Prosoz HertenCorona-Einmalzahlung kommt pünktlich
Die Corona-Einmalzahlung ist eine Maßnahme, um die finanziellen Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Grundsicherungsempfänger sollen einen Unterstützungsbetrag in Höhe von 150 Euro für das erste Halbjahr 2021 erhalten. Eine schnelle Umsetzung hängt auch von den IT-Verfahren ab, mit denen dieser Betrag ausgezahlt wird. Jobcenter und Sozialämter, die mit der Fach-Software OPEN/PROSOZ arbeiten, konnten den Unterstützungsbetrag zeitgleich mit den regulären Leistungen für den Monat Mai auszahlen. Darauf verweist jetzt der kommunale IT-Dienstleister Prosoz Herten. Dass Prosoz die Auszahlung über das eigene Fachverfahren anbieten kann, helfe nicht nur den Kommunen, sondern auch den Menschen, die auf diese Zahlung warten, so Geschäftsführer Arne Baltissen.
Die Corona-Einmalzahlung war im Zuge des Sozialschutz-Pakets 3 verabschiedet worden. Der erste Gesetzentwurf ist datiert von Anfang Februar, die Gesetzesverkündung erfolgte am 10. März. Die Einmalzahlung ist zum Ausgleich von Mehrbelastungen im Zeitraum von Jahresbeginn bis Ende Juni 2021 gedacht – etwa für Masken oder zusätzliche Corona-Tests. Prosoz habe unmittelbar nach Bekanntwerden des Gesetzentwurfs die Arbeit an der Software aufgenommen und sei mit Kunden in den Austausch getreten, um fachliche und technische Detailfragen zu klären. Dies sei teilweise noch vor offizieller Verabschiedung des Gesetzes erfolgt, um Anpassungen in den Auszahlungsläufen berücksichtigen zu können. So sei eine pünktliche und direkte Auszahlung an alle Grundsicherungsberechtigten zu Anfang des Monats möglich gewesen. Die Corona-Einmalzahlung zeigt laut Prosoz, dass Maßnahmen und Hilfen im Zuge der Pandemie auch von effektiver Organisation und einer funktionierenden digitalen Infrastruktur abhängen.
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