MannheimNeue Portale für Bau und Mobilität

Das Mobilitätsportal zeigt, wie der Verkehr rollt - und wo er aufgrund von Baustellen möglicherweise stockt.
(Bildquelle: Stadt Mannheim)
Zwei neue Portale sollen in Mannheim die Abläufe für Bürgerinnen und Bürger sowie für Unternehmen schneller und transparenter machen. Beide digitalen Angebote sind im Rahmen des Projekts „DiBaKo – Digitale Baustellenkoordination“ entstanden. Das neue Baustellen-Online-Portal ist die erste vollständig digitale Antragsplattform für Baustellen, Aufgrabungen und verkehrsrechtliche Genehmigungen in Deutschland. Alle erforderlichen Unterlagen können direkt hochgeladen werden, auch Rückfragen und Abstimmungen laufen innerhalb des Portals ab. So entfallen zeitaufwendige behördliche Anträge, E-Mails oder Postwege. Antragsteller haben jederzeit online den Überblick über ihre Anträge und den jeweiligen Bearbeitungsstatus. „Das Baustellen-Onlineportal wird schon vor dem offiziellen Start rege genutzt. Es sind schon dutzende Anträge digital eingegangen – das zeigt, dass die Nutzer die volldigitale Abwicklung schätzen, weil sie Zeit und Aufwand spart und die Verwaltungsprozesse vereinfacht“, berichtet Oberbürgermeister Christian Specht. Bereits seit einem guten Jahr können in Mannheim über das virtuelle Bauamt Online-Bauanträge gestellt werden (wir berichteten).
Mobilitätsdaten aus vielen Quellen
Im Mobilitätsportal stellt die Stadt auf einer zentralen Plattform alle wichtigen Verkehrsinformationen in Echtzeit bereit – von aktuellen und geplanten Baustellen über die momentane Verkehrslage oder ÖPNV-Abfahrtszeiten bis hin zur Belegung von Parkhäusern, E-Ladesäulen und Leihfahrrad-Stationen. Auch das Radverkehrsnetz der Stadt lässt sich anzeigen, ebenso wie Tempolimits in einzelnen Straßen oder Zonen. Die Daten stammen aus unterschiedlichen Quellen, unter anderem aus der Stadtverwaltung, dem Energieversorger MVV Energie, aus dem städtischen Projekt sMArtCity sowie aus der landesweiten Mobidata-Datenplattform. Das benutzerfreundliche Portal ist auf allen Endgeräten nutzbar. Das Angebot auf dem Portal wächst kontinuierlich. Darüber hinaus ist das System interkommunal anschlussfähig, sodass perspektivisch auch Mobilitätsdaten über die Stadtgrenzen hinaus eingebunden werden können.
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