Freitag, 27. Februar 2026

BrandenburgWer sucht, der findet

[20.02.2015] Auf der Landesrechtsdatenbank können Bürger in Brandenburg per Knopfdruck Gesetzestexte von Land, Bund und Europäischer Union einsehen. Eine verbesserte Recherche und somit einen schnelleren Zugriff bietet jetzt die neue Version der Datenbank.

Die neu gestaltete Datenbank Brandenburgisches Vorschriftensystem (BRAVORS II) ist online. Eine verbesserte Recherchefunktion ermöglicht Bürgern jetzt schneller und leichter Gesetze und Vorschriften von Land, Bund und Europäischer Union zu finden. Die Treffergenauigkeit soll laut dem Land Brandenburg deutlich höher sein als in BRAVORS I. Zusätzliche Filter grenzen die Trefferliste ein. Die neue Datenbank bietet außerdem eine übersichtlichere Darstellung der Vorschriften, ihrer Änderungen sowie der Anlagen. Für Justizminister Helmuth Markov stellt BRAVORS II eine wichtige Säule einer bürgernahen Verwaltung dar: „Mithilfe von BRAVORS II können sich die Menschen unabhängig und schnell über Rechtsthemen informieren. Damit garantiert die Datenbank allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugriff auf die gesetzlichen Grundlagen unseres Landes und ist ein wichtiger Beitrag zu einer transparenten Verwaltung.“ BRAVORS II unterstützt die Gesetzgebungsarbeit der Landesbehörden, indem sie den schnellen Zugriff auf das Recht anderer Bundesländer und des Bundes ermöglicht. Weiter teilt der Justizminister mit, dass die dezentrale Eingabe der Verwaltungsvorschriften in den Landesbehörden durch die zentrale Erfassung der Vorschriften in der Datenbank abgelöst wird. Die Datenbank Brandenburgisches Vorschriftensystem wurde Anfang 2005 als Basisversion in Betrieb genommen. Seither wird sie als landeseigene Datenbank geführt (wir berichteten). Laut der Pressemitteilung verzeichnet die Seite monatlich Zugriffszahlen in Millionenhöhe. Bei der Weiterentwicklung der Landesrechtsdatenbank übernahm das Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz (MdJEV) die Projektleitung. Der brandenburgische IT-Dienstleister ZIT-BB unterstützte sie dabei. Die technische Umsetzung übernahm die Firma Six Offene Systeme.





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