BregenzVorreiter in Sachen GIS

Das römische Brigantium im digitalen Stadtplan.
(Bildquelle: Stadt Bregenz / GIS)
Schwere Papierakten oder großformatig ausgedruckte Karten gehören in der Dienststelle GIS (Geografisches Informationssystem) der österreichischen Stadt Bregenz der Vergangenheit an: Sämtliche Karten und Daten sind digital hinterlegt und als Bürgerservice frei abrufbar. Eine Vorreiterrolle in Österreich kommt der Stadtverwaltung nach eigenen Angaben in puncto Datenaktualität des Geo-Informationssystems zu. Werden Katastralmappe (die Darstellung aller Grundstücke in digitaler Form), Grundstücks- und Eigentümerdaten sonst in der Regel halbjährlich abgeglichen, ist dies in Bregenz täglich der Fall. Die entsprechende Lösung hierfür hat die Stadt in enger Kooperation mit der Firma SynerGIS und dem K5 Kommunalmanagement (VGEO) geschaffen.
Wie die Stadt Bregenz weiter mitteilt, hat sich die Dienststelle GIS bei Beschaffung, Aufbereitung und Aktualisierung von Plänen, Karten und Daten eine moderne, digitale und offene Verwaltung zum Ziel gesetzt. Open Government stelle technisch zwar eine große Herausforderung dar, Behördengänge bei Baugrundlagenbestimmungen und Grundteilungen, Bauverfahren, Planauskünften oder Naturgefahren könnten so aber schneller und effizienter abgewickelt werden.
Im Hinblick auf die Digitalisierung und Bereitstellung von Planungsdaten ist Bregenz, Hauptstadt des Bundeslands Vorarlberg, schon seit geraumer Zeit ganz vorne mit dabei. Ein Beispiel ist das rund 2.000 Jahre alte römische Brigantium, das kartografisch noch vor Kurzem nur auf teils 150 Jahre alten Papierplänen existierte. Vor einem Jahr erfolgte dann die Implementierung sämtlicher Pläne in das Geografische Informationssystem der Stadt.
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