DüsseldorfDigitale Behördengänge sind gefragt

Studie der Hochschule Fresenius zeigt: Düsseldorfs Bürger interessieren sich in zunehmendem Maße für das E-Government-Angebot der Stadt.
(Bildquelle: MEV Verlag)
Wie es um die Akzeptanz von E-Government in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt Düsseldorf bestellt ist, haben jetzt Studenten der Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Fresenius wissenschaftlich evaluiert. Der Zweckverband ITK Rheinland hat die Studie Kommune 4.0 laut eigenen Angaben mitinitiiert. Das Ergebnis: Die Nachfrage nach digitalen Behördengängen nimmt zu. Die Bürger wollen laut der Untersuchung über die Möglichkeiten des E-Government kompakt und übersichtlich informiert werden. Zudem legen sie großen Wert auf IT-Sicherheit und Datenschutz. Der persönliche Kontakt in Form einer qualifizierten Beratung bleibe aber weiterhin sehr wichtig. „In der Landeshauptstadt Düsseldorf setzen wir mit dem Projekt Verwaltung 2020 bereits zahlreiche digitale Maßnahmen um, die für eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung sorgen“, erklärt Verbandsvorsteher Andreas Meyer-Falcke. Wie der Zweckverband mitteilt, setzen die ITK Rheinland und die Hochschule Fresenius ihre Gespräche über die Weiterführung des Bildungsprojekts fort. Denkbar sei beispielsweise, dass die Studenten ihre Arbeit vertiefen und auf wissenschaftlicher Basis ein Ranking von Serviceangeboten erstellen, das Aufschluss darüber gibt, welche E-Government-Angebote in der Region am relevantesten für die Bürger sind.
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