KarlsruheVorsorgender Katastrophenschutz

Karlsruhe nutzt Informationssystem zur Lagedokumentation im Katastrophenfall.
(Bildquelle: Disy Informationssysteme)
Um im Katastrophenfall – etwa bei einem Hochwasser oder einem Chemieunfall –angemessen reagieren zu können, muss ein Krisenstab zahlreiche Informationen ad hoc zusammenführen können. Dazu wird ein entsprechend vorbereitetes Informationssystem benötigt, das als zentrale Entscheidungsgrundlage dient. Das ist auch das Szenario, das dem jetzt in Karlsruhe vom Liegenschaftsamt aufgebauten Lagedokumentationssystem zugrunde liegt. Die Lösung basiert auf der Software Cadenza der Firma Disy Informationssysteme. Das Programm ist laut Anbieter darauf spezialisiert, Daten aus zahlreichen Quellen unter einer Bildschirmoberfläche zu vereinen und integriert auszuwerten. In Karlsruhe soll künftig der so genannte Verwaltungsstab VB2 innerhalb des Krisenstabs mit dem Lagedokumentationssysten sämtliche Informationen sammeln und auswerten, um im Katastrophenfall ein Bild der aktuellen Gesamtsituation zu gewinnen. Auch Prognosen zur voraussichtlichen Weiterentwicklung sind gefragt. Entscheidend hierbei ist die Fähigkeit des Informationssystems, neu einlaufende Daten – beispielsweise zur Hochwasserentwicklung oder der Ausbreitung einer Giftgaswolke – schnell und sicher räumlich darzustellen. Darüber hinaus sind umgehend aktuelle Daten zu den betroffenen Gebieten bereitzustellen und beide Informationen ad hoc zu verknüpfen.
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