Donnerstag, 21. Mai 2026

JeverNeues GIS erleichtert Verwaltungsarbeit

[19.03.2025] Die Stadt Jever nutzt jetzt das webbasierte GIS-Zentrum des Herstellers RIWA. Die Umstellung verlief – auch dank frühzeitiger Planung und intensiver Begleitung durch den IT-Dienstleister KDO – reibungslos. Die Stadt profitiert von den neuen Möglichkeiten zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit.
Luftbild der Stadt Jever

Die Stadt Jever hat über die KDO das RIWA GIS-Zentrum eingeführt.

(Bildquelle: KDO)

Ein neues Geografisches Informationssystem (GIS) hat die Stadt Jever in Betrieb genommen. Verantwortlich für die Umsetzung war der IT-Dienstleister Kommunale Datenverarbeitung Oldenburg (KDO), zum Einsatz kommt das RIWA GIS-Zentrum. Die Entscheidung war laut KDO auf die Lösung dieses Herstellers gefallen, weil sie mit einer Vielzahl von Modulen überzeugte, die einen vielseitigen Einsatz in verschiedenen Verwaltungsbereichen ermöglichen. Ein Systemwechsel stellt stets eine Herausforderung dar – insbesondere, wenn neue Werkzeuge in den Arbeitsalltag integriert werden müssen. Um diesen Prozess optimal zu gestalten, organisierte die KDO im Vorfeld mehrere Präsentationsveranstaltungen für Bestandskunden, die sich in diesem Rahmen direkt mit Fachleuten von KDO und RIWA austauschen konnten.

Flexible Anwendungsmöglichkeiten

Die ersten Erfahrungen mit der neuen Lösung zeigten schnell das große Potenzial der Anwendung. „Das RIWA GIS-Zentrum bietet so viele Module, dass man anfangs kaum weiß, wo man starten soll“, so Uwe Hagestedt, leitender Sachbearbeiter im Bau- und Planungsrecht der Stadt Jever. Die breite Modulpalette eröffnet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten. Besonders die Integration interaktiver Karten bietet einen deutlichen Mehrwert, da sie Daten nicht nur visuell aufbereitet, sondern auch deren Interpretation erleichtert. „Vorher war alles in Tabellen oder getrennten Anwendungen. Jetzt sehen wir beispielsweise direkt auf der Karte, welche Straßen gewidmet sind – das spart uns Zeit“, erklärt Hagestedt.

Daten werden zusammengeführt

Wie das System die bereichsübergreifende Zusammenarbeit innerhalb der Verwaltung unterstützt, zeigt sich an einem aktuellen Projekt: der Dokumentation einer neuen Schule. Dabei sollten alle relevanten Informationen zur Schule zentral in RIWA gespeichert werden, um sie so für die verschiedenen Abteilungen zugänglich zu machen. So schafft die Möglichkeit, Daten aus unterschiedlichen Quellen in einer zentralen Plattform zusammenzuführen, eine verlässliche Informationsbasis. Diese lässt sich für eine Vielzahl von Projekten nutzen. Bereits in den ersten Anwendungen hat sich das neue System laut KDO-Meldung bewährt und bietet im Vergleich zur bisherigen Lösung zahlreiche neue Funktionen. „Ich sehe noch viel Potenzial, das wir in Zukunft erschließen können“, so Hagestedt. Ein wichtiger Faktor bei einer solchen Umstellung sei auch, die Mitarbeitenden aktiv in den Prozess einzubinden und den Mehrwert des Systems kontinuierlich zu vermitteln.



Stichwörter: Geodaten-Management, KDO, RIWA, GIS, Jever


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Geodaten-Management

Schwerin: Geoportal erneuert

[20.05.2026] Ihr Geoportal hat die Stadt Schwerin technisch komplett erneuert und auf das Open-Source-System Masterportal 3.0 umgestellt. Die Plattform bündelt Geodaten von Bebauungsplänen bis zu Luftbildern und soll Verwaltung, Wirtschaft und Bürgern schnelleren mobilen Zugriff auf raumbezogene Informationen bieten. mehr...

Screenshot von RIWANEXIS

GIS: RIWA integriert KI-gestützte Suche

[20.05.2026] Kommunale Geodaten per natürlicher Sprache durchsuchen – ohne komplexe GIS-Abfragen oder spezielles Fachwissen: Mit RIWANEXIS stellt RIWA eine neue KI-Lösung vor, die den Zugang zu kommunalen Geo-Informationssystemen grundlegend vereinfacht. mehr...

Hand mit einem Smartphone auf dem die interaktive Denkmalkarte zu sehen ist vor Lübecks Altstadt

Lübeck: Denkmäler interaktiv erleben

[15.05.2026] Eine neue interaktive Denkmalkarte eröffnet neue Perspektiven auf Lübecks Baukultur. Dabei rücken neben weltbekannten Wahrzeichen auch Zeugnisse des 20. und 21. Jahrhunderts in den Fokus. mehr...

eine Zeichnung zeigt eine überflutete Straße bei Regen und viele menschen, die mit Schirm unterwegs sind

Berlin: Hochwasser im Blick

[13.05.2026] Zu Beginn der Starkregenzeit startet in Berlin jetzt ein neues digitales Informationstool zum Umgang mit Starkregen und Flusshochwasser. Es zeigt adressgenau, ob Orte potenziell betroffen sind. 
 mehr...

