Montag, 20. April 2026

BregenzVorreiter in Sachen GIS

[27.07.2018] In puncto Aktualität ihres Geo-Informationssystems ist die Stadt Bregenz österreichweit Vorreiter. Auch hinsichtlich der Digitalisierung von Planungsdaten hat die Stadt die Nase vorn.
Das römische Brigantium im digitalen Stadtplan.

Das römische Brigantium im digitalen Stadtplan.

(Bildquelle: Stadt Bregenz / GIS)

Schwere Papierakten oder großformatig ausgedruckte Karten gehören in der Dienststelle GIS (Geografisches Informationssystem) der österreichischen Stadt Bregenz der Vergangenheit an: Sämtliche Karten und Daten sind digital hinterlegt und als Bürgerservice frei abrufbar. Eine Vorreiterrolle in Österreich kommt der Stadtverwaltung nach eigenen Angaben in puncto Datenaktualität des Geo-Informationssystems zu. Werden Katastralmappe (die Darstellung aller Grundstücke in digitaler Form), Grundstücks- und Eigentümerdaten sonst in der Regel halbjährlich abgeglichen, ist dies in Bregenz täglich der Fall. Die entsprechende Lösung hierfür hat die Stadt in enger Kooperation mit der Firma SynerGIS und dem K5 Kommunalmanagement (VGEO) geschaffen.
Wie die Stadt Bregenz weiter mitteilt, hat sich die Dienststelle GIS bei Beschaffung, Aufbereitung und Aktualisierung von Plänen, Karten und Daten eine moderne, digitale und offene Verwaltung zum Ziel gesetzt. Open Government stelle technisch zwar eine große Herausforderung dar, Behördengänge bei Baugrundlagenbestimmungen und Grundteilungen, Bauverfahren, Planauskünften oder Naturgefahren könnten so aber schneller und effizienter abgewickelt werden.
Im Hinblick auf die Digitalisierung und Bereitstellung von Planungsdaten ist Bregenz, Hauptstadt des Bundeslands Vorarlberg, schon seit geraumer Zeit ganz vorne mit dabei. Ein Beispiel ist das rund 2.000 Jahre alte römische Brigantium, das kartografisch noch vor Kurzem nur auf teils 150 Jahre alten Papierplänen existierte. Vor einem Jahr erfolgte dann die Implementierung sämtlicher Pläne in das Geografische Informationssystem der Stadt.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management
Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...

Blick auf das Landratsamt Dingolfing-Landau von oben.

Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...

Screenshot einer Stadtansicht von Mosbach in NOKmaps.

Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps

[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...

Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...

Screenshot des Wiesbadener Baustellenmelders.

Wiesbaden: Digitaler Zwilling mit Baustellenüberblick

[13.01.2026] Wiesbaden hat den Digitalen Zwilling der Stadt um den Baustellenmelder ergänzt. Somit erhalten die Bürgerinnen und Bürger wichtige Informationen rund um aktuelle und geplante Baustellen über eine zentrale Plattform. mehr...

Braunschweig, städtischer Platz mit historischen Bauten aus der Froschperspektive

Braunschweig: Warum heißt die Straße so?

[12.01.2026] Das Geoportal der Stadt Braunschweig bietet einen neuen Service. Neben Daten zu Schulradwegen, Starkregenfolgen, Stadtbäumen und weiteren Themen liefert es nun Hintergründe zu Straßennamen. Per QR-Code am Straßenschild sollen diese in Zukunft auch direkt vor Ort abrufbar sein. mehr...

3D-Modell zeigt Darmstadt aus der Vogelperspektive.

Darmstadt 3D: Grundgerüst für Urbanen Zwilling

[16.12.2025] Von Darmstadt gibt es jetzt ein maßstabsgetreues dreidimensionales Modell mit hoher Detailtiefe. In der browserbasierten Anwendung lassen sich beispielsweise Entfernungen und Flächen messen, Schattenwürfe simulieren oder Sichtbarkeiten analysieren. Perspektivisch bildet sie das Grundgerüst für einen Urbanen Digitalen Zwilling. mehr...

Screenshot vom Digitalen Zwilling der Stadt Karlsruhe.

Karlsruhe: Digitaler Klimazwilling

[02.12.2025] In Karlsruhe soll die Klimafolgenanpassung messbar, vorausschauend und smart gestaltet werden. Mit diesem Ziel baut die Stadt im Projekt Sensor City einen Digitalen Klimazwilling auf, der Geodaten und die Messwerte von Internet-of-Things-Sensoren nutzt.  mehr...

Drohnenvermessung des Ruderatshofener Gemeindegebiets Apfeltrang.

Ruderatshofen: Drohnenvermessung für Hochwasserschutz

[27.11.2025] Ruderatshofen will besser auf Starkregenereignisse und Überflutungen vorbereitet sein. Damit geeignete Schutzmaßnahmen erkannt werden können, hat GIS-Anbieter RIWA ein 3D-Geländemodell vom Gemeindegebiet und den umliegenden Flächen erstellt. Dank Drohnentechnologie konnten 19 Hektar Land innerhalb eines Tages erfasst werden. mehr...