Freitag, 12. Juni 2026

WormsWormel hilft bei Bürgeranliegen

[23.05.2025] 
Mit dem Chatbot Wormel steht auf der Website der Stadt Worms ab sofort ein innovativer Service zur Verfügung, der Bürgern rund um die Uhr den Zugang zu Informationen und vor allem zu Verwaltungsdienstleistungen erleichtert.

Dialogfenster des Chatbot Wormel

Chatbot Wormel soll Bürgern unkompliziert Antworten auf Fragen zu Dienstleistungen der Stadt Worms geben.

(Bildquelle: Stadt Worms)

Die Stadt Worms baut die Digitalisierung ihrer Verwaltungsangebote weiter aus: Der neue, barrierefrei gestaltete Chatbot Wormel auf der städtischen Website ermöglicht es Nutzenden künftig, schnell und unkompliziert Antworten auf Fragen zu städtischen Dienstleistungen zu erhalten, ohne lange durch verschiedene Webseiten navigieren zu müssen. Bei Bedarf kann der Chatbot auch Kontaktformulare an die Stadtverwaltung weiterleiten, um individuelle Anliegen zu klären. Seine Hauptsprache ist Deutsch, eine automatische Übersetzung in zahlreiche weitere Sprachen (wie etwa Englisch, Arabisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, und Türkisch) ist ebenfalls möglich. Entwickelt wurde Wormel in Zusammenarbeit mit der Firma Assono.

Wie die Stadt Worms weiter mitteilt, wird Datenschutz beim neuen Chatbot großgeschrieben. Welche Daten im Gespräch mit dem Chatbot erhoben werden, hängt dabei laut Stadtverwaltung jeweils vom Anwendungsfall und inhaltlichen Aufbau der Dialoge ab. Bei bestimmten Anfragen (insbesondere Kontaktformulare) würden explizite Daten angefragt.  Die Daten können zur Bearbeitung und Beantwortung der Anfragen sowie zur Verbesserung des Chatbots innerhalb der Stadtverwaltung Worms weitergeleitet werden. Sie werden außerdem an Assono weitergeleitet, wo der Chatbot technisch betrieben wird. Eine Übermittlung von personenbezogenen Daten an ein Drittland erfolgt nicht.

„Mit Wormel schaffen wir einen weiteren Schritt in Richtung digitaler Bürgernähe und erleichtern den Zugang zu städtischen Dienstleistungen“, erklärt Oberbürgermeister Adolf Kessel, „der Chatbot ist ein Beispiel dafür, wie wir die Digitalisierung nutzen, um den Service für unsere Bürgerinnen und Bürger noch nutzerfreundlicher zu gestalten.“



Stichwörter: Bürgerservice, Chatbot, Worms


Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Bürgerservice
Wiesbaden bekommt neue E-Akte und schließt sich dem 115-Verbund an.

Wiesbaden: Pilot für Deutschland-App

[11.06.2026] Hessens Landeshauptstadt ist eine der Pilotkommunen für die Deutschland-App, die demnächst im Praxiseinsatz getestet werden soll. Wiesbaden bringt in die Pilotphase umfangreiche Erfahrungen aus eigenen Digitalisierungsprojekten ein. mehr...

Schwerin: Gewerbesteuerbescheid wird digital

[09.06.2026] In Mecklenburg-Vorpommern wird schrittweise der digitale Gewerbesteuerbescheid eingeführt. Damit können Unternehmen ihren Bescheid vollständig medienbruchfrei über das ELSTER-Portal empfangen. Nun hat sich die Landeshauptstadt dem Verfahren angeschlossen. mehr...

Dresden: Zwei Bürgerterminals eröffnet

[05.06.2026] Das Sozialamt Dresden eröffnet an zwei Standorten digitale Bürgerterminals, an denen Bürger Verwaltungsleistungen von Bund, Freistaat und Stadt ohne Wartezeit selbst erledigen können. Die Geräte richten sich besonders an Menschen ohne eigenen Internetzugang und erweitern damit Dresdens laufende Digitaloffensive im Sozialbereich. mehr...

zwei Männer schneiden eine Torte an, im Hintergrund die 115_karlsruhe feiert die 115

Bürgerservice: Karlsruhe feiert die 115

[03.06.2026] Die Stadt Karlsruhe hat den 15. Geburtstag der Behördennummer 115 gefeiert. Rund fünf Millionen Anrufe hat die Servicestelle des Stadt- und Landkreises in dieser Zeit beauskunftet. Nun wurde die Nummer der Rathauszentrale auf die 115 umgestellt. mehr...

