SachsenÖffentlicher Dienst für die Zukunft

Öffentlicher Dienst in Sachsen erwartet bis 2030 mehr als 40.000 Nachbesetzungsbedarfe.
(Bildquelle: ismagilov/123rf.com)
Der demografische Wandel, die Digitalisierung und unvorhersehbare Herausforderungen wie etwa die aktuelle Corona-Pandemie stellen starke Personalanforderungen für die öffentliche Verwaltung dar – auch in Sachsen. Dort werden zwischen den Jahren 2019 und 2030 über 40.000 Nachbesetzungsbedarfe erwartet. Daher hat das sächsische Kabinett nun beschlossen, eine Strategiekommission – Organisation/Personal (SKOP) einzusetzen. Der Schwerpunkt der Kommissionsarbeit soll auf der Erstellung eines integrierten Personalkonzepts liegen. Das teilte die Sächsische Staatskanzlei mit. Dazu sollen zunächst die Potenziale der Digitalisierung, die Optimierung der Verwaltungsprozesse, eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Behörden und Einrichtungen sowie Möglichkeiten zur Vereinfachung von Vorschriften betrachtet werden.
Geleitet wird die Strategiekommission durch den Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung in der Sächsischen Staatskanzlei, Thomas Popp. Popp bezeichnete die Einsetzung der Strategiekommission als richtungsweisenden Schritt, um den öffentlichen Dienst zukunftsfähig auszurichten. Damit das Land Sachsen weiter handlungs- und leistungsfähig bleibe, müssten zahlreiche Abläufe und Strukturen in allen staatlichen Bereichen neu gedacht und verändert werden. Es gelte, auch die langfristigen Personalbedarfe des öffentlichen Dienstes an die demografische Entwicklung und dadurch begrenzte Ressourcen anzupassen, so Popp.
Neben Popp gehören der Lenkungsgruppe der Strategiekommission die Staatssekretärin des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft Gisela Reetz, der designierte Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Thomas Kralinski und der Amtschef des Sächsischen Staatsministeriums des Innern Thomas Rechentin an. Das Gremium soll durch einen Beirat unterstützt werden, in dem unter anderem Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Beschäftigtenvertreter mitwirken. Mit der Einsetzung der Strategiekommission Organisation/Personal wird eine wichtige Vereinbarung des aktuellen Koalitionsvertrags der Regierungsparteien im Freistaat Sachsen umgesetzt.
Im durch die Kommission zu erstellenden Personalkonzept sollen insbesondere die Wechselwirkungen zwischen Aufgabenentwicklung und Personalplanung untersucht werden. Die Ausbildungsoffensive für den öffentlichen Dienst soll dabei so fortentwickelt werden, dass sie auch die kommunalen Bedarfe berücksichtigt. Zudem seien in den Bereichen Digitalisierung und Organisationsentwicklung Vorschläge zur Effizienzsteigerung und zur Entlastung von zeit- und personalaufwendigen Aufgaben zu unterbreiten, heißt es aus der Staatskanzlei. Auch eine Weiterentwicklung der Führungskultur, neue Ansätze der Personalentwicklung und alternative Arbeitsortmodelle sollen das integrierte Personalkonzept ergänzen.
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