RIWA/RealityMaps: Mehr Datentiefe für Planung und Klima

[07.05.2026] Der GIS-Anbieter RIWA und der Geodatenspezialist RealityMaps kooperieren, um hochauflösende 3D-Geodaten und KI-Analysen stärker in kommunale Fachverfahren zu bringen. Spezielle Befliegungen liefern eine umfassende Datengrundlage für kommunale Prozesse und Entscheidungen. mehr...

Messfahrzeug mit Kameras und Laserscanner

Augsburg: Straßenraum in 3D

[07.04.2026] 
Das Augsburger Stadtgebiet wird derzeit von einem speziell ausgerüsteten Messfahrzeug abgefahren. Aus den dabei erfassten Daten soll ein digitales Abbild des öffentlichen Raums entstehen. mehr...

eine Reihe von Personen steht vor einer Wand

Mainz: WebGIS wird modernisiert

[26.03.2026] Die Stadt Mainz hat jetzt den Startschuss für die grundlegende Modernisierung ihrer Geodatenplattform gegeben. Mit dem Projekt wird das bestehende WebGIS an aktuelle technische Anforderungen angepasst. mehr...

Screenshot des Sozial-Dashboards.

Hanau: Sozial-Dashboard zum Arbeitsmarkt

[13.03.2026] Mit einem Sozial-Dashboard will die Stadt Hanau ihre Arbeitsmarktpolitik künftig datenbasiert und zielgerichtet steuern. Das Analysewerkzeug basiert auf einem Geo-Informationssystem (GIS) und erlaubt eine kleinräumige Auswertung. mehr...

Screenshot digitaler Zwilling Rhein-kreis Neuss

Rhein-Kreis Neuss: Digitaler Zwilling vorgestellt

[10.03.2026] Auf dem Smart City Summit Niederrhein hat der Rhein-Kreis Neuss seinen Digitalen Zwilling präsentiert. Die Besonderheit: Im Rahmen des interkommunalen Projekts arbeitet der Kreis gemeinsam mit den angehörigen Kommunen an einem digitalen, dreidimensionalen Abbild der realen Welt. mehr...

Screenshot aus der WebGIS-Anwendung, in der Mitte eine in Gelb und Blau gehaltene Luftaufnahme eines Siedlungsgebiets, rechts und links Panels mit Eintellungen und Legende.

Niedersachsen: Entsiegelungskataster mit KI

[26.02.2026] Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen hat ein digitales, KI-gestütztes Entsiegelungskataster freigeschaltet. So soll die kommunale Entsiegelungsplanung unterstützt werden. Kommunen werden beim Einstieg in das System begleitet. mehr...

Blick auf das Landratsamt Dingolfing-Landau von oben.

Kreis Dingolfing-Landau: Erfolgreicher GIS-Start mit allen Kommunen

[23.02.2026] Der Kreis Dingolfing-Landau hat mit seinen Gemeinden die Grundlage für ein gemeinsames Geo-Informationssystem (GIS) geschaffen. Die bayerischen Kommunen sind dafür auf das webbasierte RIWA GIS-Zentrum (RGZ) umgestiegen. Dabei sorgten individuell konfigurierte Starterpakete für eine reibungslose Einführung in den Verwaltungen. mehr...

Screenshot einer Stadtansicht von Mosbach in NOKmaps.

Neckar-Odenwald-Kreis: Neues Bürger-GIS NOKmaps

[20.02.2026] Unter NOKmaps bietet der Neckar-Odenwald-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern ein neues Geo-Informationssystem an. Sie finden hier unter anderem vorbereitete interaktive Karten zu unterschiedlichen Themen, dreidimensionale Ansichten und Auswertungswerkzeuge, die sie kostenfrei nutzen können. mehr...

Screenshot Digitaler Zwilling Haar

Haar: 3D-Stadtmodell wird erweitert

[11.02.2026] Beim Ausbau ihres 3D-Stadtmodells wird die bayerische Stadt Haar von GIS-Anbieter RIWA unterstützt. Für dieses Jahr sind zahlreiche Ergänzungen geplant. mehr...

3D-Stadtmodell der Stadt Weinheim

Weinheim: Interaktives 3D-Stadtmodell

[10.02.2026] Die Stadt Weinheim hat ein 3D-Stadtmodell in ihr Geoportal integriert und lässt sich damit digital jetzt aus neuen Perspektiven erleben. mehr...

Screenshot des Calwer GIS-Portals.

Kreis Calw: Neues Geoportal mit Terratwin

[29.01.2026] Um komplexe Daten transparent und einfach zugänglich zu machen, hat das Landratsamt Calw sein Geo-Informationssystem (GIS) auf die Plattform Terratwin umgestellt. Die Lösung des gleichnamigen Anbieters ist auf allen Endgeräten und somit auch mobil nutzbar. mehr...