Donnerstag, 12. Februar 2026

Schul-CloudFöderal einsatzfähige Infrastruktur

[26.02.2018] Das Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Hasso-Plattner-Institut und die niedersächsische Landesinitiative n-21 kündigen ihre Zusammenarbeit an. Ziel der Kooperation ist eine föderal einsatzfähige Schul-Cloud-Infrastruktur.

Auf der Bildungsmesse didacta 2018 in Hannover hat das Hasso-Plattner-Institut eine Kooperation mit der Landesinitiative n-21 geschlossen: Die Bildungs-Cloud Niedersachsens, die im Auftrag des Landes etabliert werden soll, und die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Schul-Cloud des Hasso-Plattner-Instituts sollen verbunden werden. Wie das BMBF mitteilt, wird das Forschungs- und Entwicklungsvorhaben Schul-Cloud vom Hasso-Plattner-Institut zusammen mit dem Verein der MINT-EC-Schulen bereits in verschiedenen Bundesländern erprobt (wir berichteten). Mit der Schul-Cloud können Schüler sowie Lehrer künftig orts- und zeitunabhängig und mit jedem Endgerät auf digitale Lehr- und Lernangebote zugreifen. Durch die Kooperation möchte das BMBF ein Referenzmodell für eine föderal einsatzfähige Schul-Cloud-Infrastruktur entwickeln. Die Cloud soll ein Lernbaukasten für den digitalen Unterricht sein, daher komme den Pilotschulen eine wichtige Funktion zu: Sie erproben die Schul-Cloud im Klassenzimmer, bringen Wünsche und Anregungen ein und teilen ihre Erfahrungen immer wieder den Entwicklern mit. Mit den rund 50 Pilotschulen aus dem Bundesland Niedersachsen kann die Erprobung in der Praxis nun von den MINT-EC-Gymnasien auf alle Schulformen ausgeweitet werden. „Durch die Mitwirkung der Schulen entsteht eine stabile Infrastruktur aus der Praxis für die Praxis“, sagt Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Mit den Pilotschulen aus Niedersachsen sind jetzt alle Schulformen vertreten.“ Denn Smartphones, Tablets und digitale Medien seien heute praktische Alltagswerkzeuge für fast alle Jugendlichen. Die Schul-Cloud solle solche Werkzeuge auch für den Unterricht nutzbar machen.





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