Altstadt von Frankfurt a.M.

Frankfurt am Main: Kleine Prozesse, große Wirkung

[02.06.2026] Manchmal sind es kleine Verwaltungsservices, die im Alltag der Bürgerinnen und Bürger und bei den Verwaltungen selbst spürbare Entlastungen bringen. So auch in Frankfurt. Dort ist ab sofort etwa die Verlustmeldung von Ausweisdokumenten oder die Abmeldung ins Ausland vollständig digital. mehr...

Osnabrück: Toni hilft weiter

[27.05.2026] Die Stadt Osnabrück erweitert ihr Online-Angebot: Der KI-basierte Chat- und Voicebot Toni beantwortet Fragen zu städtischen Dienstleistungen und kommuniziert in mehreren Sprachen. mehr...

Bürgeramt_heerstr_BerlinCharlottenburg_Wilmersdorf

Berlin: Schneller zum Termin

[22.05.2026] In der Bundeshauptstadt konnte – nicht zuletzt dank Digitalisierung – das 14-Tage-Ziel bei den Bürgerämtern erreicht werden: Demnach hat rechnerisch jede Person, die binnen zwei Wochen einen Termin buchen wollte, auch einen bekommen. mehr...

Dortmund: Pilotprojekt zum Einsatz künstlicher Intelligenz.

Dortmund: Online mehr Service

[21.05.2026] In den kommenden zwölf Monaten werden in Dortmund zahlreiche neue Online-Dienstleistungen freigeschaltet. Zudem hat der Verwaltungsvorstand weitere Digitalisierungsprojekte beschlossen, die den Service spürbar verbessern sollen. mehr...

Smartphone, auf dem die Integreat-App zu sehen ist

Kreis Karlsruhe: Fünf Jahre Integreat

[21.05.2026] Eine positive Zwischenbilanz zum Einsatz der App Integreat zieht der Kreis Karlsruhe. Die vor fünf Jahren eingeführte Anwendung ist inzwischen fest etabliert und unterstützt die Integrationsarbeit vor Ort. mehr...

Person am Schalter schaut eine Mitarbeiterin an

Stuttgart: Stadtweite Suche bei Online-Terminen

[19.05.2026] Eine neue Online-Terminvergabe mit stadtweiter Suche hat die baden-württembergische Landeshauptstadt Stuttgart eingeführt. mehr...

Hofheim am Taunus: Mängel wie ein Profi melden

[15.05.2026] Die Stadt Hofheim am Taunus hat Ende April den digitalen Mängelmelder Pro eingeführt. Bürgerinnen und Bürger können Schäden und Verschmutzungen nun direkt online melden und den Bearbeitungsstand ihrer Hinweise verfolgen. mehr...

Bayerns Digitalminister Fabian Mehring arbeitet an einem Laptop

Syncpilot: Besuch vom Digitalminister

[12.05.2026] Das Unternehmen Syncpilot hat Bayerns Digitalminister Fabian Mehring besucht und dabei beispielhaft eine Gewerbeanmeldung über eine digitale Sprechstunde beantragt. Der Minister will den „Virtuellen Bürgerservice“ in die Fläche bringen. mehr...

Schneller ummelden mit dem neuen Online-Dienst Wohnsitzanmeldung.

eWA: Bundesweit ausgerollt

[11.05.2026] Der von Hamburg gemeinsam mit dem Bund entwickelte EfA-Dienst elektronische Wohnsitzanmeldung (eWA) ist der erste Service aus der OZG-Umsetzung, der in allen Bundesländern ausgerollt ist: 62,76 Millionen Bürgerinnen und Bürger können ihn aktuell nutzen. mehr...

Digitales Nürnberg
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt der Pioniere

[05.05.2026] Bei der Verwaltungsdigitalisierung hatte Nürnberg schon immer die Nase vorn und bietet mittlerweile fast 1.800 Services digital an. Vom Onlinezugangsgesetz, dessen Lösungen nicht immer der gewohnten Qualität entsprechen, ist man jedoch wenig überzeugt. mehr...

Porträt von Olaf Kuch, Stadt Nürnberg
interview

Interview: Der Preis fürs Vorangehen

[05.05.2026] Nürnberg ist bei der Digitalisierung weiter als das Onlinezugangsgesetz, sagt Olaf Kuch, Leiter des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht. mehr...