Donnerstag, 21. Mai 2026

AKDBRundum digital

[23.10.2023] Ein 360-Grad-Lösungskonzept für Kommunalverwaltungen präsentierte die AKDB vergangene Woche auf der Fachmesse Kommunale in Nürnberg. In einem „Solution Circle“ werden verschiedene Lösungsbereiche miteinander verzahnt.
AKDB-Vorstände Rudolf Schleyer und Gudrun Aschenbrenner.

AKDB-Vorstände Rudolf Schleyer und Gudrun Aschenbrenner.

(Bildquelle: K21 media GmbH)

Auf der Fachmesse Kommunale 2023 (18. bis 19. Oktober in Nürnberg, wir berichteten) haben die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) und ihre Tochterunternehmen ein 360-Grad-Lösungskonzept für Kommunalverwaltungen vorgestellt. Die digitale Transformation der Kommunen stehe vor vielfältigen Herausforderungen, angefangen vom Fachkräftemangel bis hin zu finanziellen Belastungen, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des kommunalen IT-Dienstleisters. Vor diesem Hintergrund stelle die AKDB Lösungen vor, die nicht nur eine durchgängige Digitalisierung ermöglichen, sondern auch eine nachhaltige Stadtentwicklung unterstützen und den IT-Betrieb entlasten sollen. Solution Circle verzahnt alle Lösungen Das 360-Grad-Lösungskonzept, der so genannte Solution Circle, verbindet verschiedene Lösungsbereiche nahtlos miteinander. Es schaffe nicht nur durchgängige Prozesse, sondern liefere auch fundierte Entscheidungsgrundlagen für komplexe Fragestellungen, so die AKDB. Kommunale Vertreter aus ganz Bayern hätten großes Interesse an diesem ganzheitlichen Ansatz gezeigt. Rudolf Schleyer, Vorstandsvorsitzender der AKDB, sagte auf einer Pressekonferenz im Rahmen der Messe: „Die Digitalisierung der Kommunen muss umfassend sein, es geht nicht nur um einzelne Verwaltungsprozesse. Wir brauchen vernetzte Lösungen, die die verschiedenen Bereiche, in denen Kommunen tätig sind, zusammenführen.“ Der Solution Circle ermögliche es Städten und Gemeinden, umfassend digital zu werden. Schleyer betonte, dass die AKDB mehr als ein Hersteller von Fachverfahren sei. „Die Messestände der AKDB und ihrer mittlerweile 16 Tochtergesellschaften bilden die komplette digitale Kommune ab“, sagte Schleyer. Seine Vorstandskollegin Gudrun Aschenbrenner ergänzte: „Im Prinzip können wir fast alle Anforderungen einer Kommune abdecken. Aber natürlich machen wir nicht alles selbst, sondern arbeiten mit Partnern zusammen.“ Als besonderes Highlight bezeichneten Schleyer und Aschenbrenner die Smart Data Services (SDS) der AKDB-Gruppe, die am Stand des Tochterunternehmens RIWA präsentiert wurden. Diese bieten Städten und Gemeinden Werkzeuge und Informationen für eine nachhaltige Stadtentwicklung, von Internet-of-Things-Lösungen über Geo-Informationssysteme bis hin zu digitalen Zwillingen. 400 Online-Dienste im Programm Mit dem Cloud-Angebot geht die AKDB einen weiteren Schritt in Richtung durchgängige Digitalisierung. Rudolf Schleyer erklärte: „Die Kommunen können von der Cloud profitieren, indem sie sicherstellen, dass alle Fachverfahren reibungslos zusammenarbeiten.“ Der Vorstandsvorsitzende wies darauf hin, dass die AKDB mehr als 400 Online-Dienstleistungen im Programm habe. Das Angebot reiche bis hin zur Genehmigung für ein Brauchtumsfeuerwerk. Gudrun Aschenbrenner fügte hinzu: „Die Nutzung der Online-Dienste in unserem Bürgerservice-Portal zeigt bereits, dass die Bürgerinnen und Bürger E-Government-Lösungen annehmen.“





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