Schul-ITApp unterstützt mobiles Lernen
Die Lernplattform WebWeaver School lässt sich dank der nativen App WebWeaver für Tablets und Smartphones jetzt gut auf mobilen Geräten nutzen. Laut Anbieter DigiOnline soll der Version für iOS-Geräte in Kürze die Anwendung für Android-Betriebssysteme folgen. Als erster Betreiber werde der Schweizerische Bildungsserver Educa die neue App allen Schulen zur Verfügung stellen, welche die landesweite Lernplattform educanet² nutzen. „Viele Schweizer Schulen schaffen derzeit die Voraussetzungen für den Einsatz mobiler Geräte“, erläutert Paolo Pollini, Verantwortlicher für educanet². „Mit der App können Lernende und Lehrende mit diesen Geräten auf Funktionen und Inhalte ihrer Lernplattform zugreifen und mit ihnen arbeiten – in der Schule, von zu Hause aus oder unterwegs.“ Mit dem mobilen Zugriff komme der Schweizerische Bildungsserver insbesondere den jugendlichen Nutzern entgegen. „Die Möglichkeit, ubiquitär zu lernen und zu kommunizieren entspricht den Mediennutzungsgewohnheiten der Jugendlichen und motiviert sie in besonderer Weise. Aber auch der Datenschutz spielte bei der Entscheidung für die App eine bedeutende Rolle: Mit ihr erhalten die Schüler für schulische Belange eine sichere, werbefreie und funktional gleichwertige Alternative zu datenschutzrechtlich bedenklichen Angeboten wie WhatsApp für Kurznachrichten oder Dropbox für das Verwalten und Teilen von Dateien“, erklärt Pollini. Die App WebWeaver erlaubt den Mitgliedern einer WebWeaver-Plattform die mobile Nutzung ausgewählter Funktionen. Über den Messenger lassen sich Textnachrichten, Fotos und Dokumente versenden oder empfangen. Eine Funktion ermöglicht das Lesen und Verfassen von Mitteilungen in der Schule, in Klassen oder Gruppen. Persönliche Notizen können mobil angelegt und bearbeitet werden. Über eine weitere Funktion können sich die Nutzer an Forendiskussionen in ihrer Schule, ihren Klassen und Gruppen beteiligen. Dank der Dateiablage sei zudem ein umfassendes Datei-Management mit mobilen Geräten möglich. Auf alle weiteren Funktionen können die Nutzer mobiler Geräte über die Browser-Funktion zugreifen, die sie direkt in ihrem Standard-Browser auf der Plattform einloggt. „Bei der Entwicklung der App standen wir vor der Entscheidung zwischen einer Web App und einer nativen App“, sagt Werner Grafenhain, Geschäftsführer von DigiOnline. „Die aufwendigere native Variante haben wir realisiert, zum einen, um die Möglichkeiten voll auszuschöpfen, die sich durch die mobilen Geräte auf den jeweiligen Betriebssystemen ergeben, zum anderen, um Kernfunktionen der Plattform optimal mit diesen Geräten nutzbar zu machen. So ermöglichen wir neben dem umfassenden Verwalten und Bearbeiten von Dateien die Nutzung von Geräteeigenschaften wie Push-Nachrichten oder der Kamera mit anschließendem direkten Foto-Upload.“ Auch die Datensicherheit war laut DigiOnline besonders wichtig. Deshalb stehen bei schulischen Geräten die Login-Speicherung sowie Push-Nachrichten nicht zur Verfügung. Der Login lässt sich zudem über die Plattform selbst verhindern – ein Vorteil, wenn beispielsweise ein privates Gerät, auf dem die Zugangsdaten gespeichert sind, verloren geht.
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[23.01.2026] Mit dem Digitalpakt 2.0 geht das Förderprogramm zur Digitalisierung an den Schulen in die Fortsetzung. Der Zweckverband Kommunale Informationsverarbeitung Sachsen (KISA) unterstützt Schulen und Schulträger mit passgenauer Beratung, Betreuung und erprobter Hardware. mehr...
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[05.01.2026] Bund und Länder investieren bis 2030 fünf Milliarden Euro in die digitale Modernisierung der Schulen. Darauf verständigte sich die Bildungsministerkonferenz. Neu ist die Vereinfachung der administrativen Prozesse – der Verwaltungsaufwand für Länder und kommunale Schulträger soll deutlich sinken. mehr...
























