MagdeburgUmfrage zu digitalen Angeboten der Stadt

Umfrage soll ein Licht darauf werfen, wie Magdeburgs Bürger das digitale Angebot der Stadt bewerten.
(Bildquelle: www.AndreasLander.de)
Vom Online-Service der Verwaltung über Hotspots im Stadtgebiet bis hin zum Breitbandausbau allgemein: Gemeinsam mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) will die Verwaltung wissen, wie es um die Digitalisierung in Magdeburg bestellt ist. Im Rahmen einer groß angelegten Befragung haben 6.600 zufällig ausgewählte Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, die Angebote der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts zu bewerten und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Die Umfrage ist Teil einer bundesweiten Befragung, die von der MLU unter dem Dach des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) koordiniert wird. Unterstützt wird die Befragung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).
Deren Ziel ist es, die Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner Magdeburgs mit dem digitalen Angebot der Stadt zu erheben: Wird der Online-Service für Verwaltungsvorgänge genutzt? Wie wird dieses Angebot wahrgenommen? Nutzen die Bürgerinnen und Bürger die Gratis-Hotspots im Magdeburger Stadtgebiet und wo fehlen welche? Hinzu kommen Einschätzungen zu anderen Infrastrukturangeboten, etwa dem öffentlichen Nahverkehr und analogen Einkaufsmöglichkeiten.
Die zufällig ausgewählten Einwohnerinnen und Einwohner werden postalisch über die Befragung informiert. Vorausgegangen war der Umfrage eine erste Erhebung im Jahr 2021, deren Ergebnisse in die Verfeinerung der Digitalstrategie der Landeshauptstadt eingegangen sind. Von den Antworten erhoffen sich die Forschenden und die Stadt konkrete Verbesserungsvorschläge für die digitale Infrastruktur.
Daneben zielt die Umfrage noch auf ein weiteres Thema ab: den sozialen Zusammenhalt in Magdeburgs Stadtteilen. Dieser zweite, allgemeine Teil des Fragebogens ist Teil einer bundesweiten Umfrage, welche die MLU im Rahmen der Forschung des FGZ koordiniert. Befragt werden bundesweit rund 50.000 Menschen aus zwölf Kommunen verschiedenster Größe in Sachsen-Anhalt, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen.
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