VG Dornburg-CamburgVerkehrsflächen digital bewertet
Bei der Erfassung und Bewertung des kommunalen Anlagevermögens im Rahmen der kameralistischen Inventur wurde die Verwaltungsgemeinschaft Dornburg-Camburg im thüringischen Saale-Holzland-Kreis von dem Unternehmen GIS-Dienst unterstützt.
Die Verwaltungsgemeinschaft verfügt über rund 200 Kilometer an kommunalen Verkehrsflächen. Für deren Erfassung und Bewertung musste nach Angaben von GIS-Dienst zunächst ein Ordnungssystem geschaffen werden, die so genannte Netzknotenkarte, welche die Zuordnung von Sachdaten zu den Verkehrsflächen gestattet. Voraussetzung für die Bewertung und Videobefahrung ist zudem ein Geo-Informationssystem (GIS); hier wurde die Netzknotenkarte digital über die vom Katasteramt gelegten Luftbilder konstruiert und anschließend mit Mitarbeitern des Bauamts der VG Dornburg-Camburg abgestimmt. Die Flächenbestimmung erfolgte danach mithilfe des GIS sowie der Orthofotos aus den aktuellen Befliegungen des Thüringer Landesamts für Vermessung und Geoinformation.
Wie GIS-Dienst weiter berichtet, wurden die sichtbaren Straßenmerkmale anschließend aus dem digital vorliegenden Orthofoto und den bei der Befahrung entstandenen Videos als Polygone digitalisiert. Parallel erfolgte die Eingabe der entsprechenden Attribute – etwa Fahrbahn, Geh- oder Radweg, Bushaltestelle oder Buswendebucht –, der Belagsarten, der Belastungsklassen sowie der Straßenzustandsbewertung. Im Zuge der Befahrung erfolgte zur späteren Wertermittlung gleichzeitig eine Aufnahme der Objekte des straßenbegleitenden Zusatzbestands, das heißt von Leuchten, Bänken, Abfallkörben oder Buswartehallen.
Auf Basis der Sachdaten im GIS wurde dann die Vermögensbewertung durchgeführt. Die Übergabe erfolgte in Form einer Schnittstellendatei für die Anlagenbuchhaltung, die zuvor mit dem Hersteller der kaufmännischen Software abgestimmt wurde.
Insgesamt nahm die Aufnahme und Bewertung von Verkehrsflächen und Zusatzbestand in der VG Dornburg-Camburg nach Angaben von GIS-Dienst rund ein halbes Jahr in Anspruch.
Das präzise Erfassungsprozedere habe der Kommune vor allem die sonst meist langwierige und mühevolle Arbeit des Einpflegens von Vermögenswerten in die Anlagenbuchhaltung erspart. Mit den übergebenen Daten könne das Bauamt nun zudem über die Einführung eines Straßen-Managements nachdenken, das weitere Vorteile im Hinblick auf die obligatorischen jährlichen Straßenerhaltungsmaßnahmen bieten würde.
Insgesamt sind Inventuren auf Basis des hier beschriebenen Prozederes laut GIS-Dienst sowohl für doppisch buchende Kommunen als auch im Bereich der Haushaltskameralistik ein geeignetes Mittel zur Verwaltung des kommunalen Anlagevermögens auf digitaler Basis im hauseigenen GIS und in der Anlagenbuchhaltung.
Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert
[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...
Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell
[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...
Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin
[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...
Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick
[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...
Braunschweig: Warum heißt die Straße so?
[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...
Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling
[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...
Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling
[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt. mehr...
Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz
[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...
Esri Konferenz 2025: GIS eröffnen neue Perspektiven
[21.11.2025] Dass Geo-Informationssysteme die Schlüsseltechnologie für eine nachhaltige Zukunft sind, soll auf der diesjährigen Esri Konferenz (26. bis 27. November 2025, Bonn) in über 100 Fachvorträgen, Live-Demos und Tech-Sessions demonstriert werden. Im Fokus stehen neueste Entwicklungen in den Bereichen Digitalisierung, GeoAI, Digital Twins, Earth Intelligence und Enterprise IT. mehr...
Interview: Das Gold der Kommunen
[12.11.2025] Das Unternehmen RIWA, Spezialist für Geoinformationen, war auf der Messe Kommunale mit dem neuen Slogan „Daten gestalten Zukunft“ vertreten. Im Gespräch mit Kommune21 erklärte Geschäftsführer Reinhard Kofler, warum Daten das wichtigste Gut der Kommunen sind und wie aus ihnen konkrete Mehrwerte entstehen. mehr...
Wuppertal: Startschuss für DigiTal Zwilling
[28.10.2025] Die erste Ausbaustufe des DigiTal Zwilling Wuppertal ist online. Er umfasst unter anderem ein neues Geoportal, mit dem sich Daten im 3D-Raum visualisieren lassen und hilft dabei, Maßnahmen der Stadtplanung nachhaltiger umzusetzen und Zukunftsszenarien zu vergleichen. mehr...
Intergeo: Lösungen für eine Branche im Wandel
[07.10.2025] Heute startet in Frankfurt die Intergeo 2025 – das weltweit führende Event für Geodäsie, Geo-Information und Landmanagement. Im Mittelpunkt stehen Künstliche Intelligenz, Digitale Zwillinge und Reality Capturing als Zukunftstreiber einer Branche im Wandel. mehr...
Geodatenmanagement: Mit Daten klimaresilient werden
[17.09.2025] In vielen deutschen Städten ist die sommerliche Hitzebelastung aufgrund des Klimawandels merklich angestiegen. Die Stadtplanung ist gefordert, Antworten darauf zu finden und gezielte Klimaanpassungsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei können Geodaten helfen. mehr...
BürgerGIS: Wie Maps, aber für Hanau
[02.09.2025] In Hanau ist das neue digitale Geoportal BürgerGIS online gegangen. Es bietet der Öffentlichkeit zahlreiche interaktive Funktionen für individuelle Auswertungen und ist auch die Basis für künftige Bürgerbeteiligungen. mehr...
Magdeburg: Modell für Sachsen-Anhalt
[29.08.2025] Ein Digitaler Zwilling soll Magdeburgs Stadtplanung effizient und nachhaltig gestalten. Die Landeshauptstadt setzt dafür eine cloudbasierte Software ein, welche die Stadt Halle (Saale) entwickelt hat. Damit leisten beide Kommunen Pionierarbeit für Sachsen-Anhalt. mehr...























