E-Government-Wettbewerb 2018Neues Jahr, neue Kategorien
Zwei neue Kategorien erweitern das Spektrum des E-Government-Wettbewerbs von BearingPoint und Cisco. Wie die beiden Unternehmen mitteilen, können sich Bund, Länder und Kommunen jetzt auch für die „Beste Konzeption zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes“ bewerben. Hier gehe es um Programme, die Verwaltungsleistungen in den kommenden Jahren digital und serviceorientiert zur Verfügung stellen können. Zweite neue Kategorie ist das „Beste Konsolidierungsprojekt“. Hier sei die Konsolidierung von IT-Infrastrukturen, -Diensten und -Betrieben gefragt. Insgesamt sollen beim zwischenzeitlich 17. E-Government-Wettbewerb wieder Projekte ausgezeichnet werden, die einen Beitrag zum technologischen Ausbau öffentlicher Einrichtungen leisten und die digitale Transformation fördern. Gesucht seien innovative Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte, beispielhafte Kooperationen und agile IT-Infrastrukturen. Zum Einreichespektrum zählen beispielsweise Verwaltungsvorgänge, bei denen künstliche Intelligenz und Robotics eingesetzt werden oder partizipative Plattformen und Gemeinschaftsportale, heißt es vonseiten der Ausrichter. „Wir suchen Macher und Gestalter, die eine klare Vorstellung von der Verwaltung der Zukunft haben und ihre Ideen in konkreten Projekten verwirklichen wollen“, erklärt Jon Abele, Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint. Bis zum 13. April 2018 können sich die Behörden, Sozialversicherungsträger sowie Institutionen des Gesundheitswesens aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bewerben. Aus allen Einreichungen ermittelt laut den beiden Unternehmen ein unabhängiger Expertenrat pro Kategorie drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte am 15. und 16. Mai 2018 auf den Finalistentagen und anschließend auf der Web-Seite des Wettbewerbs zu präsentieren. Die Preisverleihung soll auf dem Zukunftskongress Staat und Verwaltung im Juni in Berlin stattfinden. „Der E-Government-Wettbewerb bietet der Verwaltungsmodernisierung eine große Bühne“, sagt Jonas Rahe, Sales Manager bei Cisco Deutschland. „Durch die öffentliche Wirkung gibt er Behörden zudem eine ausgezeichnete Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen, von Best Practices zu lernen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.“ Die Teilnahmeunterlagen stehen im Internet zum Download bereit.
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Vitako: Warnung vor neuen Parallelstrukturen
[09.10.2026] Mit GovTech Kommunal ist Ende 2025 ein neuer Akteur für die kommunale Verwaltungsdigitalisierung gestartet. Der Verband Vitako sieht dessen Aktivitäten kritisch. In einem Positionspapier warnt er vor Doppelstrukturen, zusätzlichen Kosten und einer weiteren Zersplitterung der kommunalen IT-Landschaft und fordert, lieber bestehende föderale und kommunale Strukturen zu stärken. mehr...
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[05.10.2026] Hessen zieht eine positive Halbzeitbilanz seines Pilotprojekts mit dem Bundesdigitalministerium zur flächendeckenden Einführung digitaler Verwaltungsleistungen. Bei der An- und Ummeldung sind bereits mehr als 90 Prozent der Kommunen angeschlossen. mehr...
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[21.09.2026] Mecklenburg-Vorpommerns Landeshauptstadt Schwerin erwartet für 2027 und 2028 Defizite in zweistelliger Millionenhöhe. Oberbürgermeister Sebastian Ehlers sieht darin kein lokales Problem, sondern verweist auf die bundesweit schwierige Finanzlage der Kommunen. Er fordert von Bund und Land eine aufgabenangemessene Finanzausstattung und Entlastungen bei gesetzlichen Leistungen. mehr...
Bund: Eine Milliarde Euro für Verwaltungsdigitalisierung
[10.09.2026] Der Bund will die Verwaltungsdigitalisierung weiter vorantreiben. Im Haushaltsentwurf sind dafür rund eine Milliarde Euro vorgesehen. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger kündigte zudem weitere Schritte beim Deutschland-Stack, bei digitalen Verwaltungsleistungen und der Deutschland-App an. mehr...
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