorsitzender der Essener Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (EVV), unter deren Dach die Smart-City-Initiative Connected.Essen agiert. Bei der Smart-City-Initiative gehe es um weit mehr als die Digitalisierung von Prozessen in der Stadtverwaltung, betonte EVV-Geschäftsführer Jochen Sander, vielmehr habe die künftige smarte Stadtentwicklung eine Verbesserung der Lebensqualität zum Ziel. Essen solle zudem eine Innovationsstadt werden, die Investoren anziehe und ein gutes Umfeld für Unternehmen und Start-ups biete, ergänzt Silke Berger, Leiterin der Smart-City-Initiative bei der EVV.
Erste Projekte in der Umsetzung
Gelingen soll dies laut der Pressemeldung der Stadt durch die Etablierung neuer Kooperationen und dynamischer Prozessworkflows. In den kommenden Jahren sollen zahlreiche smarte Lösungen und wegweisende Anwendungen modellhaft in Essen erprobt werden, um die Transformation der Stadt voranzutreiben.
Entstanden ist die Smart-City-Strategie nach Angaben der Ruhrmetropole in einem intensiven Prozess und in Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern, Stakeholdern, strategischen Partnerinnen und Partnern sowie Mitarbeitenden der Stadtverwaltung. Dabei seien auch vorhandene Strategien als wesentliche Bausteine einbezogen worden, darunter die Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt Essen sowie die Digitalstrategie der Stadtverwaltung und der Aktionsplan Nachhaltige Energie und Klima. Erste Projekte gingen bereits in die Umsetzung, etwa in den Bereichen Smarte Bildung, Smarte Quartiere sowie Smarte Umwelt und Smarte Infrastruktur.
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