Mittwoch, 10. Juni 2026

MünchenSchnelles Internet Teil zwei

[10.02.2016] In München wird der Glasfaserausbau fortgesetzt und Stadtviertel außerhalb des Mittleren Rings an das High-Speed-Internet angeschlossen. Knapp 70 Prozent aller Münchner Haushalte werden danach direkten Zugang zur hochleistungsfähigen Glasfaser haben.

Künftig surfen mehr Münchner mit High-Speed-Verbindungen im Internet. Wie der Telekommunikationsanbieter M-net mitteilt, erschließt er gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) die bayerische Landeshauptstadt weiter mit Glasfaser. Bis zum Jahr 2014 hatten die SWM und M-net in einem ersten Schritt die Stadtteile innerhalb des Mittleren Rings in München mit schnellem Internet ausgestattet. Jetzt steht der zweite Ausbauschritt fest: Weitere 35.000 Gebäude mit über 230.000 Wohneinheiten außerhalb des Mittleren Rings sollen in den kommenden fünf Jahren erschlossen werden. Damit werden knapp 70 Prozent aller Münchner Haushalte direkten Zugang zur hochleistungsfähigen Glasfaser haben. Josef Schmid, zweiter Bürgermeister und Betreuungsreferent der SWM: „Der gezielte, flächendeckende Glasfaserausbau eröffnet Privatleuten und Unternehmen zahllose digitale Möglichkeiten und wirkt nicht zuletzt auch einer Unterversorgung von Randgebieten entgegen. Zusätzlich zu den Gewerbebetrieben im bisherigen Erschließungsgebiet können künftig rund 21.000 weitere Betriebe einen Highspeed-Datenanschluss erhalten.“ Damit werde der Druck auf die bereits gut versorgten Kerngebiete in der Stadt gemindert und die Abwanderung von Gewerbebetrieben aus dem Stadtgebiet in Umlandgemeinden mit einer besseren Breitband-Versorgung verhindert. Durch den Ausbau des Glasfasernetzes auch außerhalb des Rings trage die SWM maßgeblich dazu bei, die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts München weiter zu stärken. Nach Angaben von M-net werden die SWM noch im Jahr 2016 mit dem Ausbau beginnen. Ab 2017 stehen dann für etwa 22.000 Haushalte sowie fast 1.000 Gewerbebetriebe und Unternehmen zukunftsfähige Breitband-Anschlüsse zur Verfügung. Laut der Meldung werden die SWM das flächendeckende Glasfasernetz auch für innovative Anwendungen im Strommarkt nutzen, wie intelligente Zähler, Smart-Grid-Anwendungen oder Smart-Home-Dienstleistungen. Die nicht selbst benötigten Leitungskapazitäten verpachten die SWM an ihre Telekommunikationstochter M-net, über deren Infrastruktur die Kunden dann Telekommunikations- und Internet-Lösungen beziehen können.





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