Montag, 29. Juni 2026

NiedersachsenBasisdienst für E-Payment

[09.07.2021] Niedersachsen bietet mit der Lösung pmPayment des Software-Unternehmens GovConnect künftig einen Basisdienst für das elektronische Bezahlen in allen Behörden des Landes an. Dies entspricht der Nachfrage von Nutzern der Verwaltungsservices ebenso wie landesgesetzlichen Regelungen.
CIO Horst Baier und GovConnect-Geschäftsführerin Patricia Pichottki bei der Vertragsunterzeichnung

CIO Horst Baier und GovConnect-Geschäftsführerin Patricia Pichottki bei der Vertragsunterzeichnung

(Bildquelle: Euromediahouse Fotocentrum)

Das Land Niedersachsen und das Software-Unternehmen GovConnect haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach allen Behörden in Niedersachsen die Software pmPayment als Basisdienst für elektronisches Bezahlen angeboten wird. Mit der Vereinbarung haben sich die Unterzeichner dafür ausgesprochen, pmPayment als einheitliches, landesweit verfügbares Verfahren einzusetzen. Dies teilt jetzt GovConnect mit.
Elektronisches Bezahlen von online abgewickelten Verwaltungsvorgängen biete nicht nur den Nutzern dieser Services Vorteile, sondern auch den Verwaltungen. Neben der Verbesserung des Serviceangebots seien dies vor allem eine Minimierung des Zahlungsausfalls und eine Optimierung der internen Prozesse, die eine große Kostenersparnis möglich machten. Auch gesetzliche Regelungen fordern die Bereitstellung einer elektronischen Bezahlmöglichkeit, in Niedersachsen das Gesetz über digitale Verwaltung und Informationssicherheit (NDIG). Gemäß § 12 Abs. 1 S. 1 Nr. 5 NDIG ist das Land Niedersachsen verpflichtet, seit dem 1. Juli 2021 allen niedersächsischen Behörden einen Basisdienst für eine elektronische Bezahlmöglichkeit bereit zu stellen.
pmPayment bietet durch die Einbindung verschiedener Bezahldienstleister die Möglichkeit, je Online-Dienst verschiedene Zahlungsverfahren gemäß § 6 Abs. 1 und 2 NDIG zur Verfügung zu stellen. Dadurch werde die Akzeptanz der Bürger erhöht und die Abbruchquote minimiert. Da pmPayment bei allen elektronischen Verwaltungsverfahren eingesetzt werden könne, ergäben sich vielfältige Einsatzmöglichkeiten für Kommunen, betont die GovConnect-Geschäftsführerin Patricia Pichottki.





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