Donnerstag, 26. März 2026

DortmundDigitalste Stadt

[24.09.2018] Die Stiftung Lebendige Stadt hat Dortmund als Digitalste Stadt ausgezeichnet. Für die Kommune ist dies ein Ansporn, den eingeschlagenen Weg in Richtung Smart City weiterzugehen.
Dortmund ist als digitalste Stadt ausgezeichnet worden.

Dortmund ist als digitalste Stadt ausgezeichnet worden.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau (2.v.l.), Dr. Jan Fritz Rettberg (Chief Information Innovation Office Dortmund) (3.v.r.), Michaela Bonan (Leitung Projektbüro Smart City) (3.v.l.) und der stellvertretende CIO Denes Kücük (4.v.r.) nahmen den Preis entgegen

(Bildquelle: Stiftung "Lebendige Stadt")

Dortmund ist von der Stiftung Lebendige Stadt als Digitalste Stadt ausgezeichnet worden. Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, wurde unter anderem die in die Stadtentwicklungsstrategie eingebundene Digitalisierung und die Transparenz des Prozesses sowie die innovative Kommunikation in Dortmund gelobt. Aber auch das neue Chief Information Office (wir berichteten) und die Charta Digitales Dortmund 2018-2030 überzeugten. Die Charta hat der Oberbürgermeister mit dem Personalrat für eine gemeinsame und nachhaltige Digitalisierung der Stadtverwaltung geschlossen. Um dem Ziel einer Smart City näher zu kommen, ist die Kommune außerdem Teil der Allianz Smart City Dortmund (wir berichteten), die mit dem Stadtentwicklungs- und Beteiligungsprojekt nordwärts eng verknüpft sei. Nordwärts entwickle innovative Konzepte und Projekte, die den Quartieren einen Innovationsimpuls geben. Ferner werde in der Stadt ein LoRaWAN Netz von der DEW21 aufgebaut. Die Erneuerung von 25.000 Straßenlaternen wurden laut der Stadt nicht nur genutzt, um auf die sparsame LED-Technik umzusteigen. Digitale Techniken helfen hier jetzt auch bei der intelligenten Steuerung der Straßenbeleuchtung. Und im Projekt NOW-Block werde intelligente Lade-Infrastruktur für Elektroautos dort geschaffen, wo sie benötigt wird. „Für unsere Digitalisierungsstrategie mit dem Preis der ‚Digitalsten Stadt‘ ausgezeichnet zu werden, ist ein riesengroßer Erfolg “, sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau. „Dabei freut mich besonders, dass wir auf Augenhöhe mit einer europäischen Metropole wie Wien gesehen werden. Der Preis bestätigt uns in unserer bisherigen Digitalisierungsstrategie. Er wird Ansporn sein, unseren erfolgreich eingeschlagenen Weg mit allen Partnern weiter zu gehen. Partizipation ist dabei einer der wichtigsten Faktoren.“ Der Oberbürgermeister betont weiter: „Die Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist ein Prozess, der sich bedarfsorientiert weiterentwickelt. Bei uns stehen die Menschen und ihre Lebensumstände im Mittelpunkt.“ Um die Entwicklung zur Smart City sichtbarer zu machen, ist kürzlich die Dachmarke „DOgital. Dortmund digitalisiert“ eingeführt worden (wir berichteten).





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Smart City
Pegelmessstelle der Stadt Lohmar

Lohmar: Pegel werden digital überwacht

[25.03.2026] Neue Pegelmessstellen an fließenden Gewässern liefern der Stadt Lohmar jetzt kontinuierliche Daten zur Überwachung der Wasserstände. Die Informationen sind über die städtische Datenplattform auch öffentlich einsehbar. mehr...

Eine Personengruppe steht in der Amberger Altstatt versammelt.

Amberg: Ist ein Behindertenparkplatz frei?

[25.03.2026] Künftig soll auf der Amberger Website in Echtzeit angezeigt werden, ob die Behindertenparkplätze in der Altstadt belegt oder frei sind. Die entsprechenden Daten liefern Bodensensoren. Eine automatische Kontrolle der Parkberechtigung ist damit nicht möglich. mehr...

Drei Männer sitzen nebeneinander an einem Tisch. Vor ihnen liegen Vertragsunterlagen.

Nürnberg: Digitaler Verkehrszwilling im Test

[23.03.2026] Mit einem Digitalen Zwilling will Nürnberg die Auswirkungen von Straßenbaumaßnahmen auf den Verkehr künftig im Vorfeld simulieren und somit Engpässe besser einschätzen und Baustellen noch gezielter aufeinander abstimmen können. Mit diesem Ziel hat die Stadt nun ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt gestartet. mehr...

Vier Personen stehen um einen Monitor versammelt, auf dem das Smart City Dashboard für Schlangen zu sehen ist.

Schlangen: Wetter- und Pegeldaten im Blick

[23.03.2026] Ein Smart City Dashboard zeigt für die Gemeinde Schlangen Wetter- und Pegeldaten in Echtzeit an. Messstationen und Sensoren liefern über ein offenes LoRaWAN die nötigen Werte. Neben den öffentlich zugänglichen Daten erhält die Verwaltung selbst zusätzliche Auswertungen, um beispielsweise auf kritische Wetterlagen passgenauer reagieren zu können. mehr...

Eine Person scannt mit dem Smartphone den QR-Code eines Stadtwürfels in Bremerhaven.

