Donnerstag, 1. Januar 2026

SchwetzingenDigitales Nervensystem

[18.06.2015] In Schwetzingen werden Hot Spots in die bestehende Straßenbeleuchtung montiert. Die Laternen werden damit zum Stützpunkt für ein digitales städtisches Nervensystem. Beim Netzausbau kooperiert Schwetzingen mit zwei Energieversorgern.
Schwetzingen: Erste Hot Spots ermöglichen kostenloses Surfen in der Innenstadt.

Schwetzingen: Erste Hot Spots ermöglichen kostenloses Surfen in der Innenstadt.

v.l.: Wolfgang Leberecht, Wirtschaftsförderer Stadt Schwetzingen; Jürgen Debré, Sachgebietsleiter EDV und Internet Stadt Schwetzingen; Martina Braun, kaufmännische Geschäftsführerin Stadtwerke Schwetzingen; Dieter Scholl, technischer Geschäftsführer Stadt

(Bildquelle: Tobias Schwerdt)

Ein öffentliches WLAN-Netz sorgt in der Schwetzinger Innenstadt für kostenloses und schnelles Internet. Dafür sind Schwetzingen, die Stadtwerke und das Unternehmen EnBW Energie-Baden-Württemberg eine Kooperation eingegangen. Gemeinsam verteilen sie Hot Spots in der baden-württembergischen Stadt. Die ersten Hot Spots sind bereits angebracht, weitere folgen. „Das Besondere dabei ist, dass wir eine bereits vorhandene Infrastruktur für eine neue und intelligente Infrastruktur nutzen“, sagt Michael Gutjahr, Regionalleiter Nordbaden der EnBW. „Die Hot Spots werden nämlich in die bestehenden Straßenbeleuchtungen montiert und die werden damit sozusagen zu Stützpunkten für ein digitales Nervensystem der Stadt.“ Die Stadtwerke Schwetzingen haben sich laut der Stadtverwaltung von Beginn an in das Projekt eingebracht. „Mit der EnBW verbindet uns seit vielen Jahren eine vertrauensvolle und konstruktive Partnerschaft, die wir jetzt mit diesem Projekt fortsetzen“, erläutert der technische Geschäftsführer Dieter Scholl. „Wir sehen uns im digitalen Zeitalter längst nicht mehr nur als reiner Energielieferant, sondern verstehen uns beim Thema Versorgungssicherheit und Versorgungsausbau als kompetenter Vorort-Partner der Bürger. Die digitale Versorgung gehört für uns da auf jeden Fall mit dazu.“ Die Stadtwerke ermöglichen den Nutzern in der Anlaufphase einen kostenlosen Zugang in das City-Netz. „Unser finanzielles Engagement ist dabei übrigens durchaus überschaubar, für uns ist es vielmehr ein bedeutender Beitrag zur Attraktivierung und Belebung der Innenstadt“, ergänzt Martina Braun, ebenfalls Geschäftsführerin der Stadtwerke Schwetzingen. Auch Oberbürgermeister René Pöltl ist vom Netzausbau überzeugt: „Wir arbeiten seit letztem Sommer an einer funktionalen Lösung für Schwetzingen und sind froh, dass sich mit der EnBW und den Stadtwerken jetzt die idealen Partner für eine langfristige Lösung zusammengetan haben. Ein leistungsfähiges öffentliches WLAN-Netz ist heute ein wichtiger Standortfaktor, gerade in einer vielbesuchten Kultur,- Gastronomie- und Tourismusstadt wie Schwetzingen. Von daher ist es nicht nur schön, sondern auch notwendig, dass jetzt ein guter Einstieg gelungen ist.“ Auch für Stadt-Marketing und Handel ist es laut dem Stadtoberhaupt wichtig, dass die digitalen Möglichkeiten zunehmen, da die Kunden verstärkt online unterwegs sind und ihr mobiles Endgerät überall dabei haben. „Von daher werden sich auch hier neue Geschäftsmodelle für die Vermarktung der Innenstadt ergeben“, so Pöltl. Smart-City-Light-Projektdirektor Matthias Weis bestätigt zudem die Netzsicherheit: „Die Nutzerdaten sind sicher, dafür haben wir bereits mit den Anwendungskriterien gesorgt und im übrigen stehen unsere Server in Stuttgart – also Sicherheit made in Germany.“





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