Samstag, 7. November 2026

Baden-Württemberg/SachsenKooperation vertieft

[25.05.2022] Ihre Zusammenarbeit im Bereich E-Government vertiefen Sachsen und Baden-Württemberg. Neben der Weiterentwicklung der Landesportale soll ein OZG-Hub entstehen, der auch für andere Länder interessant sein könnte.
Baden-Württemberg und Sachsen vertiefen ihre Zusammenarbeit.

Baden-Württemberg und Sachsen vertiefen ihre Zusammenarbeit.

Baden-Württemberg-CIO Stefan Krebs (l.) und Sachsen-CIO Thomas Popp

(Bildquelle: Valerie Eckl)

Baden-Württemberg und Sachsen vertiefen Zusammenarbeit im Bereich E-Government. Hierzu haben die CIOs der beiden Länder jetzt eine neue Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Diese legt unter anderem fest, dass die digitalen Serviceportale service-bw und Amt24 gemeinsam weiter ausgebaut werden sollen. Sachsen-CIO Thomas Popp sagt: „Erfolgreiche digitale Verwaltung schaffen wir am besten gemeinsam. Sachsen profitiert von der engen Zusammenarbeit mit Baden-Württemberg. Unser sächsisches Serviceportal Amt24 soll DIE zentrale Anlaufstelle für Bürger und Unternehmen sein, wenn sie den digitalen Zugang zur Verwaltung suchen. Deshalb müssen wir es bedarfsgerecht weiterentwickeln.“ Baden-Württemberg-CIO Stefan Krebs ergänzt: „Durch den engen Schulterschluss mit dem Freistaat Sachsen schaffen wir auch in der Digitalisierung einen echten Mehrwert und schöpfen Synergien aus. Sachsen und Baden-Württemberg kooperieren hier seit Jahren verlässlich und zuverlässig. Das Konzept zeigt: Gemeinsam sind wir erfolgreicher.“
Wie das Innenministerium Baden-Württemberg und die sächsische Staatskanzlei mitteilen, besteht zum Thema der digitalen Serviceportale zwischen den beiden Ländern seit mehr als 15 Jahren eine enge Zusammenarbeit, die nun noch einmal vertieft wird. „Die neugefasste Kooperationsvereinbarung sichert unsere erfolgreiche Zusammenarbeit der letzten Jahre und bringt eine neue Qualität“, so Staatssekretär Popp. „So vergeben wir erstmals als Einkaufsgemeinschaft die Entwicklungsdienstleistungen für unsere Portale neu und sind damit nun direkter Vertragspartner unseres Dienstleisters. Zudem werden wir ein neues gemeinsames Projekt bearbeiten, das für ganz Deutschland interessant werden kann.“
Das neue Projekt ist der so genannte OZG-Hub. Mit Mitteln des Konjunkturpakets des Bundes soll eine Online-Plattform entstehen, auf der parallel Verwaltungsleistungen entwickelt und länderübergreifend zur Nutzung bereitgestellt werden können. Dazu bemerkt CIO Stefan Krebs: „Der OZG-Hub ist ein weiterer Baustein in unserem ganzheitlichen Digitalisierungsansatz. Knapp 770.000 Bürgerinnen und Bürger und rund 900 unserer 1.136 Landkreise, Städte und Gemeinden nutzen bereits das Landesportal service-bw. Darüber hinaus fördern wir in Baden-Württemberg zusätzlich je eine Personalstelle pro Landkreis, um die Verwaltungsdigitalisierung noch mehr in die Fläche zu bringen. Im Zusammenwirken schaffen wir so einen noch größeren Mehrwert.“





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