Bremerhaven: Stadtwürfel statt Baustellenschild

[20.03.2026] Mit QR-Code versehene Stadtwürfel sollen in Bremerhaven künftig direkt am Ort des Geschehens über Bauprojekte informieren. Der QR-Code führt zu einer ausführlichen Projektbeschreibung auf der kommunalen Website. Im Gegensatz zu Bauschildern können die Würfel flexibel platziert und verlinkt werden. mehr...

Mönchengladbach: Echtzeit-Sensoren überwachen Verkehrsflüsse

[18.03.2026] Ob ausverkaufte Heimspiele der Borussia, Konzerte populärer Bands oder internationale Sportereignisse – im Mönchengladbacher Nordpark finden zahlreiche Großveranstaltungen statt. Mithilfe smarter Daten will die Stadt die dort anfallenden Verkehrsströme besser verstehen und lenken. mehr...

Abstrakte Darstellung eines Baums, der Daten sendet.

KI: Wenn Bäume ihren Wasserbedarf selbst melden

[17.03.2026] Um Stadtbäume gesund zu erhalten, müssen sie vor Trockenstress geschützt werden. Nicht zuletzt aus Kostengründen ist aber auch eine Überwässerung zu vermeiden. Ein urbanes, mit Künstlicher Intelligenz (KI) arbeitendes Bewässerungssystem erfüllt beide Kriterien und unterstützt obendrein bei der Routenplanung. mehr...

Screenshot vom Deckblatt des Studienberichts zum Smart City Index 2025, den der Digitalverband Bitkom vorgelegt hat.

Smart City Index 2025: Studienbericht liefert Detailergebnisse

[17.03.2026] Den Smart City Index 2025 ergänzend hat der Digitalverband Bitkom nun einen Studienbericht mit bislang unveröffentlichten Teilergebnissen herausgegeben. Er macht beispielsweise ersichtlich, dass fast alle Städte bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien setzen. mehr...

Screenshot aus dem Simulationstool

Hamburg: Mit dem Digitalen Zwilling Verkehrslärm simulieren

[11.03.2026] Hamburg hat ein neues Tool zur Lärmsimulation entwickelt, mit dem bereits in frühen Phasen die Verkehrslärmverhältnisse für Bauvorhaben bewertet werden können. Die quelloffene Lösung steht über OpenCoDE auch anderen Städten zur Verfügung. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Raum zum Gruppenfoto versammelt. Zwei von ihnen betätigen einen symbolischen Startknopf, eine dritte hält einen aufgeklappten Laptop in den Händen auf dem die Startseite der neuen Website zu sehen ist.

Kreis Warendorf: Smart Region mit eigener Website

[11.03.2026] Als Smart Region Kreis Warendorf bringen der Landkreis und 13 kreisangehörige Kommunen ihre Digitalisierung gemeinsam voran. Auf einer neuen Website präsentiert das Zukunftsprojekt nun seine Digitalisierungsstrategie und erklärt die einzelnen Handlungsfelder. mehr...

Der Digitale Zwilling der Stadt Dresden ist auf einem Tablet zu sehen, das eine Person in den Händen hält.

Dresden: Digitaler Zwilling simuliert Unwetter

[09.03.2026] Wie sich Unwetterereignisse auf Dresden auswirken können, simuliert jetzt ein Digitaler Zwilling der Stadt. Welche Eindrücke und Erfahrungen die Nutzerinnen und Nutzer mit dem öffentlich zugänglichen Prototyp der 3D-Anwendung machen, soll eine Online-Umfrage zeigen. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Raum zum Gruppenfoto versammelt.

Oberhausen: Smarte Ideen aus der Stadtgesellschaft

[09.03.2026] Über ihren Co-Creation Fund unterstützt die Stadt Oberhausen zum zweiten Mal innovative Smart-City-Vorhaben aus der Stadtgesellschaft. Der Fund wird durch Fördermittel des Bundes ermöglicht mit dem Ziel, Ideen aus der Bürgerschaft sowie von Initiativen, Organisationen und weiteren Beteiligten gemeinsam mit der Stadtverwaltung umzusetzen. mehr...

Screenshot des DigiTal Zwilling Wuppertal mit den eingeblendeten Bodenfeuchtedaten.

DigiTal Zwilling Wuppertal: Erste Echtzeitsensordaten

[06.03.2026] Der Digitale Zwilling Wuppertals zeigt jetzt Echtzeitdaten zur Bodenfeuchte an unterschiedlichen Standorten an. Es handelt sich um die ersten live verfügbaren Sensordaten auf der Plattform. mehr...

Blick von Außen durch die Glasfront eines Ladengeschäfts ins Stadtlabor Soest

Studie: Ankerorte für den digitalen Wandel

[04.03.2026] Stadtlabore, Makerspaces und Digitalwerkstätten machen Smart-City-Themen für den Alltag greifbar. Im Rahmen der Begleitforschung der Modellprojekte Smart Cities (MPSC) wurde nun untersucht, wie solche Ankerorte des digitalen Wandels wirken – und was sie für Kommunen leisten können. mehr...

Eine bei der Polizeibehörde Freiburg um Breisgau angestellte Person nimmt mit der Smartphonekamera ein geparktes Fahrzeug auf.

Scan-Fahrzeuge: Abschluss der Versuchsreihe in Freiburg

[02.03.2026] Baden-Württemberg hat in mehreren Pilotkommunen den Einsatz von Scan-Fahrzeugen zur digitalen Parkraumkontrolle getestet. Den Abschluss der Versuchsreihe bildet nun Freiburg. Die Ergebnisse aller Pilotversuche sollen in einem Handlungsleitfaden für Kommunen zusammengefasst werden. mehr...