Freitag, 13. Februar 2026

HamburgDigitale Infosäule macht Daten erlebbar

[08.05.2025] Der Prototyp einer digitalen Infosäule wurde jetzt in Hamburg eingeweiht. Bürgerinnen und Bürger können darüber zahlreiche Services und Informationsangebote der Freien und Hansestadt abrufen – darunter zum Beispiel Karten- und Standortinformationen, aktuelle Abfahrtszeiten öffentlicher Verkehrsmittel des HVV oder den Melde-Michel.
Digitale Infosäule in Jenfeld

Einweihung der digitalen Informationsstele im Hamburger Stadtteil Jenfeld.

(Bildquelle: Bezirksamt Wandsbek)

An einer neuen digitalen Informationsstele im Hamburger Stadtteil Jenfeld können Bürgerinnen und Bürger ab sofort zahlreiche Services und Informationsangebote der Freien und Hansestadt Hamburg via Touchscreen abrufen. Wie die Stadtverwaltung berichtet, handelt es sich bei der Stele um einen Prototyp, der im Rahmen der Mitgliedschaft Hamburgs im internationalen Netzwerk OGP Local in enger Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft sowie Akteuren aus dem Stadtteil entwickelt wurde. Ziel sei es, insbesondere marginalisierten Bevölkerungsgruppen Zugang zu wichtigen mobilitäts- und stadtteilbezogenen Informationen zu ermöglichen. 

Dazu zählen unter anderem Informationen zu Parks, Spielplätzen, kulturellen Einrichtungen und weiteren Angeboten im Quartier. Darüber hinaus zeigt die Stele in Echtzeit die aktuellen Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen des HVV an. Ein besonderes Merkmal ist nach Angaben der Stadt die Integration des Melde-Michel, über den Schäden an der öffentlichen Infrastruktur online gemeldet werden können. Ergänzend werden aktuelle Veranstaltungen in der Umgebung angezeigt, um die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im Stadtteil zu fördern. Weitere Funktionen sind bereits in Planung.

„Mit der digitalen Informationsstele in Jenfeld setzt Hamburg ein starkes Zeichen für eine bürgernahe und transparente Nutzung städtischer Daten“, so der Chief Digital Officer der Freien und Hansestadt Hamburg, Christian Pfromm. „Sie ist nicht nur ein technisches Hilfsmittel, sondern ein Symbol für die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung, Zivilgesellschaft und lokalen Akteuren. Wir freuen uns darauf, dieses innovative Projekt weiter auszubauen, um Hamburg noch lebenswerter und vernetzter zu machen.“

Hintergrund

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist seit Frühjahr 2022 Mitglied des Netzwerks OGP Local. Dieses zielt darauf ab, Politik und Verwaltung weltweit offener, inklusiver und partizipativer zu gestalten. Der Hamburger Aktionsplan legt einen Schwerpunkt auf datengeleitete Entscheidungsfindung und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern. In den vergangenen drei Jahren hat Hamburg, gemeinsam mit der Körber-Stiftung und zahlreichen weiteren Partnerinnen, den im November 2022 verabschiedeten Aktionsplan konsequent umgesetzt.





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