WeimarImmer mehr Online-Services

Die Stadt Weimar schaltet immer mehr Online-Services frei.
Oberbürgermeister Peter Kleine (l.) und Thüringen-CIO Hartmut Schubert
(Bildquelle: Stadt Weimar)
Die Stadt Weimar hat laut eigenen Angaben in den zurückliegenden Monaten ihr Angebot an Online-Services (wir berichteten) deutlich ausgebaut. So seien etwa in der Ausländerbehörde neue Dienstleistungen hinzugekommen. Es sei nun möglich, Aufenthaltstitel elektronisch zu beantragen. „Das stellt aus unserer Sicht eine große Vereinfachung sowohl für die Antragstellerinnen und Antragsteller als auch für die Verwaltung dar“, sagt Oberbürgermeister Peter Kleine. „Die Prozesse und Bearbeitungszeiten verkürzen sich deutlich. Die Anträge können von jedem Ort der Welt über unsere Web-Seite gestellt werden und gelangen in kürzester Zeit direkt zum Sachbearbeiter.“ Christian Adolph, Leiter des Amts für Zentrale Steuerung und Digitalisierung, erklärt: „Bei der schrittweisen Umsetzung der Dienstleistungen in digitale Verfahren orientieren wir uns an den thematischen Bedarfen der Bürgerinnen und Bürger. Daher werden oft nachgefragte Dienstleistungen vorrangig umgesetzt, Nischenthemen eher zum Schluss.“
Im ersten Halbjahr 2022 verzeichnete die Stadt in Thüringen laut eigenen Angaben mehr als 3.200 Online-Anträge – gut achtmal mehr als im Gesamtjahr 2021. Die beliebteste Anwendung sei die Bestellungen von Wunsch-Kfz-Kennzeichen. Von den für Weimar relevanten Verwaltungsdienstleistungen seien bislang rund 80 über die elektronischen Verfahren des Freistaats (ThAVEL) oder die EfA-Verfahren (Einer für Alle) umgesetzt. Weitere sollen in den kommenden Wochen folgen.
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